Donnerstag, 29. Oktober 2015

Eure Unterschrift für die Kängurus und die Bienen...



>>Die Känguru-Jagd muss verboten werden!

Aufgrund der gehäuften Fleischskandale in Deutschland wie BSE und Gammelfleisch, steigen einige Verbraucher auf exotisches Fleisch um. Anstatt Fleisch aus hiesiger Massentierhaltung, verzehren sie importiertes Fleisch wildlebender Tiere, wie das der Kängurus. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge exportierten Kängurufleisches nach Deutschland von 416.375 Kilogramm auf 1.009.903 Kilogramm an. Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich.

Fleischkonsum geht immer einher mit Qual und Tod von Lebewesen, egal ob sich das Tier zuvor in Gefangenschaft oder der Wildnis befand. Ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere werden jährlich gekeult oder verhungern elendig. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden, einigen gelingt die Flucht und sie sterben elendig an den Folgen der Verletzungen.<<

Bitte unterschreibt die Petition vom "Tierschutzbüro", um die Jagd zu verbieten!


★★★★



>>Bienengifte endgültig verbieten!

Die Chemiekonzerne BASF, Bayer, Dow und Syngenta erzeugen für die Landwirtschaft hochgefährliche Nervengifte. Die Stoffgruppe der Neonikotinoide vernichtet alle Insekten einschließlich Honigbienen und Hummeln. Auch Monsanto und Dupond sollen Samenkörner verkaufen, die damit behandelt sind.
Die Pestizide töten nicht nur auf den Äckern. An Staubpartikeln anhaftende winzige Giftmengen reichen aus, um mit dem Wind die tödliche Wirkung der Nervengifte in der Landschaft zu verteilen. So geschehen im April 2008 im Rheintal.
 Die Aussaat von Maiskörnern, die mit Neonikotinoiden gebeizt waren, führte zu einem massiven Bienensterben.
Aufgrund des Bienensterbens in Europa hat die EU Kommission schließlich 2013 den Einsatz der Neonikotinoide Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid sowie der Substanz Fipronil stark eingeschränkt – mit einer Frist von zwei Jahren. Die Chemiekonzerne BASF, Bayer und Syngenta haben dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof drei Klagen angestrengt.
Der Konzern Dow Chemicals hat das neue hochgiftige Insektizid Sulfoxaflor entwickelt. Es ist wie die Neonikotinoide ein Nervengift. Trotzdem genehmigte die EU-Kommission im Juli 2015 den Einsatz von Sulfoxaflor.
In den USA feiern Bienenhalter und Umweltschützer dagegen einen großen juristischen Erfolg.Im September 2015 hat ein Berufungsgericht in Kalifornien ihnen Recht gegeben und den Einsatz von Sulfoxaflor verboten. Die US-Umweltbehörde EPA hätte nach Ansicht der Richter die Substanz nicht zulassen dürfen, weil sie auch für Bienen hochgefährlich sei und die vorgelegten Studien nicht den Schutz der Bienenvölker belegen konnten.<<

Bitte unterschreibt die Petition von "Rettet den Regenwald e.V.", um diese Gifte endgültig zu verbieten!



DANKESCHÖN!


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Dankbarkeit - 38


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra und der Wolkengängerin gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Ich bin dankbar...


-...dafür, dass ich auch die "kleinen Dinge" wahrnehmen und schätzen kann, wie z. B. jetzt im Herbst, wenn es bei einem Windstoß im Wald plötzlich Blätter regnet - verzaubert mich immer wieder :-).

-...für den kuscheligen Fernsehabend mit meinem Veggie....
Wir schauen schon ewig kein TV mehr - Ausnahme: "Schlag den Raab" (läuft ganze 6x im Jahr).
Ende des Jahres will sich Stefan Raab ja vom TV verabschieden (deshalb voraussichtlich noch 1x "Schlag den Raab" für uns) , dann verabschieden wir uns von unserem Satelliten-Receiver und der Fernseh-Bildschirm wird nur noch zum Spielen (Xbox360, Spiele über Steam) und hin und wieder DVD-gucken benutzt.

Bevor die Show losging, haben wir uns mit leckerem veganen Dürüm und Pommes versorgt (muss hin und wieder auch mal sein - jetzt in der kalten Jahreszeit steigt die Lust auf was "deftiges"...) :-).


-...dafür, dass es nach dem TV-Abend in der Früh erstaunlich leise im (Mehrfamilien-)Haus war - so konnten wir wenigstens in Ruhe ausschlafen (die Show dauert immer bis weit nach Mitternacht...) ;-).

