Montag, 26. Juni 2017

Brokkoli-Cannelloni

Zutaten für 2 Personen:
- 12 St. Cannelloni
- 1 großer Brokkoli
- 150 g Cashewkerne
- 3 EL Mehl
- 400 ml Sojamilch
- 3 EL Hefeflocken
- je 1 TL Basilikum, Salbei,
  Rosmarin, Paprikapulver
- Salz, Pfeffer




Cashewkerne mit Wasser bedecken und mind. 30 min. einweichen lassen.

Den Brokkoli in Röschen teilen und ein paar Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.

Die abgegossenen Cashewkerne zusammen mit dem Brokkoli, Basilikum, Salbei, Rosmarin, Paprikapulver, Salz und Pfeffer pürieren. Die Cannelloni damit füllen und in eine leicht gefettete Auflaufform setzen.

Für die Soße das Mehl in einem Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt.
Die Sojamilch nach und nach dazu geben, dabei ständig umrühren.
Danach Hefeflocken, Salz und Pfeffer unterrühren.

Die Soße über die Cannelloni gießen und im vorgeheizten Ofen zugedeckt bei 190° Umluft
ca. 30 min. backen.

Guten Appetit!

Freitag, 23. Juni 2017

Bambi in Not

Bei "Provieh e.V." habe ich folgenden Text gefunden, den ich gerne mit euch teilen möchte...


>> Silage statt Gras und Heu

„Tote Wildtiere verderben die Silage“ diese Überschriften sind im späten Frühling seitenweise im Internet zu finden, wenn es um die Ernte des ersten Grasschnittes geht. Landwirte, die ihre Kühe nicht auf die Weide lassen und sie deshalb mit Grassilage füttern, beklagen immer wieder die durch tote Tiere verdorbene Grasernte.
Etwa 50 Prozent der Kitze, die in dieser Zeit von ihren Müttern ins hohe Gras gesetzt werden, damit sie vor Raubwild geschützt sind, fallen dem Mähwerk des Landwirtes zum Opfer und sterben meist qualvoll langsam mit abgemähten Gliedmaßen.

Mähzeit ist Setzzeit

In der intensivierten Landwirtschaft wird heute bis zu vier Mal im Jahr gemäht und siliert. Das heißt, Gras wird durch Vergären haltbar gemacht, ohne es zu Heu trocknen zu müssen. Es dient als Futter für Kühe in permanenter Stallhaltung. Moderne Grassorten und Dünger sorgen für schnelles Wachstum und hohe Erträge. So kann bereits im Mai der erste Schnitt erfolgen.
Dies ist ausgerechnet der Zeitpunkt, in dem Ricken, so werden weibliche Rehe genannt, gebären. Hierzu ziehen sie sich ins hohe Gras zurück, um ihren neugeborenen Nachwuchs vor Feinden zu schützen. Kitze haben in den ersten Lebenswochen keinerlei Witterung und sind daher vor Füchsen, Wölfen und Hunden geschützt. Im hohen Gras werden sie auch nicht von Menschen entdeckt, denn bei drohender Gefahr verharren sie geduckt und unbeweglich am Boden. Sie geben nur im Notfall sehr helle Ruflaute von sich. So kann die Rehmutter für einen kurzen Zeitraum ihr Kitz zurücklassen, um selbst Nahrung aufzunehmen. Rehe sind Wiederkäuer und brauchen Gras, das sie in Energie umwandeln, genau wie Rinder.
Feldhasen verhalten sich ähnlich. Bei Gefahr ducken sie sich zunächst dicht an den Boden und sind so kaum erkennbar. Nur in allergrößter Not flüchten sie in hohem Tempo. Dieser Schutzmechanismus hat Jahrtausende das Überleben dieser Wildtiere gesichert. Nun bedeutet er für Hasen und Kitze den sicheren Tod.

