Donnerstag, 25. August 2016

Die Preise lügen


>>Herkömmliche Lebensmittel sind billig. Zumindest auf den ersten Blick. Denn viele Kosten, die bei ihrer Herstellung anfallen, stehen auf einer ganz anderen Rechnung.

Das war mal wieder ein günstiger Einkauf: 99 Cent für 100 g Tilsiter, 1 Euro 50 Cent für sechs Bratwürste, der Liter Vollmilch für 59 Cent ... Der Einkaufswagen ist voll und es hat gerade einmal 30 Euro gekostet.

Doch auf dem Kassenzettel stehen längst nicht alle Kosten, die bei der Herstellung dieser Lebensmittel angefallen sind. Wer zahlt, wenn aus überdüngten Wiesen Nitrat ins Trinkwasser sickert? Wer zahlt, wenn Pestizide Menschen krank machen? Wenn Treibhausgase aus der Landwirtschaft das Klima anheizen? Wir alle zahlen dafür. Denn diese Kosten finden sich in unserer Wasserrechnung wieder, in unseren Krankenkassenbeiträgen und den Steuern, die der Staat braucht, um Hochwasseropfern zu helfen oder höhere Dämme zu bauen. Wir alle zahlen, auch dann, wenn wir diese billigen Lebensmittel gar nicht kaufen.

Externe Kosten nennen das die Experten und meinen damit Kosten, die nicht von denen getragen werden, die sie verursachen. Eigentlich wäre es gerecht, wenn die Käufer dieser Lebensmittel die Schäden gleich auf dem Kassenzettel in Rechnung gestellt bekämen. Doch das ist gar nicht so einfach. Nur wenige Schäden lassen sich gut beziffern, andere müsste man grob abschätzen und viele treffen nicht uns, sondern unsere Kinder und Enkel in 20 oder 30 Jahren.

Die Rechnung zahlen andere

Deutlich wird das zum Beispiel an den Nitraten im Grundwasser. Egal ob Weizen, Kartoffeln oder Mais: Pflanzen brauchen Stickstoff, um zu wachsen. Damit sie genug davon bekommen, fahren die Landwirte stickstoffhaltige Gülle, Gärreste aus der Biogasanlage und Kunstdünger auf ihre Wiesen und Äcker. Doch so viel Stickstoff können die Pflanzen gar nicht aufnehmen. Ein Teil davon sickert als Nitrat in den Boden und hinab ins Grundwasser. Im vieh- und damit güllereichen Niedersachsen ist bereits jedes dritte oberflächennahe Grundwasservorkommen belastet. Und irgendwann trifft es auch die tiefergelegenen Brunnen. Aus solchen Tiefbrunnen versorgt etwa der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) über 900 000 Menschen im Nordwesten Deutschlands mit Trinkwasser. „Noch ist es sauber und die Qualität gut“, sagt Gunnar Meister, der Pressesprecher des OOWV. Damit es so bleibt, investiert der Verband jedes Jahr 2,2 Millionen Euro in den vorbeugenden Grundwasserschutz, etwa indem er Flächen in Wasserschutzgebieten erwirbt und unter strengen Auflagen verpachtet. Sollte das Nitrat aber in die Tiefbrunnen durchbrechen, werde es richtig teuer, erklärt Meister.

In einem solchen Fall muss ein Wasserversorger unbelastetes Grundwasser von weit her holen oder das Nitrat technisch aus dem Grundwasser entfernen. In manchen Gemeinden Deutschlands ist das schon passiert. „Im Extremfall könnte das pro Kubikmeter Wasser rund einen Euro mehr auf der Wasserrechnung bedeuten“, rechnet Maria Krautzberger vor, die Präsidentin des Umweltbundesamtes. Der Bund für Umwelt und Naturschutz spricht von Kosten zwischen acht und 25 Milliarden Euro jährlich, die auf die Verbraucher auf jeden Fall zukommen. Denn das Nitrat ist schon im Boden und wird jeden Tag mehr.

Das französische Umweltministerium hat die künftigen Wasserreinigungskosten auf die landwirtschaftliche Fläche umgerechnet und kommt auf 800 bis 2400 Euro je Hektar und Jahr. Auf einem Hektar Weizenfeld erntet ein Landwirt rund acht Tonnen Weizen, für den er 1600 Euro bekommt. Das zeigt: Eigentlich müsste der Weizen doppelt so teuer sein, nur damit die künftige Wasserreinigung bezahlt werden kann.

Doch die Belastung des Grundwassers mit Nitrat ist nur ein Posten, der nicht auf dem Kassenzettel mit konventionellen Lebensmitteln steht. Josef Tumbrinck ist Vorsitzender des Naturschutzbundes Nordrhein-Westfalen. Seit 1989 bestimmt sein Verband zusammen mit den Insektenforschern des Entomologischen Vereins Krefeld die Menge der Fluginsekten in NRW „Unsere Beobachtungen sind beängstigend“, sagt er. In den letzten 15 Jahren sei die Menge um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. „Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage“, beschreibt Tumbrinck die Folgen.

Bedroht von Pestiziden und intensiver Landwirtschaft sind nicht nur Insekten, sondern auch Feldhamster und Rebhuhn, Kornblume und Rittersporn, insgesamt Hunderte von Tier- und Pflanzenarten. Das Umweltbundesamt formuliert es so: „Mit der Intensivierung im Pflanzenbau und der Industrialisierung in der Tierhaltung zählt die Landwirtschaft heute zu den treibenden Kräften für den Verlust an biologischer Vielfalt.“ Das Artensterben hat viele Auswirkungen, auch ökonomischer Art. Auf dem Kassenzettel sind diese Kosten allerdings Fehlanzeige.