-...für mehrere Runden Nordic Walking die letzten Tage - auch wenn ich einmal dabei improvisieren musste ;-)

Ein Großteil des Waldstücks, in dem ich sonst laufe, war gesperrt


Dienstag, 27. Oktober 2015

Vegan unterwegs

Manchmal muss es einfach "Fast food" sein ;-)
Zum Beispiel von hier:


"Vegöner"

Ein kleiner feiner Laden - in einer ehemaligen Metzgerei untergebracht - mit super netten Besitzern und leckerem Essen.



Neben der Standard-Karte gibt es auch immer wieder spezielle Angebote
(z. B. einen Herbst-Burger).


Mein Veggie und ich haben uns beide für einen Dürüm entschieden - und weil wir so Hunger hatten noch 2 Portionen Pommes dazu... die wären aber nicht unbedingt nötig gewesen, da ein Dürüm wirklich groß ist und ordentlich satt macht :-D.
Lecker war's aber definitiv :-).

Poppenreuther Str. 10
90419 Nürnberg

Montag, 26. Oktober 2015

Linsen-Gemüse-Suppe

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- ca. 130 g Berglinsen*
- 1 große Möhre*
- 1 Zwiebel*
- 1 Lauch*
- 2 Kartoffeln vorw. festk.*
- 1,2 l Gemüsebrühe
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer





Die Berglinsen 1 - 2 Std. in Wasser einweichen lassen.

Gemüse klein schneiden und in einem großen Topf anbraten. Linsen untermischen und kurz mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt 30 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!


* Das Rezept könnt ihr ganz einfach nach euren Wünschen abwandeln: 
  Einfach anderes Gemüse verwenden und vielleicht andere Linsen dazu - dabei evtl. die Kochzeit 
  anpassen (und anders vorbereiten)

Freitag, 23. Oktober 2015

Produkttipp

Zuckerfrei naschen?
Ja das geht - hiermit:

"Sommer Dinkel Rübli-Kekse"



Nachdem ich ja seit Anfang diesen Jahres versuche, zugesetzten Zucker so gut wie möglich zu vermeiden, haben mich die Kekse im Bioladen total angelacht 
(auch wenn ich eigentlich kaum noch Süßes esse). 
War kein Fehlkauf - die Kekse schmecken sehr gut. Für Leute, die (noch) "zuckersüchtig" sind, könnten diese Kekse allerdings zu wenig süß sein (findet zumindest mein Veggie ;-) ).

Ich wünschte, bei allen Sachen, bei denen "zuckerfrei" drauf steht ist auch wirklich kein Zucker zugesetzt, so wie bei diesen Keksen - meistens heißt "zuckerfrei" ja nur, dass kein (Roh-)Rohrzucker hinzugefügt worden ist, eine Alternative, wie z. B. Agavendicksaft ist dann trotzdem drin (auch viele Blogs bewerben ihre Rezepte damit, zuckerfrei und dadurch "gesund" zu sein, bzw. dass man ohne Reue zugreifen kann, dabei ist haufenweise Sirup darin...).

(gefunden im Bioladen ebl)

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Gefüllte Tomaten

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 8 mittelgroße - große Tomaten
- 70 g CousCous
- 1 - 2 Frühlingszwiebeln
- 20 g Rosinen
- 20 g Cashewkerne
- 1 EL Petersilie
- 1 TL geriebene Orangenschale
- 1 - 2 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer




Frühlingszwiebeln klein schneiden, Cashewkerne evtl. grob zerkleinern.
Den CousCous aufkochen und von der Herdplatte nehmen. Frühlingszwiebeln, Rosinen, Cashewkerne, Petersilie, Orangenschale, Salz und Pfeffer untermischen und ausquellen lassen.
Die Oberseite der Tomaten abschneiden und das Innere mit einem Löffel aushöhlen (das Innere dann anderweitig verwenden). Die Tomaten mit der CousCous-Mischung füllen, das Öl darüber gießen und bei 180° Umluft 20 min. backen (zuerst abgedeckt, dann ca. die Hälfte der Zeit offen).

Guten Appetit!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Dankbarkeit - 37


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra und der Wolkengängerin gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Ich bin dankbar...


-...für den schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und meiner Freundin.
Eigentlich war ein Pärchenabend geplant, so dass wir uns beim "Currywoschhaus" verabredet
haben - der Freund meiner Freundin ist etwas "wählerisch" ;-) - er musste dann aber leider kurzfristig absagen. So wurde eben ein leckerer und lustiger Abend zu dritt daraus :-).