Moderne Landwirtschaft und ihre weitreichenden Folgen

Im vorindustriellen Zeitalter und vor der Erfindung der Silage wurde einmal im Jahr Gras gemäht und gewendet, um es gründlich zu trocknen. Das so entstandene Heu wurde gelagert und im Winter an die Tiere verfüttert. Die Heuernte fand je nach Wetterlage im Hochsommer statt. Je länger das Gras und je sonniger das Wetter, umso besser waren Qualität und Ertrag. Zu dieser Jahreszeit sind Rehkitze schon groß genug, um mit ihren Müttern zu flüchten.
Schon in prähistorischer Zeit wurde Wald für Ackerbau und Holzgewinnung gerodet. Der europäische Waldbestand hat sich innerhalb mehrere Jahrhunderte halbiert. Heute verfügt Deutschland über eine Waldfläche von 11, 4 Millionen Hektar. Jedoch ist der Anteil an Wald je Bundesland sehr unterschiedlich. In Schleswig-Holstein beträgt die Waldfläche gerade einmal 11 Prozent. Hier fiel der Wald nachweislich der Landwirtschaft zum Opfer.
Mit Hilfe von modernen landwirtschaftlichen Maschinen konnten große Flächen in kurzer Zeit bearbeitet werden. Wälder, die Wildtieren als Rückzugsmöglichkeit dienten, wurden abgeholzt und als landwirtschaftliche Nutzfläche eingesetzt. So wurden auch Waldbewohner zu Opfern der industrialisierten Landwirtschaft.

Das Feldreh

Eine moderne Variante des Rehwildes ist das Feldreh. Dort, wo der eigentliche Lebensraum knapp wurde und Wald fehlt, hat sich eine neue Variante des Rehs entwickelt, dass von Wildbiologen als „Feldreh“ bezeichnet wird. Diese Tiere haben ihr Verhalten an die Agrarlandschaft angepasst. Sie brauchen den Wald als Lebensraum nicht mehr. Ihr Verhalten ähnelt dem von Steppentieren. Sie leben nicht mehr alleine oder in kleinen Gruppen, sondern in großen Herden von 30 bis 40 Tieren. Aber auch diese anpassungsfähigen Tiere sind vor dem todbringenden Mähwerk nicht gefeit.

Verdorbene Silage, eine Brutstätte für tödliche Bakterien

Megabetriebe, die tausende von Milchkühen halten, bedeutet der Tod einiger Kitze recht wenig. Ihnen geht es hauptsächlich um die Qualität ihres Tierfutters. Scheinbar lässt sie die ethische Seite der Kuhfuttergewinnung kalt. Doch gibt es ein Bakterium, das Rinderhalter das Fürchten lehrt.
Clostridium botulinum ist ein Bakterium, dass unter Luftausschluss gedeiht und Sporen bildet. Die Sporen der Clostridien sind äußerst robust und jahrzehntelang überlebensfähig. Unter Luftausschluss keimen die Sporen aus und setzen ein Gift, das Botulinumtoxin frei. Dieses Nervengift ist etwa 30 000 Mal stärker als Dioxin und damit eines der stärksten natürlichen Gifte überhaupt. Es führt unter Anderem zu Lähmungserscheinungen am Kehlkopf, der Atemwegs- und der Herzmuskulatur und kann den gesamten Rinderbestand auslöschen, denn die klassische Form des Botulismus verläuft in der Regel tödlich.
In eiweißreichen Futtermitteln, wie beispielsweise Silage, können sich die Botulismuserreger ausbreiten. Das Gift der Botulinumbakterien gelangt dann mit der Futteraufnahme in den Organismus der Rinder und schädigt das Nervensystem. Die Tiere erleiden schwerste Lähmungserscheinungen und verenden elend. In Betrieben mit Hochleistungskühen steigt die Zahl der Botulismus-Erkrankungen stetig an.

Sind alle Bauern Kitz-Mörder?

Nein, natürlich nicht. Bei mir Zuhause wird auch Heu geerntet und teilweise siliert. Aber nur einmal im Jahr und zwar im Spätsommer, wenn die Kitze schon groß genug zum Flüchten sind. Trotzdem stellen wir vorher Flatterbänder und Fahnen in die Wiesen, damit Rehe und Hasen diese Flächen ein paar Tage fürchten und nicht betreten. Wir gehen sie nach Möglichkeit vor dem Mähen mit dem Jagdhund ab und verhindern damit auch, dass Hasen sich im hohen Gras verstecken. Beim Mähen fangen wir in der Mitte an und arbeiten uns nach Außen vor, statt am Rand zu beginnen. So haben die Tiere die Möglichkeit zu flüchten, statt in der Mitte der Mähfläche eingekesselt zu werden.
So oder ähnlich arbeiten sehr viele verantwortungsvolle Landwirte. Dieses System kann natürlich nur bei einer überschaubaren Größe und Anzahl von Weideland zum Einsatz kommen.