Wenn Landwirtschaft krank macht

Zahlreiche Spritzgifte wirken beim Menschen krebserregend, sie können das Erbgut schädigen oder haben hormonelle Wirkungen. Hinzu kommen akute Vergiftungen, etwa wenn der Wind die Pestizide beim Ausbringen in benachbarte Siedlungen weht. Noch häufiger sind Vergiftungen dort, wo Landarbeiter und Kleinbauern ohne Schutzkleidung mit Pestiziden hantieren. Die Weltgesundheitsorganisation ging schon 1990 von 25 Millionen Vergiftungsfällen und 20  000 Toten jährlich aus. Schweizer Wissenschaftler geben die jährlichen Gesundheitsschäden aus dem Pestizideinsatz in der Schweiz mit 22 bis 72 Millionen Euro an und bezeichnen das ausdrücklich als Mindestschätzung. Umgerechnet auf Deutschland wären das 300 Millionen bis eine Milliarde Euro.

Um die Gesundheit geht es auch bei antibiotikaresistenten Keimen, die aus Mastställen über Abluft oder Gülle in die Umwelt gelangen können. Das Bundesgesundheitsministerium geht von insgesamt 40 000 bis 60 000 Patienten aus, die sich jedes Jahr mit multiresistenten Keimen wie MRSA infizieren – und von bis zu 1 500 Toten. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts stammen bundesweit zwei Prozent der MRSA aus der Landwirtschaft. Weitaus höher ist ihr Anteil in den Hochburgen der Schweinemast. Dort kann er bis zu einem Fünftel betragen.
Jeder Patient verursacht Kosten von 3 000 bis 20 000 Euro, schätzen die Universitäten Twente und Münster.

Kohlendioxid verursacht Milliardenschäden

Die Landwirtschaft heizt auch dem Klima ordentlich ein. Sie sei in Deutschland für 11 bis 14 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, schreibt die Umweltorganisation WWF. Ein Teil davon entfällt auf das klimaschädliche Lachgas, das freigesetzt wird, wenn Landwirte zu viel düngen. Die Produktion von Kunstdünger und Pestiziden verbraucht zudem reichlich Energie und trägt damit ebenfalls zum Treibhauseffekt bei. Ebenso das Methan, das die Kühe rülpsen, und die Sojafelder Südamerikas, auf denen das Futter für unsere Tiere wächst. Denn die Viehhalter, die einst diese Flächen bewirtschafteten, wurden verdrängt – und holzen jetzt Regenwald für neue Viehweiden ab. Die Welternährungsorganisation FAO rechnet damit, dass jede Tonne freigesetztes Kohlendioxid Schäden von rund 100 Euro verursachen wird. Das wären bezogen auf die deutsche Landwirtschaft sechs bis zwölf Milliarden Euro – jährlich. Auch wenn diese Milliarden erst in einigen Jahren beglichen werden müssen, verursacht wurde der Schaden jetzt. Durch die Herstellung der Lebensmittel, die wir jetzt essen.

Bio-Landwirtschaft verursacht deutlich weniger Kosten

Auch der ökologische Landbau verursacht externe Kosten – allerdings weit weniger als die konventionelle Landwirtschaft. Zahlreiche Studien belegen, dass Bio-Bauern das Grundwasser schützen, die Artenvielfalt fördern und in ihren Böden überschüssiges Kohlendioxid binden und so das Klima entlasten. Trotz dieser Leistungen zahlen die Kunden für Bio-Lebensmittel mehr als für konventionelle. Weil der Öko-Landbau nicht Höchsterträge um jeden Preis liefert und eine umweltverträgliche Landwirtschaft mehr Arbeit macht. Und weil die externen Kosten nicht auf der Rechnung stehen.

„Preise für Lebensmittel müssen die Wahrheit sprechen und alle Kosten widerspiegeln, die bei der Produktion anfallen“, fordert Felix zu Löwenstein, der Präsident des Bio-Dachverbands BÖLW. Nur dann hätten nachhaltig hergestellte Lebensmittel eine Chance im Wettbewerb. Doch die aufgelisteten externen Kosten auf ein Kilogramm Kartoffeln umzurechnen und auf den Kassenzettel zu schreiben, ist kompliziert. Ein einfacheres Instrument wäre es, Pestizide zu verteuern, indem auf jedes Kilogramm Wirkstoff eine Abgabe erhoben wird. Je giftiger, desto höher. Dänemark macht das bereits so. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat 2015 ein Konzept für eine solche Abgabe vorgelegt. Auch das Umweltbundesamt hat sich dafür ausgesprochen. Andere schlagen eine Abgabe auf Stickstoffdünger oder einen günstigeren Mehrwertsteuersatz für Bio-Lebensmittel vor. Doch die Bundesregierung lehnt solche Maßnahmen bisher ab. Noch ist der politische Druck scheinbar nicht groß genug.