-...dafür, dass mein Veggie einen Tag frei hatte und wir diesen Tag ganz gemütlich angegangen sind. Wir waren zuerst ein wenig im Bioladen "Denn's" einkaufen - dort sind wir eher selten, hauptsächlich kaufen wir beim "ebl" ein, da eine Filiale davon näher bei uns liegt. Beim Denn's ist es aber auch immer wieder toll, da es dort zum Teil ein anderes Sortiment gibt, als beim ebl.
Danach (weil es mehr oder weniger auf dem Weg liegt und wir beide Hunger hatten) haben wir uns beim "Brezen Kolb" (Ostendstr.) bei leckerer veganer (Hummus-)Breze und Apfel- bzw. Rhabarberschorle entspannt :-).

Beim Brezen Kolb gibt's einfach die besten Brezen :-)


-...dafür, dass wir trotz Essen gehen unter der Woche mit meiner Freundin auch noch zu zweit unterwegs waren :-).
Nachdem einmal Currywurst pro Woche reicht ;-), sind wir lecker Sushi essen gegangen.

Danach sind wir ins Kino und haben uns "Hotel Transsilvanien 2" angeschaut (den ersten Teil haben wir auch gesehen und sogar auf DVD). 
Ich glaube, ich habe nicht ganz so viel gelacht wie bei "Alles steht Kopf", was aber dennoch sehr viel war, da ich bei dem Film ja auch fast durchgängig lachen konnte :-D.

Alle, die den ersten Teil schon kennen und sehr mögen, kann ich auf jeden Fall den zweiten Teil auch empfehlen (auch allen, die den ersten Teil nicht gesehen haben - ist denke ich kein Muss) - wieder viel Quatsch dabei zum lachen und noch dazu ein süßer Dennis :-).




-...dafür, dass ich die beste Marienkäfer-Schmugglerin der Welt bin (und ich dadurch Lächeln musste) ;-) :-D:
Im Bioladen habe ich einen Marienkäfer entdeckt - nachdem ich ihm klar gemacht habe ;-), dass er hier zertreten, zerdrückt, evtl. verhungern, verdurstern oder ähnliches werden könnte, habe ich ihn auf meinen Einkaufswagen gesetzt, wo er dann ganz unauffällig mit mir nach draußen
gefahren ist :-D.
Auf einer Pflanze habe ich ihn dann abgesetzt und mich von ihm (oder ihr) verabschiedet. :-).

-...für die Pilze, die jetzt wieder überall im Wald wachsen - finde ich immer schön anzusehen :-).



Dienstag, 20. Oktober 2015

Kinder sind eigentlich anders...


Kinder machen normalerweise nicht den Sprung von dem: [Küken] zu dem: [Hühnchen essen].
Kinder essen nur Tiere, nachdem die Gesellschaft sie darauf konditioniert hat, das zu tun.


Montag, 19. Oktober 2015

Reis mit Süßkartoffel-Curry (3. Variante)

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 1 kleine Süßkartoffel
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Blumenkohl
- 60 g (TK-)Erbsen
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 EL Tomatenmark
- 1/2 - 1 TL Garam Masala
- 1/4 TL Koriander gemahlen
- 1/2 - 1 TL Kurkuma
- 200 ml Kokosmilch
- 50 ml Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer

Den Reis nach Packungsanleitung kochen.
Den Blumenkohl in Röschen teilen, Süßkartoffel und Zwiebel würfeln. Erbsen evtl. auftauen.
In einem Topf oder einer Pfanne die Zwiebeln mit dem Ingwer anbraten. Tomatenmark, Garam Masala, Koriander und Kurkuma dazu geben, kurz mit anbraten. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. Das restliche Gemüse dazu geben und abgedeckt ca. 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 16. Oktober 2015

Ozean im Stress



>>UMWELT Das Treibhausgas Kohlendioxid macht die Meere immer saurer. Was das bedeutet, kann man rund um die Insel Normanby im Pazifik sehen. Ein sorgenvoller Blick in die Zukunft von Michael Billig

Das Meer rund um die Vulkaninsel Normanby, Papua-Neuguinea, sprudelt. Die Korallenriffe in diesem Teil des Südpazifiks, rund 400 Seemeilen nordöstlich der australischen Hafenstadt Cairns, gehören zu den artenreichsten der Welt. Um die Blumentiere versammeln sich Tausende Meeresbewohner. Die Riffe bieten ihnen Schutz, einen Futterplatz und eine Kinderstube. Sie sind ein Paradies für Taucher und für Menschen, die auf Normanby vom Fischfang leben, stellen sie die Existenzgrundlage dar. Nur da, wo das Wasser wie eine frisch geöffnete Sodaflasche blubbert, hat sich das Leben zurückgezogen. Die Ursache hat einen bekannten Namen: Kohlendioxid, kurz CO2.