Welche Möglichkeiten gibt es für Betriebe, die tausende Hektar Land bewirtschaften?

Besonders wichtig ist die Rücksprache mit dem Jagdpächter. Er weiß in der Regel, wo sich Wild bevorzugt aufhält. Besonders die Randbereiche der Grasflächen müssen in Augenschein genommen werden, denn hier werden die meisten Kitze von ihren Müttern abgelegt. Am besten ist, sie vorerst ganz von der Mäharbeit auszuschließen und den zuständigen Jäger mit der Absuche zu beauftragen, oder ganz auf das Mähen der Randbereiche zu verzichten und Blühstreifen anzupflanzen. Diese Maßnahme käme auch Insekten zu Gute. Das Mähen sollte nur bei gutem Tageslicht erfolgen, keinesfalls in der Dämmerung, denn so kann der geübte Landwirt oft in letzter Minute ein Kitz entdecken und unter strenger Berücksichtigung von sachgerechten Maßnahmen, das Kitz an eine andere Stelle bringen. Die Fläche sollte immer von innen nach außen gemäht werden, dies ist die effektivste Methode, um das Töten von Wildtieren zu verhindern, denn so bekommen sie ausreichend Möglichkeiten, um zu flüchten.
Eine noch recht neue Methode ist die Suche nach Rehkitzen mittels Wärmebildkamera-Drohnen. Ein Jagdhundeverband in Baden-Württemberg hat diese Tierschutz-Offensive finanziert und zwei Jäger mit Wärmebildkamera-Drohnen ausgestattet. Innerhalb von zwei Wochen konnten durch den Einsatz der Jäger und der Drohnen rund achtzig Jungtiere vor dem sicheren Tod durch Mähwerke gerettet werden.
Die Anschaffung der Drohnen ist mit 12.500 Euro recht teuer, aber der Einsatz der Geräte kann genau wie bei Maschinenringe, bei denen sich mehrere Besitzer Mähdrescher und andere landwirtschaftliche Maschinen teilen, finanziert und genutzt werden.
PROVIEH fordert daher den verpflichtenden Einsatz von Wärmebild-Drohnen vor Mäharbeiten im Feld, denn tote und verstümmelte Wildtiere dürfen keinesfalls billigend in Kauf genommen werden.<<

(Quelle: provieh.de)

Montag, 19. Juni 2017

Reis mit Lauch-Curry

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 1 großer Lauch
- 200 ml Kokosmilch
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Currypulver
- 1/2 TL Kreuzkümmel gem.
- 1/2 TL Koriander gem.
- 3/4 TL Kurkuma gem.
- 1 Lorbeerblatt




Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Den Lauch klein schneiden und in einer Pfanne anbraten. Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Lorbeerblatt dazu geben, kurz mitbraten.
Mit Zitronensaft ablöschen. Die Kokosmilch unterrühren und offen bei sehr geringer Hitze ca. 10 min. köcheln lassen. Das Lorbeerblatt entfernen und das Curry über den Reis geben.

Guten Appetit!

Freitag, 16. Juni 2017

Eine Zeitreise durch die deutsche Ernährung

Das "Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft" hat eine wirklich sehr interessante Seite über die Ernährung der Deutschen erstellt. Man wird auf eine Zeitreise mitgenommen, bei der man erfährt, wie und warum sich die Ernährung in Deutschland seit 1900 immer wieder verändert hat. 
Das Ganze ist wirklich sehr schön optisch dargestellt - so macht Geschichte Spaß :-)

(Quelle: bmel.de)
(Quelle: bmel.de)


Die einzelnen Nahrungsmittel auf und außerhalb des Tellers können angeklickt werden um die jeweilige Geschichte dazu zu erfahren.
Für noch mehr Infos gibt es außerdem es eine Zeitleiste, mit vielen Bildern / Videos - am besten nach dem "Epochenteller" ("Zeitreise starten") durchsehen.