„Also müssen wir mehr Menschen über die Kosten informieren, die nicht auf dem Kassenbon stehen“, dachte sich Volkert Engelsman. Der Geschäftsführer des niederländischen Bio-Obst- und Gemüsehändlers Eosta hat Anfang 2016 die Kampagne „Was unser Essen wirklich kostet“ gestartet. Dazu hat er eine Berechnungsmethode der Welternährungsorganisation FAO auf einige der Eosta-Lieferanten angewandt. „Viele Daten hatten wir bereits von unseren Nachhaltigkeits-Assessments, die wir alle zwei Jahre machen.“ Um die externen Kosten der Bio-Produktion vergleichen zu können, überzeugte er konventionelle Betriebe aus deren Nachbarschaft, mitzumachen. „Wir wollten reale Daten von realen Betrieben.“ Die Vergleiche, etwa für Äpfel, Birnen, Ananas und Orangen, hat Eosta auf der Webseite www.natureandmore.com veröffentlicht und erklärt. Egal ob Treibhausgase, Boden oder Wasser betrachtet wurden – der Öko-Anbau schnitt immer besser ab als der konventionelle. So erspart ein Hektar Bio-Tomatenanbau unseren Enkeln künftige Klimaschäden in Höhe von 60 000 Euro – und das jedes Jahr.


Bio: gut fürs Trinkwasser

Bio-Bauern verzichten auf Kunstdünger und synthetische Pestizide. Sie halten weniger Tiere pro Fläche und bringen deshalb weniger Gülle aus.


Wahre Preise

„Was unser Essen wirklich kostet“ heißt die Kampagne von Eosta. Auf www.natureandmore.com zeigt der Händler von Bio-Obst und Bio-Gemüse die wahren Preise für Äpfel, Kartoffeln & Co. aus ökologischem und konventionellem Anbau.

Hier ein Erklärvideo dazu:




Mehr zum Thema

www.natureandmore.com
Modell des Bio-Großhändlers Eosta, um die wahren Kosten von Obst und Gemüse deutlich zu machen.

www.naturkapital-teeb.de
Das Portal zeigt, welche Leistungen die Natur erbringt und was sie wert sind.

www.myecocost.org
Forschungsprojekt, das die wahren Kosten von Produkten aufs Smartphone und auf den Kassenzettel bringen will.

http://truecostmovie.com
Film (englisch) über die wahren Kosten unserer Kleider.<<

(Quelle: schrotundkorn.de)

Mittwoch, 24. August 2016

Dankbarkeit - 76


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!





Ich bin dankbar...



-...für einen Einkauf beim Vaude-Shop mit meinem Veggie.
Wir wollten uns endlich mal "richtige" Wanderkleidung kaufen, in denen wir nicht mehr so viel schwitzen (wir hatten sonst "normale" Kleidung an) und nachdem ich schon länger großer Fan von Vaude bin, wollte ich natürlich zuerst dort nachsehen - ist ja auch kein Wunder: Vaude wurde 2015 zur "nachhaltigsten Marke Deutschlands" gewählt durch umweltfreundliche, nachhaltige Produkte, Vaude gehört zur Fair-Wear-Foundation (Leader-Status) und ich liebe meinen Rucksack und meine Fahrradkleidung von Vaude :-). Aber jetzt ist genug mit Werbung ;-).
Im Shop hat uns eine sehr nette Verkäuferin geholfen, das Richtige zu finden - dafür bin ich ihr auch sehr dankbar :-). Und zufällig gab es zu diesem Zeitpunkt Prozente, so dass wir die Kleidung billiger bekommen haben - also ein gelungener Einkauf :-).

Hier unsere Ausbeute:




-...dafür, dass ich mal wieder leckere Gemüseschnitzel im Chia-Brötchen bekommen habe, da wir uns nach dem Einkauf im Vaude-Shop bei Backwerk für's Abendessen eingedeckt haben :-).



-...dafür, dass ich es geschafft habe, die aussortierten Sachen zum Verkauf vorzubereiten.
Jetzt muss sie nur noch einer kaufen ;-)



-...für die schöne Runde Radtraining bei Sonnenschein.





-...dafür, dass ich bereits Radfahren gelernt habe....
Ich habe ein Kind gesehen, wie es mit seinem Rad umgefallen ist und danach heftig geweint hat (die Mutter war zum Glück direkt dahinter). Das passiert und ist nicht weiter schlimm, aber ich bin trotzdem froh, dass ich soweit das Gleichgewicht halten kann und nicht mehr "einfach so von jetzt auf gleich" umfalle ;-).

Dienstag, 23. August 2016

Durch die Augen eines Schweines

Wer immer noch nicht weiß (oder es bis jetzt nicht wissen wollte), 
wie es in der Fleischindustrie aussieht, sollte sich einmal "iAnimal" 
(360°-Video, hat den Webvideopreis gewonnen) 
von "animalEquality" ansehen. 
Wer danach noch nicht aufwacht, dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen :-/.

Aber Achtung: KEINE schönen Bilder (wie ja auch nicht anders zu erwarten).

Das genaue Gegenteil vom Leben in der Fleischindustrie...


"iAnimal" 360°-Video gesprochen von Thomas D.