Das Kohlendioxid, das dort aus Löchern im Meeresboden entweicht, ist vulkanischen Ursprungs. Rund um diese natürlichen Kohlendioxid-Schleudern ist der Säuregehalt des Wasser so hoch, wie ihn Forscher Ende dieses Jahrhunderts für den gesamten Weltozean erwarten – wenn die Menschheit weiter im großen Stil Kohle, Öl und Erdgas verfeuert. 
Kohlendioxid gelangt als Klimakiller zu zweifelhafter Berühmtheit. Weil der CO2-Gehalt in der Atmosphäre stetig zunimmt, erhöht sich die Temperatur auf der Erde. Die Fieberkurve würde noch steiler ansteigen, gäbe es die Meere nicht. Sie schlucken ein Drittel des von Menschen produzierten CO2. Die Bedeutung der Ozeane für den blauen Planeten kann man nicht hoch genug schätzen. Sie bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche. Sie sind Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Der immer weiter wachsenden Weltbevölkerung dienen sie als Nahrungsquelle und Rohstofflieferant.

Und nicht zuletzt beeinflussen sie das globale Klima. Ohne den Weltozean würde alles noch viel schneller ablaufen: ganze Landschaften austrocknen, die Polkappen schmelzen und der Meeresspiegel steigen. Doch mit dem Mehr an Kohlendioxid, das sie aufnehmen, verändert sich die Chemie der Meere.  Das Wasser wird saurer. 
Was das für das Leben im Ozean bedeutet, konnten Wissenschaftler vor Normanby beobachten. „Wir haben in die Zukunft der Ozeane geblickt“, sagt der Wissenschaftler Dirk de Beer. Der Biologe des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen gehörte zu einem Expeditionsteam. Was de Beer beim Schnorcheln vor der Vulkaninsel durch seine Taucherbrille sehen konnte, hinterließ Sorgenfalten auf seiner Stirn. „Dort findet schon seit Tausenden von Jahren Versauerung statt. Wir hatten erwartet, dass sich das Leben durch Evolution anpasst“, erzählt er. Doch der Bremer Wissenschaftler und seine Kollegen mussten erkennen, dass sie mit ihrer Annahme falsch lagen. Je näher die Forscher den aufsteigenden Kohlendioxid-Blasen kamen, desto weniger Leben fanden sie vor. Von Anpassung kaum eine Spur. Intakte Korallenriffe etwa suchten sie im engen Umkreis vergebens.

Versauerung der Meere vollzieht sich rasant

„Die Ozeanversauerung bedroht die Biodiversität der Meere“, sagt der Kieler Forscher Ulf Riebesell. Der Ozeanograf des Geomar Helmholtz-Zentrums hält ganze Öko-Systeme für gefährdet. Wissenschaftler wie ihn und de Beer treibt die Frage um, ob sich Meeresbewohner auf die sich wandelnde Chemie der Meere rechtzeitig einstellen können. Denn die Versauerung vollzieht sich – erdgeschichtlich gesehen – geradezu rasant. Das Meer versauert gegenwärtig so schnell wie in 300 Millionen Jahren zuvor nicht. Und das hat offenbar viel mit uns Menschen zu tun.

Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ist der pH-Wert, das Maß für den Säuregrad des Meerwassers, von durchschnittlich 8,2 auf heute 8,1 gesunken. Das klingt wenig. Ozeanograf Riebesell macht die Brisanz deutlich: „Der pH-Wert funktioniert logarithmisch“, erklärt er. Der kleine Unterschied von 0,1 stehe für eine Zunahme der Säurekonzentration um rund 25 Prozent. Bis zum Jahr 2100 werde der pH-Wert weiter um voraussichtlich 0,35 Einheiten fallen, prognostiziert der Experte. Das heißt: „Die Versauerung wird um 150 Prozent zulegen“, so Ulf Riebesell.