Hier könnt ihr die Zeitreise beginnen: 


Montag, 12. Juni 2017

Brokkoli-Nudeln

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 1 großer Brokkoli
- 1 Zwiebel
- 1 große Tomate
- 50 g (geriebener) veg. Käse
- 200 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Reissahne
- 1/4 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer




Zwiebel und Tomate würfeln, Brokkoli in Röschen teilen (gute Teile des Strunkes klein schneiden). Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

In einem Topf die Zwiebel anbraten. Den Brokkoli, außer 2 Hand voll Röschen, mit in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt bei geringer Hitze ca. 10 min. köcheln lassen. Alles mit dem Pürierstab pürieren. Sahne, Gewürze und Käse unterrühren. Bei mittlerer bis hoher Hitze den Käse schmelzen lassen. Den restlichen Brokkoli und die Tomaten untermischen. Ein paar Minuten bei geringer Hitze offen erwärmen / köcheln lassen. Die gekochten Nudeln mit in den Topf geben und alles gut vermischen.

Guten Appetit!

Freitag, 9. Juni 2017

Die Minuten-Revolution

>> Lass los, was dir schadet. Wähle, was dich stärkt - Veit Lindaus Text ist ein kleiner Weckruf für mehr Selbstliebe. Mit einer Minute Achtsamkeit fängt sie an.<<



>> Unser modernes Leben bietet ein atemberaubendes Spektrum an Möglichkeiten. Wir stehen in einem Dauerfeuer von Informationen, die verarbeitet werden wollen. Wer da nicht sehr zentriert und klar ist, geht zu Boden. Ich halte nichts von Retroromantik, à la "früher war alles besser". Wir haben es genau so gewollt, sonst wäre es anders. Dennoch, es wäre gut, wenn mehr Menschen öfter innehielten und sich mutig die Frage stellten: "Was tue ich gerade? Was will ich wirklich - wirklich?" Wenn du es mit der Selbstliebe ernst meinst, hole dir dein Leben zurück. Lass dich nicht vom Sog der Masse hypnotisieren und fall nicht auf den inneren Antreiber herein, der dir ins Ohr flüstert: "Es muss, es muss, es muss!". Spätestens wenn du zusammenbrichst, wirst du feststellen müssen: Es muss nicht. Ich beobachte oft bei meinen Klienten, dass sie nichts verändern, obwohl es dringend nötig wäre. Sie wissen einfach nicht, wo sie anfangen sollen. Ihr Leben fühlt sich an wie ein unaufgeräumtes Zimmer, es sieht so chaotisch und komplex aus, dass sie denken: "Das schaffe ich nie!". Also setzen sie Scheuklappen auf und rennen weiter, bis alles zusammenbricht. Dabei ist es ganz einfach: Fang einfach an. Gewinne heute die Hoheit über dein Leben zurück. Beginne ganz klein, starte mit einer achtsamen Minute, die du etwas bewusster und entspannter verbringst als gewöhnlich. Klingt zu banal? Dafür ist es machbar. Und ob du es glaubst oder nicht, diese eine Minute kann alles verändern. Sie lässt dich schmecken, wie sich Leben anfühlt, wenn bei dir jemand zu Hause ist. Sechzig erfüllte Sekunden wecken eine Ahnung in Dir, wie es sein kann, wenn du lebst und nicht nur gelebt wirst. Du musst dafür nicht einmal innehalten. Tue einfach das, was du in dieser Minute tust, nur eben sehr bewusst. Gehst du jeden Tag zu Fuß zu deiner Arbeit? Dann gehe heute diesen Weg eine Minute lang so wach, als könnte jeden Augenblick ein Tiger aus dem Dschungel auf dich stürzen. Oder stell dir vor, dass dir in diesen sechzig Sekunden großes Glück widerfahren wird. Das ist nicht einmal gelogen. Wenn du wirklich in dir erwacht bist, elektrisiert vom Scheitel bis zur Sohle, offenbaren sich dir überall großartige Chancen und Erkenntnisse. Wenn du auf Autopilot geschaltet hast, verpennst du sie. Trink eine Minute der Wachheit so intensiv, als wenn sie deine letzte wäre. Ein Sprichwort der Sufis sagt: "Gott hat jedem Menschen eine bestimmte Anzahl Atemzüge geschenkt. Wie du deine erlebst, das liegt bei dir." Wie wäre es, wenn du - als einen Akt der Selbstliebe - beschließt, eine Minute jeden Tages sanft, tief und genussvoll zu atmen? Um stressfreier, bewusster und damit erfüllter zu leben, musst du nicht deine ganze Existenz umkrempeln und als Heiliger in einer Höhle wohnen. Rufe leise und entschlossen die Minutenrevolution aus. Hole dir heute eine Minute deines Lebens zurück. Und morgen wieder. Du brauchst dafür keine zusätzliche Zeit. Mach, was du sonst auch tust, aber erlebe es bewusst. Nimm dir am ersten Tag wirklich nur eine Minute vor. Wenn du feststellst, dass dir das gut getan hat und du mehr davon willst, holst du dir am nächsten Tag zwei Minuten zurück. Entweder hintereinander oder zu verschiedenen Tageszeiten. Klingt das zu schlicht? Nicht radikal genug? Lass es uns kurz durchrechnen: Wenn du die Minutenrevolution konsequent für ein Jahr lang durchführst, sind das am Ende 365 Minuten beziehungsweise sechs Stunden. Sechs Stunden wirklich da sein! Sechs Stunden in klarer, bewusster Präsenz. Würde dies dein Leben radikal verändern? Wie viel mehr Kraft und Freude würden dir zur Verfügung stehen? Die wohltuenden Effekte - Klarheit, Präsenz, Entspannung - halten auch nach der Übungsminute eine Weile weiter an. Je öfter du übst, desto mehr gewöhnt sich dein System daran, automatisch in die Präsenz des Augenblicks zu gehen. Du sparst so viel Energie. Wenn du die Gegenwart bewusst erlebst, unterscheidest du klarer zwischen wesentlichen und unwesentlichen Dingen. Die meiste Energie vergeuden wir nicht mit den Dingen, die wir tun, sondern durch die Art, WIE wir die Dinge tun. Ärger, Sorgen und Zweifel sorgen für einen großen Reibungsverlust. Achtsamkeit sammelt deine ganze Power hier, in diesem Moment. Hier und jetzt kannst du dich weder ärgern, noch sorgen. Du lebst einfach, wach und intensiv. Mach keine große Sache draus, aber warte auch nicht länger. Hol dir dein Leben zurück. Und tricks dich nicht aus, in dem du es vergisst. Halte jetzt kurz mit dem Lesen inne und schreibe dir eine Nachricht an eine Stelle, wo du es morgen lesen musst. An den Spiegel, auf den Schreibtisch, an den Kühlschrank oder auf deine Handfläche. Schreibe:
Die Minutenrevolution hat begonnen. Heute hole ich mir mein Leben zurück!<<