"animalEquality" - Zur Verteidigung aller Tiere


Montag, 22. August 2016

Kichererbsen-Möhren-Pfannkuchen mit Gemüse-Topping

Zutaten für 4 St. (2 Personen):
- 300 g geröstetes Kichererbsenmehl
- 2 Möhren
- 1 TL Kreuzkümmel gem.
- 1 TL Kurkuma
- 1/2 TL Koriander gem.
- Salz, Pfeffer
- 150 g Hummus (alternativ Guacamole)
- 1 Bund Radieschen*
- ca. 200 g Erbsen*




Die Möhren raspeln, das restliche Gemüse evtl. klein schneiden.
Das Kichererbsenmehl mit 450 ml Wasser verrühren. Die geriebenen Möhren, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Salz und Pfeffer untermischen. Jeweils 1 Schöpfer Teig in die Pfanne geben, auf ca. 1 cm Dicke verstreichen und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten (wenn sich der Pfannkuchen leicht lösen lässt, umdrehen). Hummus darauf streichen und das Gemüse darüber geben.

Guten Appetit!

* alternativ Gemüse nach Wahl

Donnerstag, 18. August 2016

Buchtipp

Ein wahrhaft entspannendes Buch ;-)

"Das seh ich entspannt - wie sie Gelassenheit entwickeln" von Heike Mayer


Dieses Buch habe ich eigentlich für meine Schwester gekauft 
(ihr erinnert euch vielleicht an das Bild, das ich für sie gemalt habe
weil sie eine schwere Zeit durch macht). 
Aber ich verschenke ja kein Buch ohne es vorher gelesen zu haben ;-).

Das Buch hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen, es ist nicht zu dick und man kann es prima in "Häppchen" lesen. Auch ich konnte das ein oder andere daraus lernen und umsetzen.
Weil ich so begeistert davon war, habe ich es danach gleich meinem Veggie zu lesen gegeben, der das Buch ebenso mochte und auch für sich etwas daraus mitgenommen hat.

Das Buch enthält viele Übungen, kleine Merksätze und Metaphern, die einen oft auch zum schmunzeln bringen. 






Ich denke jeder kann daraus etwas lernen - und wenn es nur eine Sache ist, dann hat sich das Buch meiner Meinung schon gelohnt! :-)


Mittwoch, 17. August 2016

Dankbarkeit - 75


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!





Ich bin dankbar...



-...dafür, dass ein Spiel, auf das ich schon eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe (die erste öffentliche Alpha erschien im November 2013), nun auf Steam verfügbar ist. Vorher konnte man es zwar schon kaufen und spielen, aber es war noch lange nicht fertig (bei sowas warte ich lieber...) - auf Steam ist es zwar noch auf "Early access", aber nur zur "Sicherheit", weil noch die ein oder andere Kleinigkeit / Bugfixes dazu kommen können (ist ansonsten so gut wie fertig).
Von was ich rede? Natürlich von einer der besten Spiele aller Zeiten
(fragt nicht, wie viel Zeit ich damit schon verbracht habe - das ist eins dieser Spiele, in denen Stunden wie Minuten vergehen... ;-) ): Rimworld :-)



Spielt das noch jemand von euch?



-...für den leckeren Abend zu zweit beim "Tasty leaf".
Für mich gab es als Vorspeise eine Rote-Bete-Kokos-Suppe (sehr lecker und nebenbei habe ich noch viel Eisen bekommen :-) ). Als Hauptspeise haben wir uns beide für den "Tasty Madagaskar Burger" entschieden - Patty aus Räuchertofu, Banane, Erdnüsse, Knoblauch, Zwiebeln, Sesampaste, Senf, Gewürze in einem knusprigen Dinkel-Brötchen zusammen mit Erdnuss-Soße, Salat, Essiggürkchen und Tomate (dazu Salat und Pommes). Klingt sehr heftig und mächtig, war aber gar nicht so :-)... hat uns beiden sehr sehr gut geschmeckt!



-...dafür, dass wir uns im Kino einen lustigen Film angesehen haben:
"Willkommen im Hotel Mama".

Der Film macht Spaß, regt aber auch an manchen Stellen etwas zum nachdenken an.





-...dafür, dass mein Veggie und ich erkannt haben, dass Materielles 1. nicht alles ist und 2. nur unnötig Arbeit macht -> man muss erst arbeiten, um sich etwas kaufen zu können, dann muss man sich darum kümmern (abstauben, warten etc.) und wenn man es nicht mehr möchte, muss man es verkaufen / verschenken / wegwerfen.
Deshalb sammeln wir schon seit einer ganzen Weile möglichst nichts mehr (oder wenigstens wesentlich weniger) an, also kaufen nichts / weniger und alle wissen, dass sie uns nichts schenken sollen (wird trotzdem leider immer wieder mal gemacht :-(( ).
Momentan bin ich dabei, sehr viele Sachen aus der Vergangenheit zu sichten, sauber zu machen und dann zu verkaufen - ich bin froh, wenn ich das erledigt habe...

Silbermond hat da schon ganz recht (ich würde nur nicht unbedingt die Sachen verbrennen ;-) ):




Dienstag, 16. August 2016

Ich will leben

...sag es jedem, den du kennst...

(Xavier Naidoo - Ich will leben)
Leider kann ich euch hier kein Video mehr zeigen, da leider alles auf privat gesetzt wurde, aber ich denke, der Liedtext reicht ja auch:


>>Seit vier Tagen unterwegs eingepfercht und ohne Wasser 
3.000 Kilometer bei 43 Grad. 

Schwer zu glauben doch es heißt es sei nicht so, dass sie uns hassten. 
Ich schätz´ die traurige Wahrheit ist wir sind ihnen schlicht und einfach scheißegal. 

(Sehen sie nicht mal unsere Qualen.)