Folgen der Versauerung sind heute schon spürbar

Die Folgen dieses CO2-Problems, das anders als die Erderwärmung von einer breiten Öffentlichkeit bislang fast unbeachtet bleibt, sind heute schon spürbar, auch für uns Menschen. An der Westküste der USA mussten beispielsweise Austernfarmen ihre Zucht verlegen. Ihnen waren die Larven weggestorben. Lange Zeit rätselten die Farmer über die Todesursache der Larven. Lag es womöglich an einem Bakterium? Ihre wirtschaftliche Existenz stand auf dem Spiel. Erst mit Hilfe von Wissenschaftlern fanden sie heraus, dass das Larvensterben auf den höheren Säuregehalt des Meerwassers zurückzuführen ist.

Weichtiere wie Austern und andere kalkbildende Meeresbewohner wie Flügelschnecken, Seesterne, Seeigel, Miesmuscheln, Krebse und Korallen sind die ersten Opfer der Ozeanversauerung. Sie gewinnen aus dem Ozean normalerweise Kalziumkarbonat, das Baumaterial für ihre Schalen und Skelette. In einer saureren Umgebung ist davon aber weniger vorhanden.

Forscher haben die Auswirkungen in Einzelstudien untersucht. Sie fischten Tiere aus dem Meer und setzten sie angesäuertem Wasser aus. Ihre Beobachtungen sind alarmierend: Schalen und Gehäuse bildeten sich zurück oder 
lösten sich im schlimmsten Fall sogar komplett auf. Skelette entwickelten sich sehr viel langsamer als gewöhnlich. Die Fortpflanzungsraten sanken. Doch was bedeuten diese Labor-Versuche für die reale Meereswelt? „Es kann sein, dass die kalkbildenden Lebewesen von anderen Organismen verdrängt werden, dass sie nicht mehr konkurrenzfähig sind“, sagt Ulf Riebesell. Mit anderen Worten: Sie könnten aussterben.

Es gibt aber auch Profiteure der Versauerung, Seegras und große Algen zum Beispiel. CO2 ist ihr Lebenselixier. Sie betreiben Fotosynthese, wandeln das Gas in Biomasse um und breiten sich weiter aus. Fische dagegen beeinträchtigt der zunehmende Kohlendioxid-Ausstoß der Menschheit offenbar nicht. Jedenfalls nicht direkt. Als Bestandteile der Nahrungskette könnten sie eines Tages aber genauso betroffen sein wie andere Tiere, die von dem leben, was das Meer hergibt.

Geomar-Forscher Ulf Riebesell zeigt das Problem an der Flügelschnecke auf. „Sie ist ein Bindeglied im Nahrungsnetz. Fische, Seevögel und Wale ernähren sich von ihr“, sagt er. Wenn die Flügelschnecke aus den Meeren verschwindet, sei völlig ungewiss, ob etwas anderes an ihre Stelle rückt. Der Ozeanograf aus Kiel will deshalb nicht nur wissen, wie sich die Versauerung auf einzelne Arten auswirkt. Riebesell erforscht Lebensgemeinschaften – und hat zu diesem Zweck ein äußerst unkonventionelles Forschungsinstrument entwickelt, eine Art überdimensionales Reagenzglas. Es besteht im Wesentlichen aus einem riesigen Plastikschlauch. Dieser hat einen Durchmesser von zwei Metern und ist ungefähr 20 Meter lang. Sein Fassungsvermögen beträgt rund 55 000 Liter.

Ist die Versauerung noch zu stoppen?

Für seine Experimente setzt Riebesell mehrere dieser Schläuche im Meer aus, zum Beispiel im schwedischen Gullmarfjord und vor der Ostküste von Gran Canaria. An einer Verankerung hängend und durch Eisen beschwert reichen diese sogenannten Mesokosmen in die Tiefe. Alles, was sich darin ansammelt oder hineingesetzt wird, kommt über Monate nicht mehr heraus. Es ist Teil eines großen Freiluft-Experiments. Riebesell pumpt Kohlendioxid hinein und simuliert auf diese Weise, wie stark das Meerwasser künftig mit CO2 belastet sein würde. Jeder Mesokosmos bekommt eine andere Dosis. Eine Reihe von internationalen Wissenschaftlern ist an diesen Projekten beteiligt. Chemiker, Biologen, Physiologen und Ökologen. Mit Dutzenden Proben kehren sie in ihre Labore zurück und sind über Jahre mit der Auswertung der Daten beschäftigt. Eine wichtige Feststellung hat die Wissenschaft längst gemacht: Die Versauerung der Ozeane lässt sich nicht mehr stoppen.