Veit Lindau (im Reformhaus Sonderheft "Gesund & schön - Leben im Augenblick")


Montag, 5. Juni 2017

Weißkohl-Kartoffel-Auflauf

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 1 kleiner Weißkohl
- 500 g Kartoffeln vorw. festk.
- 1 Zwiebel
- 125 g Sojagranulat
- 2 EL Mehl
- 250 ml Sojamilch
- 1 TL Paprikapulver
- 1 TL Majoran
- 1 TL Oregano
- 1 Prise Muskat
- Salz, Pfeffer

Den Weißkohl in Streifen schneiden, Kartoffeln und Zwiebel würfeln.

Den Kohl in einem großen Topf / einer großen Pfanne ein paar Minuten anbraten, bis er zusammengefallen ist. Die Kartoffeln untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
50 - 100 ml Wasser hinzufügen und bei geschlossenem Deckel ca. 15 min. bei mittlerer Hitze
köcheln lassen.

Währenddessen das Sojagranulat in heißem Wasser ein paar Minuten einweichen lassen (evtl. mit Rauchsalz, geräuchertes Paprikapulver, Liquid smoke). Danach in ein großes Sieb geben und gut abtropfen lassen.
Abgetropftes Granulat in einer Pfanne scharf anbraten. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.
Danach unter den Kohl mischen.