Ich will leben, Ich will leben,
mit allen Mitteln leben,
Gott weiß ich will leben.

Angekommen in der Hölle folgen Schläge, Tritte, Stiche.
Da ist nicht einer unter uns dem nicht klar ist, wohin das Ganze führt.

Nackte Panik überall, kein Hauch von Halt, einzig allein der Tod ist sicher.

Bitte Herr erbarme dich und mach', dass das Betäubungsmittel wirkt.
(Man fühlt, wenn man stirbt.)

Ich will leben, Ich will leben,
mit allen Mitteln leben,
Gott weiß ich will leben.

Eines Tages wird jeder behaupten nicht geahnt zu haben was hier vorging.
Drum sag es Freunden, sag es Feinden, sag es allen, sag es jedem den du kennst.

Solang mein Fleisch und Blut für euch ein Gut ist, 
sie uns essen, tragen, morden.

Und du denkst, dass ich nicht fühle werd' ich fühlen wie es ist, dass du nicht denkst.
(Aber das weißt du doch längst.)

Ich will leben, Ich will leben,
mit allen Mitteln leben,
Gott weiß ich will leben.<<



Montag, 15. August 2016

Kohlrabisuppe (2. Variante)

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 50 g Trojalinsen (alternativ Berglinsen)
- 1 große Frühlingszwiebel
- 2 große Kohlrabi
- 1 Zwiebel
- 600 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1/2 TL Kreuzkümmel gem.
- 1 TL Koriander gem.
- Salz, Pfeffer




Die Linsen nach Packungsanleitung zubereiten.
Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und zusammen mit den Gewürzen unter die Linsen mischen.

Kohlrabi schälen und würfeln. Zwiebel ebenfalls würfeln.

In einem großen Topf die Zwiebelwürfel anbraten. Kohlrabi dazu geben und ein paar Minuten mitbraten. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Abgedeckt bei geringer Hitze 15 min. köcheln lassen. Die Suppe pürieren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Auf Teller verteilen und die Linsenmischung darauf geben.

Guten Appetit!

Donnerstag, 11. August 2016

Der Lebensstil entscheidet


>>Im Jahr 2000 litten weltweit 200 Millionen Menschen an Osteoporose, 44 Millionen allein in den USA. Im Jahr 2007 meldete man in Europa 620.000 Schenkelhalsbrüche; in Afrika aber, wo die meisten Menschen südlich des Äquators nahezu vegan leben, nur 8.000. In Deutschland diagnostizierte man im Jahr 2003 bei 39 Prozent aller über 50-jährigen Frauen und bei 9,7 Prozent der Männer derselben Altersklasse eine behandlungsbedürftige Osteoporose. Am häufigsten brechen die Rippen, gefolgt von Lendenwirbeln, Becken, Schulter, Oberarm, Unterarm und Schenkelhals. Wer an Osteoporose leidet, riskiert mindestens einen Knochenbruch in den nächsten vier Jahren. Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, hängt ab von Ernährung und Lebensstil. Osteoporose ist nämlich nur in den Ländern derart verbreitet, in denen westliche Zivilisation herrscht. Im Jahr 1961 hatte die WHO eine Empfehlung zum vermehrten Verzehr von Milchprodukten erlassen. Danach wurde die Osteoporose viel häufiger. In mehreren groß angelegten epidemiologischen Studien wurde denn auch gezeigt, dass die Osteoporose in Gebieten mit hohem Konsum von Milchprodukten, Käse und Fleisch, wie etwa der Normandie oder der Schweiz, viel verbreiteter ist als in Gebieten, wo die Nahrung viel Obst, Gemüse und Getreide enthält. Mittels Szintigrafie wurde nachgewiesen, dass das Calcium aus Milchprodukten wesentlich weniger gut in die Knochen eingebaut wird als Calcium aus Gemüse. Milliarden Euro fließen in Calciumpräparate, obschon deren Unwirksamkeit mehrfach nachgewiesen worden ist. Dagegen zeigt ein hoher Magnesiumgehalt der Nahrung und Vitamin D für die Wintermonate positive Wirkung. Entscheidend für die Knochendichte im späteren Leben ist der Aufbau einer hohen Knochendichte in der Kindheit und Adoleszenz. 
Ein Knochenmassenverlust über die Wechseljahre ist normal. Vegetarierinnen verlieren im Mittel 27 Prozent ihrer Knochenmasse, Frauen, die auch Fleisch essen, 44 Prozent. Ob dies gefährlich ist, hängt von der Reserve aus der Jugendzeit ab. Erst seit 30 Jahren wird die Bedeutung der Ernährung für die Verhütung der Osteoporose umfassender erforscht. Man hat erkannt, dass gesättigte Fette, Fleisch und Milchprodukte reduziert werden müssen und dass die Vitamine und Spurenelemente in der Nahrung in idealem Verhältnis und in maximaler Bioverfügbarkeit vorhanden sein müssen. Dies ist mit pflanzlicher Nahrung sehr gut möglich. Inzwischen hat man auch die große Bedeutung der essenziellen, mehrfach ungesättigten Ölsäuren, besonders der Omega-3-Fettsäuren, zur Verhütung der Osteoporose erkannt. Auch sekundäre Pflanzenstoffe, Phytoöstrogene und Polyphenole in den Außenschichten der Früchte und Gemüse spielen eine wichtige Rolle. Man hat nachgewiesen, dass Isoflavone und Fructooligosaccharide der vegetabilen Frischkost die Knochendichte stark verbessern und dass eine fermentierende, die Fäulnisbakterien bekämpfende Darmflora die Calciumresorption verstärkt. Dies verbessert die Knochenmassendichte, wie auch tägliches Körpertraining es tut. Eine Ernährung mit viel vegetabiler Frischkost, täglicher 20-minütiger Besonnung ohne Sonnencreme und eine geordnete Lebensweise mit genügend Vormitternachtsschlaf und viel Bewegung kann die Osteoporose zuverlässig verhüten. Ein Weg, der sich lohnt.<<

(Quelle: natürlich magazin)

Mittwoch, 10. August 2016

Dankbarkeit - 74


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!