Die Zukunft der Meere und somit ihrer Bewohner hängt aber nicht nur vom pH-Wert des Wassers ab. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle, neben der Versauerung die steigende Wassertemperatur, sinkende Sauerstoff-Gehalte, Überfischung und Überdüngung der Meere sowie ihre Vermüllung. „Die Effekte können sich addieren oder sogar gegenseitig verstärken – das müssen wir ausloten“, sagt Ozeanograf Ulf Riebesell. Auf die Frage, wie man die Versauerung wenigstens bremsen könnte, antwortet er: „Wir müssen runter mit den CO2-Emissionen.“

Kohlenstoff - Kreislauf des Lebens

Der Kohlenstoff (C) ist das Element des Lebens. Es kommt in verschiedenen Verbindungen vor und wechselt in einem 
natürlichen Kreislauf immer wieder seinen Zustand. 

Kohlenstoff schwebt als CO2 in der Atmosphäre, ist gebunden in pflanzlicher oder tierischer Biomasse oder lagert für 
Millionen Jahre in den Gesteinen der Erde.

Neben den Gesteinen sind die Meere der mit Abstand größte C-Speicher. Doch sie kommen mit der Aufnahme nicht mehr hinterher. Allein der Mensch hat in den vergangenen 200 Jahren rund 400 Milliarden Tonnen Kohlenstoff als CO2 in die Atmosphäre geblasen, vor allem durch Verbrennen fossiler Rohstoffe, Brandrodung der Regenwälder und industrielle Landwirtschaft.

Der Kohlenstoff-Kreislauf ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die Ozeane können das Kohlendioxid nicht so schnell binden, wie wir es gegenwärtig produzieren.

CO2-Quellen

Seit Beginn der Industrialisierung ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stark gestiegen. Die größten vom Menschen gemachten Quellen sind die Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle.


Wenn CO2 im Meer versinkt - Die Chemie der Ozeane

Zwischen Atmosphäre und Ozean herrscht ein ständiger Austausch von Kohlendioxid (CO2). Wie viel des Gases von den Meeren aufgenommen wird, hängt stark von der Temperatur des Wassers ab. Grundsätzlich gilt: Je kälter es ist, desto mehr CO2 kann darin gelöst werden. 

Kaltwassergebiete wie die Polarmeere können besonders viel CO2 aufnehmen. Ihr Oberflächenwasser sinkt schneller ab und zieht das Gas mit in die Tiefe. Wärmeres Oberflächenwasser aus benachbarten Regionen strömt nach und der Prozess beginnt von vorn. Auf diese Weise werden in der Arktis und in der Antarktis Millionen Kubikmeter Wasser im Meer umgewälzt. Von uns Menschen freigesetztes CO2 lässt sich dort bis in Tiefen von 3000 Metern nachweisen.  

Ein ganz geringer Teil, nur 0,1 Prozent des im Meer gelösten CO2 reagiert mit Wasser zu Kohlensäure. Bei dem gegenwärtigen globalen CO2 reicht das aus, um die Chemie der Meere durcheinander zu wirbeln. Die Kohlensäure stiehlt kalkbildenden Meeresbewohnern ein lebenswichtiges Material: die Karbonat-Ionen. Diese reagieren mit ihr zu Hydrogenkarbonat. 

Die Karbonat-Ionen sind damit für Muscheln, Austern, Schnecken, Korallen und Kleinstlebewesen wie Mikroalgen verloren. Diese Spezies benötigen die Karbonat-Ionen als Material für ihre Skelette und Kalkpanzer. Je mehr CO2 der Ozean aufnimmt, desto weniger Karbonat-Ionen stehen ihnen zur Verfügung. Zwar können die meisten Kalkbildner auch Hydrogenkarbonat nutzen. Doch der Energieaufwand dafür ist höher und geht zu Lasten anderer Lebensaufgaben wie Wachstum und Fortpflanzung. 

Wissenschaftler prognostizieren, dass sich die Konzentration an Karbonat-Ionen langfristig halbiert. Die Überlebenschancen kalkbildender Meeresbewohner würden damit dramatisch sinken, neue Korallenriffe sich beispielsweise kaum noch bilden.

Gewinner, Verlierer

Seesterne, Flügelschnecken, Korallen und Miesmuscheln gehören zu den Verlierern der Ozeanversauerung. Seegras und große Algen profitieren davon – und breiten sich aus.<<


mehr zum Thema

‣ www.futureocean.org 
Neues aus der Forschung zum Thema Ozean- und Klimawandel. 
Unter www.futureoceanatlas.de kann man sich durch die Biodiversität der Meere klicken. 
Mit mehr als 17 300 Tier- und Pflanzenarten.