Für die Soße das Mehl in einem (kleinen) Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Die Sojamilch nach und nach dazu geben, dabei ständig umrühren.
Danach mit Majoran, Oregano, Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Eine Auflaufform leicht einfetten und die Kohl-Kartoffel-Mischung hinein geben.
Die Soße darüber gießen. Die gewürfelte Zwiebel darauf verteilen und alles im vorgeheizten
Ofen bei 200° Ober-/ Unterhitze ca. 15 min. offen backen.

Guten Appetit!


Freitag, 2. Juni 2017

Dankbarkeit - 98


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.

Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,
 z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).

Bei Karmindra und bei Ramona gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei den beiden vorbei!





Ich bin dankbar...


-...dafür, dass ich vor ca. einem 3/4 Jahr Krafttraining für mich entdeckt habe.

Meine Motivation damit anzufangen war, dass der Körper ab 25 (spätestens ab 30) nach und nach Muskeln abbaut (wenn man nichts dagegen tut),
noch dazu hat man als Frau in / nach den Wechseljahren das Problem, dass der Grundumsatz sinkt (ich esse doch so gern, also nicht gut ;-) ) - nachdem ich mittlerweile über 30 bin, dachte ich mir, ich sollte mal etwas gegen den Muskelschwund tun... noch sollte ich genügend Muskeln haben, damit es mir nicht soooooo schwer fällt ;-).
Außerdem habe ich in meinem direkten Umfeld "negative Vorbilder": Rentner, die durch Faulheit und schlechte Ernährung stark übergewichtig sind, alle möglichen Krankheiten haben (unter anderem Diabetes), teilweise kaum mehr laufen können, über ihre Schmerzen jammern, bis auf mehrere Medikamente nehmen aber nichts dagegen tun und mind. 90% ihrer Zeit nur rumsitzen
(meistens vor dem Fernseher).
So möchte ich definitiv nicht enden!

Ich trainiere nicht "professionell" im Fitness-Studio - das wäre nichts für mich - sondern ich trainiere zu Hause, mit Therabändern (silber und gold), mit Kurzhanteln und mache Eigengewichtsübungen.
Ich habe das vorher ausschließliche Ausdauertraining (Radfahren) zurück geschraubt und mache nun jeweils 2 - 3x die Woche Kraft- und Ausdauertraining im Wechsel
(momentan 2 Tage / Woche Pause).

Schon durch die zuckerfreie Ernährung habe ich ja schon an meinen "Problemstellen" abgenommen, durch das Krafttraining wurde und wird das noch mehr :-) - mein Körper wird muskulöser und straffer, dagegen habe ich auch ganz und gar nichts einzuwenden ;-).
Außerdem habe ich jetzt nicht nur mehr Kraft für den Alltag, sondern das Training wirkt sich auch positiv auf mein Ausdauertraining aus - beim Radfahren habe ich jetzt mehr Kraft in den Beinen um Berge hoch zu fahren und ich bin schneller geworden :-).
Auch mein Rücken freut sich, da sich meine Haltung seit Beginn des Trainings wesentlich verbessert hat (vorher stand ich ziemlich im Hohlkreuz, mittlerweile stehe ich viel gerader da).
Ich bin auch beweglicher geworden und habe ein besseres Körpergefühl - das merke ich beim Yoga und daran, dass ich jetzt "einfach so" einigermaßen gut den Hula-hoop-Reifen kreisen lassen kann, den ich mir vor ein paar Jahren gekauft habe, beim Training damit allerdings nicht sehr weit kam und es dann aufgegeben habe... :-)

So sind zur anfänglichen "Vorsorge" als Motivation noch mehrere Punkte hinzu gekommen, die das "Jetzt" betreffen und mich super motivieren, so dass mir das Training viel Freude bereitet.
Zwischendurch schaue ich auch immer wieder mal bei der lieben Jessi vorbei
(Blog / Instagram - geht auch ohne Anmeldung) - sie / ihr Weg sind auch immer wieder eine tolle Motivation für mich :-)



-...dafür, dass mein Veggie sich mit mir im Kino "Die Schlümpfe - das verlorene Dorf" angesehen hat. Nicht nur was für Kinder, sondern auch für Erwachsene richtig lustig, traurig und schön - der Film geht in Richtung der Zeichentrickfilme von früher (daher auch für Erwachsene toll, die früher als Kind gerne Schlümpfe geschaut haben :-) ), im Gegensatz zu den vorherigen Kinofilmen, die irgendwie zu sehr auf "modern" gemacht wurden (finde ich zumindest).
Aus dem Film habe ich eins gelernt:
Jungs sind "spezialisiert", ich als Mädchen kann alles sein, was ich will ;-)





-...für leckeres Sushi als Stärkung nach dem Kino.