Hinweis: Durch die kleine Blogpause geht meine Liste diesmal über mehrere Wochen....


Ich bin dankbar...



-...dafür, dass mein Veggie mein "GPS-Handy" wieder gerichtet hat.
Ich konnte es nicht mehr nutzen, da das System den internen Speicher als Hauptspeicher benutzt hat und durch mehrere Updates einer App (vom großen G) war dieser voll. Die App wollte unbedingt ein Update machen, ohne war der Rest gesperrt :-(.
2 Abende und ein neues System, das jetzt auf eine Speicherkarte zugreift später, funktioniert es wieder :-).
Nochmal ein riesiges Dankeschön mein Veggie!



-...dafür, dass ich die kleinen Schönheiten erkenne, die uns die Natur schenkt, z. B. in einer "perfekt" geformten Paprika, oder einer aufgeschnittenen Zitrone.




-...für die Mückenlotion, die ich mir gekauft habe.
Bei warmen Wetter uneingecremt in den Wald zu gehen ist keine so gute Idee, wie ich feststellen musste ;-)

"Aries Mückenlotion" (erhältlich im Bioladen)



-...für das neue Spiel, dass ich gekauft habe, um es zusammen mit 
meinem Veggie zu spielen (ohne VR-Brille):



Gar nicht so einfach, macht aber richtig richtig Spaß! :-)))))

Absoluter Tipp, um gemeinsam mit Freunden, vielleicht sogar auf einer Party zu spielen (ich bin schon auf Silvester gespannt... ;-) )!



-...für eine große Portion "Woschd" beim "Currywoschdhaus"
(mein Veggie wollte mal wieder dort hin).



-...für noch ein weiteres Spiel, das ich mir für den PC gekauft habe
(diesmal hauptsächlich für mich ;-), aber mit meinem Veggie zusammen habe ich es auch schon gespielt).... sorry, es war Sale bei Steam :-D:
"Enter the gungeon"


Ist gar nicht ohne, macht aber mega Laune und ist super für "zwischendurch" :-))))

Wer sich damit auskennt: dieses Spiel ist "Rogue-like".

Kleiner Hinweis: Ich habe das Label "Spiele-Tipp" hinzugefügt, so dass ihr nun zusammengefasst alle Spiele findet, die ich euch als Tipp vorstelle.



-...für unseren ersten Besuch in der Bundesbank.
Mein Veggie hat in einem Kanister (solche, in denen man destilliertes Wasser beim Baumarkt kaufen kann) über mehrere Jahre hinweg Kleingeld gesammelt.
Bei der Bundesbank kann man einfach 
Kleingeld in Scheine umtauschen - bei uns kamen ganze 400 Euro dabei raus =-O

Danach gab's für meinen Veggie Frühstück beim Backwerk (Hauptbahnhof), wobei er sich für den "Bagel Guacamole Pomodoro" entschieden hat. Laut seiner Aussage sehr sehr lecker.
Ich habe mir wieder ein "Chia-Brötchen Gemüseschnitzel" für später eingepackt (mmmmmhh :-) ).



-...für eine schöne Radtour zusammen mit meinem Veggie (29 km).
Wir sind wieder zum Kanal gefahren (diesmal ohne beim Föhrenbuck vorbei zu schauen)
und haben uns dort an dem schönen Fleckchen, an dem wir beim letzten Mal waren, seeeehr lange entspannt :-).



-...für den wundervollen Urlaub.



-...für den schönen Abend beim 3. Open-Air-Konzert des "Altenfurter Boulevards"
an der Rundkapelle (Eintritt frei).
Vom 1. Konzert habe ich gelesen, beim 2. habe ich gesehen, dass sehr viele Leute mit Sitzgelegenheiten, wie z. B. Campingstühlen (es gibt dort nur wenige Sitzplätze) sich in die Richtung aufgemacht haben, beim 3. wollte ich auch mal dabei sein ;-).

Das Konzert war unterteilt in Klassik, Musical und Film.
Der Klassik-Teil hat uns nicht so gut gefallen - unter "Klassik" verstehen wir doch etwas anderes als "Operetten".... die anderen beiden Teile konnten es aber wieder gut machen :-).




-...dafür, dass ich noch eine Runde mit dem Rad fahren konnte (Training), bevor ein Gewitter kam.



-...für einen leckeren Abend zu zweit in Ansbach.