‣ www.geomar.de
Hier informiert das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung über seine Forschungsarbeiten. Kurze Filme über die Arbeit der Meeresforscher gibt es unter www.geomar.tv.

‣ www.igbp.net 
Zum Nachlesen unter dem Stichwort „Ozeanversauerung“: Zusammenfassung für Entscheidungsträger – Third Symposium on the Ocean in a High-CO2, 2014

Maribus gGmbH: Leben mit den MeerenMaribus gGmbH (Hrsg.): 
World ocean review – Leben mit den Meeren, 
2010, kostenlos unter www.worldoceanreview.com

Latif, Mojib: Das Ende der Ozeane.Latif, Mojib: 
Das Ende der Ozeane. Warum wir ohne die Meere nicht überleben werden. 
319 Seiten, Herder 2014, 24,99 Euro

Roberts, Callum:  Der Mensch  und das MeerRoberts, Callum: 
Der Mensch und das Meer, 
592 Seiten, DVA 2013, 24,99 Euro


(Quelle: schrotundkorn)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Ein kleiner Hinweis

Nachdem jemand den Wunsch geäußert hat, habe ich die "Themen" auf der rechten Seite (Labels) um den Punkt "Rezepte" erweitert.
Mit einem Klick darauf werden nun alle Rezepte nacheinander angezeigt. Vielleicht ist das ja noch dem einen oder anderen von euch eine Hilfe :-)

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dankbarkeit - 36


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra und der Wolkengängerin gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Ich bin dankbar...


-...für die Erfahrung einer kleinen (7 km) Nachtwanderung alleine - bewaffnet mit Kamera und Taschenlampe (für den unbeleuchteten Weg durch den Wald, 1/3 des Gesamtweges) :-).



 


-...dafür, dass wir es jetzt eeeeeeendlich ;-) mal geschafft haben, Rahmen für meine gemalten Bilder zu kaufen und diese aufzuhängen.



-...für den schönen Abend zu zweit.
Mein Veggie wollte unbedingt mal wieder beim "Hans im Glück" Burger essen - na wenn er sich das wünscht... ;-)

Mein Veggie hatte richtig Hunger und hat sich deshalb gleich eine große Portion Pommes bestellt :-)

Danach sind wir ins Kino und haben uns den riiiiiichtig schönen, suuuuuuuuuuper lustigen, total süßen, aber auch zwischendurch traurigen Film "Alles steht Kopf" angeschaut - definitiv nicht nur was für Kinder. Was lernen kann man bei dem Film auch, z. B. warum man immer wieder Ohrwürmer im Kopf hat ;-)



-...dafür, dass ich immer mehr lerne, Gegebenheiten (Ist-Zustand) zu akzeptieren und damit umzugehen, anstatt dagegen zu kämpfen (so lässt es sich wesentlich entspannter und einfacher leben).


Montag, 12. Oktober 2015

Lauch-Fenchel-Suppe

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 1 großer Lauch
- 1 Fenchel
- 1 großer Apfel
- 1 Zwiebel
- 2 Hand voll Walnüsse
- 800 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Thymian
- etwas Kurkuma
- Salz, Pfeffer




Das Gemüse klein schneiden (Apfel evtl. schälen) und in einem Topf anbraten.
Thymian untermischen und mit Gemüsebrühe ablöschen.
Zugedeckt ca. 15 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen.
Währenddessen die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne anrösten.
Die Suppe mit dem Pürierstab / Mixer pürieren. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller verteilen und die gerösteten Walnüsse darüber geben.

Guten Appetit!

Freitag, 9. Oktober 2015

Produkttipp

Was gibt es schöneres, als mit einer Tasse Tee zu entspannen? - Eben ;-)

"Lebensbaum Teezeit zum Entspannen"



Beim "Cafe Tibet" trinke ich immer sehr gerne den Ayurveda-Tee mit Tulsi - nun habe ich einen Tee entdeckt, der sehr ähnlich schmeckt - richtig gut :-).

Mit Rooibos-Tee kann ich schon gut entspannen - Tulsi (auch Tulasi oder indisches / Königs-/ heiliges Basilikum genannt) unterstützt den Effekt. 