-...dafür, dass meine Walderdbeeren auf der Fensterbank wieder blühen und sogar schon Früchte bilden :-)




-...für einen sehr schönen Abend beim "Tasty leaf" - diesmal sogar zusammen mit meiner Oma :-).
Sie wollte unbedingt mal mit meinem Veggie und mir gemeinsam essen gehen, hat uns aber die Wahl des Lokals überlassen, da sie wegen unserer Ernährung nicht wusste wohin.
Dann haben wir sie ins "Tasty" entführt - ihr hat es sehr sehr gut gefallen, super geschmeckt (sie hat zum ersten Mal Süßkartoffel probiert :-) ) und sie war fasziniert davon, was man vegan alles zaubern kann (besonders beim Thema "Fleischersatz").



-...für einen schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und meinem Schwager beim 



-...für einen Spaziergang mit meinem Veggie, von dem wir klatschnass wieder zurück kamen - ein sehr starker Regenschauer hat uns überrascht - aber wir hatten trotzdem, oder gerade deswegen, viel Spaß und gute Laune dabei :-)



-...dafür, dass ich einmal Möhrengrün in meinem Smoothie probiert habe 
(der Bioladen verkauft manchmal neben den Möhren ohne Grün welche im Bund mit Grün).
Sooooooooooo lecker! Erinnert zuerst ein bisschen an Petersilie, 
dann schmeckt man aber auch ein wenig süße Möhre raus :-).
Ich muss mal schauen, wie ich es mache, um mehr davon zu bekommen, da es ja nicht immer Möhren im Bund gibt und ich nicht jede Woche einen ganzen Bund Möhren benötige... :-D



-...dafür, dass ich beim Radfahren im Wald wieder Rehe sehen durfte.



-...dafür, dass ich meine Leguanos jetzt wieder jeden Tag anziehen kann - je nach Wetter, Lust und Laune meine "Classic"/ "Primera" (die beide mittlerweile keine "Limited editions" mehr sind), meine "Sneaker" und sogar auch schon meine "Ballerina" :-)



-...für einen leckeren Abend bei der "Cocina" - diesmal habe ich mich für einen Burrito-Bowl entschieden (kann ich definitiv empfehlen!)



-...für die nächste Runde "die Galaxie retten" im Kino:
Guardians of the galaxy 2


Wieder viel Action, super Soundtrack, super lustig - evtl. ein bisschen weniger als der erste Teil, da diesmal auch mehr traurig und ernst (die Vergangenheit bewältigen ist eben nicht immer spaßig...). Auf jeden Fall anschauen! :-)



-...dafür, dass mein Veggie und ich unsere Fahrräder codieren haben lassen - jetzt ist die Chance eines Diebstahles, zusätzlich zum guten Schloss, das wir haben, noch geringer :-).

Alle Infos dazu und eine Liste von Anbietern bekommt ihr beim ADFC.
Die Termine vom ADFC Nürnberg könnt ihr hier einsehen: Termine ADFC Nbg



-...für leckeres Essen beim "Mondo".



-...für einen weiteren Kinofilm, den wir zusammen mit Freunden angesehen haben:
Der 5. Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe: "Salazars Rache".


Nur nach dem Trailer nach hätten wir uns den Film vielleicht nicht angesehen, aber wie es immer so ist mit Fortsetzungen - man muss auch diesen Film sehen, 
wenn man schon die vorherigen gesehen hat :-D
Wir wurden aber positiv überrascht, weil dieser Teil wirklich richtig gut ist - viel Humor, 
Action und Spannung :-)




-...dafür, dass mein "inneres Kind" durch eine Erfahrung endlich heilen kann. Es hat viel zu lange an etwas festgehalten, dass nie zu erreichen war.
Ich fühle mich jetzt unglaublich befreit und glücklich, da mein "inneres Kind" losgelassen und gelernt hat, dass es bei mir sicher und angenommen ist.



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