-...für eine Runde Nordic walking im Regen (ja, auch wenn es natürlich ohne Regen "besser" ist, kann ich dafür dankbar sein - ist eben doch was anderes) und die richtig großen Walderdbeeren, die ich dabei im Wald gefunden habe.

mmmhh, die waren lecker :-)


-...für ein paar schöne Stunden zusammen mit unserem Neffen. Er hat eine Nacht bei uns übernachtet.
Kennt ihr "Uno"? Ich habe es vorher noch nie gespielt - es wurde ein sehr langer Abend...wir konnten gar nicht mehr damit aufhören, da es uns allen so viel Spaß gemacht hat :-D



-...dafür, dass wir dieses Jahr unsere Campingstühle gepackt haben und diesmal von Anfang an beim "Klassik Open Air" in Nürnberg dabei waren (lt. Dirigenten waren es insgesamt 60.000 Leute).
Diesmal waren wir mittendrin statt nur dabei im Lichtermeer :-).
Mein Veggie und ich sind uns einig, dass wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sind - diesmal versuchen wir aber auch an Wunderkerzen zu denken (wir hatten leider keine) ;-).



Dienstag, 9. August 2016

Du bist die Hoffnung

Ein wundervolles Video ohne schreckliche Bilder, das dennoch zum Nachdenken anregt.
Ich hoffe, irgendwann wird es wirklich einmal so sein...



Montag, 8. August 2016

Kohlrabi-Ravioli

Zutaten für ca. 24 St.:
- 1 - 2 Kohlrabi (je nach Größe)
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 200 g Tomatenmark
- 2 EL Ajvar
- 1 EL Oregano
- 1 EL Basilikum
- Salz, Pfeffer






Kohlrabi in ganz dünne Scheiben schneiden / hobeln. In einer Pfanne kurz anbraten, bis die Scheiben etwas weicher und flexibler geworden sind.
Die restlichen Zutaten (außer den Sonnenblumenkernen) zu einer Paste vermischen.
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne etwas anrösten. Die Tomatenpaste untermischen und kurz erhitzen lassen.
Jeweils 1 TL Füllung auf eine Kohlrabischeibe geben und mit einer weiteren Scheibe verschließen.

Guten Appetit!

Montag, 1. August 2016

Back in Town ;-)

Mein Veggie und ich waren wieder im schönen Salzburger Land unterwegs 

Natürlich habe ich euch auch wieder Bilder davon mitgebracht :-):

Erst mal das Wichtigste - das Essen :-D

Am ersten Tag waren wir abends wieder beim "Landgasthof Neuwirt" in unserem Urlaubsort (leckere Teigtaschen essen) und haben uns über die Aussage des Kellners gefreut, der gemeint hat, die Nachfrage nach dem veganen Gericht wird immer größer. Laut meinem Veggie bin ich daran "schuld", da ich euch den Gasthof letztes Jahr vorgestellt habe :-D ;-).


Diesmal waren wir auch häufiger in Salzburg unterwegs (das Wetter war uns für's Wandern teilweise zu schlecht / wechselhaft) und haben uns dort etwas mitgenommen oder direkt gegessen. 
Fehlen durften auf keinen Fall mehrere Besuche bei "My Indigo" (wir waren letztes Jahr kaum zu Hause, da wollte mein Veggie am liebsten schon wieder hin ;-) ).


Auch eine Filiale von "Backwerk" gibt es. Dort haben wir uns 2x etwas für unterwegs gekauft.
Es gab leider nicht das leckere "Chia-Brötchen mit Gemüseschnitzel", aber dafür einmal den auch sehr leckeren "Falafel-Bagel".
Außerdem probiert und für ganz ok befunden:


Auch eine Filiale vom Bioladen "Denn's" ist dort vertreten.
Dort haben wir uns "Plantwich" mitgenommen.
Die Sorte "Barbeque" für meinen Veggie (gut, aber mir zu scharf) und für mich die Sorte "Carpaccio" (auch gut, weniger scharf als Barbeque). Das Sandwich gibt es auch noch in der Sorte "Sommergemüse" (konnte ich mittlerweile auch probieren und finde es auch gut - alle Sorten gibt es auch beim Denn's in Nürnberg und Umgebung, entweder an der "Bäckertheke" und / oder im Kühlregal).

[Im Urlaub habe ich es nicht ganz geschafft, so zuckerfrei wie zu Hause zu leben (da wir nicht so kochen und Lebensmittel aufbewahren können wie dort), aber ich habe diesmal wesentlich mehr darauf geachtet als beim letzten Urlaub. Eine nicht zuckerfreie Ausnahme davon war beispielsweise das "Plantwich"]



Eine der besten, wenn nicht sogar die beste Pizza auf der Welt haben wir bei "Organic Pizza" in Salzburg gegessen. Dort gibt es nicht nur vegane Pizzen, aber alle sind in Bio-Qualität und auf Wunsch mit Dinkelmehl und Hanfsamen statt mit Weizenmehl erhältlich.
Solltet ihr auf jeden Fall mal vorbeischauen, wenn ihr in der Nähe seid!


"Pizza mit Kräuterseitlingen, Tomatensoße, veganer Käse, orientalische Gewürze, Paprika, Zwiebel, Kräuter" - geschmacklich hätte ich noch eine verdrücken können :-)))))


Ohne meinen Mixer keine leckeren Smoothies, zumindest keine selbstgemachten - die neuen "Super Smoothies" von Innocent sind aber ein guter Ersatz :-).