Tulsi kann aber noch viel mehr:
- es hilft Stress abzubauen und damit besser umzugehen
- Tulsi spielt im Ayurveda eine große Rolle, es gleicht die drei Doshas aus
- Tulsi enthält viele Antioxidantien
- Tulsi stärkt das Immunsystem
- es wirkt antibakteriell, antiviral und antifungal
- es wirkt schmerzlindernd
- es wirkt gegen vorzeitige Alterung
- es wirkt fiebersenkend, gegen Übelkeit, Erbrechen und Krämpfe
- es senkt den Cholesterinspiegel
- Tulsi ist gut bei Diabetes, da es einen gesunden Blut-Glukose-Faktor unterstützt
- Tulsi verbessert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
- es hilft bei Menstruationsbeschwerden
- es reinigt die Atemwege
- es schützt Herz, Lunge und Leber
- es reinigt das Blut

Tulsi ist außerdem im Hinduismus eine heilige Pflanze:
In Indien stehen bei sehr vielen Häusern am Eingang oder im Hof eine Tulsi-Pflanze. 
Tulsi repräsentiert Vishnu bzw. seine Inkarnation Krishna. Zweige oder Blätter davon sind bei Gottesdiensten zu Ehren Vishnus / Krishnas eine wichtige Opfergabe. Auch die Pflanze selbst wird, da sie Vishnu respräsentiert, verehrt und angebetet. Die Pflanze soll göttlichen Schutz geben und die Blätter davon haben eine so reinigende Wirkung, dass diese sogar Sünden abwaschen können - deshalb werden Tulsi-Blätter oft Sterbenden unter die Zunge gelegt und in das Feuer geworfen, in dem die Toten verbrannt werden.
Aus dem Holz der Tulsi-Pflanze werden außerdem Malas (Gebetsketten) hergestellt.


Ihr seht, mehr als genug Gründe, öfter mal einen leckeren Tulsi-Tee zu trinken :-)


(erhältlich im Bioladen)


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Dankbarkeit - 35


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra und der Wolkengängerin gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Ich bin dankbar...


-...für den langen und schönen Spaziergang mit meinem Veggie, bei dem wir das wundervoll sonnige Herbstwetter genossen haben.

-...dafür, dass wir wieder beim "Tasty leaf" waren und (wie immer ;-) ) soooooooooooooooo lecker gegessen haben.

Wraps mit PERFEKT zubereiteten Sojaschnetzeln, Chinakohl, Rotkohl, Gürkchen, Sprossen und einer unglaublich leckeren Senfsoße. Darüber dunkler Balsamicoessig.
Geschmacklich hätte ich eine ganze Wanne voll davon essen können, so hammermäßig lecker waren die Wraps!


-...dass ich die Entscheidung getroffen habe, mein Auto zu verkaufen und mehr mit dem Fahrrad zu erledigen. Ist eine ganz andere und tolle Erfahrung (bis jetzt ;-) ), in Momenten mit dem Fahrrad zu fahren, bei denen ich früher das Auto benutzt hätte. Außerdem bleibe ich fit, trainiere mein Immunsystem und ganz nebenbei bekomme ich noch einen netten Po dazu - sagt zumindest mein Veggie :-D

-...für die wunderschön gefärbte Natur im Herbst.


Dienstag, 6. Oktober 2015

Böse Veganer... ;-)


Oben:
- "Wow! Das sind großartige Kekse, Sally!"
- "Sehr lecker"
- "Könnte ich das Rezept haben?"
- "Die sind fabelhaft"
- "Köstlich!"
- "Yeah, Sally, diese Kekse rocken!"
- "Sind noch welche da?"
- "Meine Güte, die sind gut!"

Mitte:
- "...und die sind vegan!"

Unten:
- "Was versucht sie - uns zu vergiften?"
- "Gotteswillen! Ich habe veganes Essen gegessen!"
- "Das ist ein schmutziger Trick!"
- "Ich werde krank werden."
- "Ich hoffe niemand findet heraus, dass ich das mochte"
- "Verdammte Veganer, drücken uns immer ihre Werte auf!"
- "Meine Güte, Zeit zurück zur Arbeit zu gehen"


Montag, 5. Oktober 2015

Hirse mit gebackenem Blumenkohl

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Hirse
- 100 g Erbsen (TK / Glas)
- 1 kleiner - mittlerer Blumenkohl
- 1 große Zwiebel
- 2 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer








Hirse nach Packungsanleitung kochen. Die Erbsen untermischen und die Hirse ausquellen lassen.
Den Blumenkohl in Röschen teilen und in eine Auflaufform legen.
Die Zwiebel würfeln, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer vermischen und über den Blumenkohl geben.
Den Blumenkohl im vorgeheizten Ofen bei 180° Umluft (offen) 15 - 20 min. backen.
Danach mit der Hirse vermischen. Evtl. nachwürzen.

Guten Appetit!

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