Nicht verwirren lassen (so wie ich es war) - der Smoothie wurde scheinbar in "Recharge" umbenannt


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Aber jetzt genug von kulinarischen Genüssen ;-) und weiter zu den Ausflügen

Bereits letztes Jahr waren wir ja schon im faszinierenden "Haus der Natur" in Salzburg.
Da es dort aber sooooooooo viel zu sehen gibt, haben wir es tatsächlich nicht geschafft uns alles anzusehen, trotz einem ganzen Tag Aufenthalt.
Dieses Jahr sind wir noch einmal hin und haben uns den Rest angesehen - wofür wir ebenfalls noch einen weiteren ganzen Tag gebraucht haben!










Einen Ausflug nach Deutschland haben wir auch unternommen (unser Zelt war ja schließlich nicht weit weg von der Grenze) - dort haben wir uns die "Alte Saline" in Bad Reichenhall angesehen.
Dort haben wir viel über die Salzgewinnung gelernt und weshalb der Ort so heißt, wie er heißt:
Bad Reichenhall kommt von "Reich an Hall" (siehe Foto unten), was soviel bedeutet wie "Reich an Salz / Salzvorkommen". Jeder Ort, der "Hall" im Namen hat, hat demnach etwas mit Salz zu tun.
Daraus wurde dann "Reichenhall" und später, als dem Ort die Bezeichnung "Bad" verliehen wurde, "Bad Reichenhall".
Wir haben allerdings auch gelernt, dass Bad Reichenhaller Salz (für uns) überhaupt nichts besonderes ist (dort gibt es auch einen kleinen Shop, bei dem man ein paar Salze probieren kann) - das Salz, dass wir im Bioladen kaufen, ist um Welten besser.


Die Salzsole wird über diese 2 Wasserräder (die sich seit 1834 bis auf Zeiten der Wartung unaufhörlich drehen) herauf befördert. Das Salz wird nur noch für "Kurzwecke" verwendet, z. B. wird es in die nicht weit entfernte Therme geleitet. Mittlerweile gibt es eine neue Saline, in der das Salz produziert wird.




So sah die Salzproduktion früher aus - alles andere als ein leichter, 
geschweige denn ungefährlicher Job


In Salzburg waren wir nicht nur zum Essen unterwegs ;-):


Die berühmte "Getreidegasse" (Einkaufsstraße)

Der "Kapitelplatz" mit der "Sphaera" und im Hintergrund die "Festung Hohensalzburg"


Wir haben uns auch die "Festung Hohensalzburg" angesehen - außer der tollen Aussicht über Salzburg hat uns die Burg allerdings nicht so sehr angesprochen (die Burg wurde mehrere Jahrhunderte erweitert / umgebaut, daher ist der Fokus auf das Mittelalter, das uns interessiert, eher gering gehalten).

Das "Schloss Mirabell" mit Blick auf die Festung



Ein Zwerg aus dem "Zwergerlgarten" beim Schloss


Wenn ihr euch auch in der Salzburger Innenstadt umsehen wollt, empfehlen wir euch das Parkhaus "Altstadtgarage" (aufgeteilt in Bereich A und B) am Hildmannplatz 1.
Das Parkhaus befindet sich im Mönchsberg (schon allein das finden wir toll :-) ).
Von dort aus ist es nicht weit zu den ganzen Sehenswürdigkeiten und Museen.



Einer der Ein- / Ausgänge - oben rechts zu sehen der Aufzug zum "Museum der Moderne"


Nicht in Salzburg, sondern in Hallein (wer oben aufgepasst hat, weiß was das bedeutet ;-) ) haben wir uns die "Salzwelten Hallein" angesehen (gibt es auch noch an 2 anderen Orten).
Die Salzwelten bestehen aus dem ältesten Besucherbergwerk der Welt und anschließendem Keltendorf (vor 2500 Jahren bauten dort die Kelten das Salz ab).

Ungefähr so sah das damals aus - einen Salzblock auf dem Rücken tragend

Wir wurden durch mehrere Stationen geführt, dabei gab es auch mehrere kleine "Kinos" bei denen die Geschichte des Salzes unterhaltsam erzählt wurde.

Je 2 - 3 Leute durften zusammen 2 lange Rutschen hinunter

Das Keltendorf ist sehr nett gemacht, mit begehbaren Häusern in denen man sieht, wie die Kelten damals gelebt haben.
Im Eintrittspreis enthalten wäre noch das Keltenmuseum ein paar Minuten weiter in den Ort gewesen. Da wir aber keine so großen "Keltenfans" sind, haben wir das ausgelassen.

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Wandern waren wir natürlich auch :-)






Die Spuren auf dem erwähnten Felsblock vom Bild darüber


Ein schönes Plätzerl zum pausieren



Eine Wanderung führte uns vom Parkplatz Pürzlbach über die Kallbrunnalm (nicht zum einkehren, sondern wegen dem dortigen Code für die Wandernadel :-D) zum Dießbachstausee.
Solltet ihr die gleiche Wanderung vor haben, hier ein Tipp:
Der Weg zum Parkplatz ist etwas verwirrend, auch das Navi kennt sich dort oben nicht wirklich aus. Fahrt so lange weiter bis es nicht mehr geht und ihr an einem gebührenpflichtigen Parkplatz (2 Euro für den ganzen Tag) angekommen seid.


Die Almsiedlung der "Kallbrunnalm"



Frei herum laufende Kühe und Kälber - denen geht es schon wesentlich besser als der "durchschnittlichen" Kuh (dennoch werden sie natürlich für Milch und Fleisch gehalten)


 




...ach, wären wir doch immer noch dort.... :-)


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