Donnerstag, 30. Juli 2015

Zitat des Tages

"Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein. Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen." - Dalai Lama

Mittwoch, 29. Juli 2015

Dankbarkeit - 25


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es Donnerstags eine Dankbarkeitsliste,
bei der Wolkengängerin Freitags - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Ich bin dankbar...

-...für den entspannten Nachmittag, lesend am Waldrand :-)

-...für's erste Mal wieder Nordic Walking nach dem Urlaub.

-...dafür, dass ich etwas "neues" gewagt habe - ich war alleine im Kino :-).
Und zwar in einem Film, in den in meinen Veggie uuuuunnnmöglich mitnehmen konnte ;-)....

"Magic Mike XXL"

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich ein riesiger Channing Tatum-Fan (für mich der zweit-heißeste Mann auf Erden - der heißeste ist natürlich mein Veggie :-) - in diesem Film ist Joe Manganiello auf dem 3. Platz ;-) ).
Den ersten Teil von "Magic Mike" habe ich auch gesehen - wer diesen Film kennt: der kann nicht mit dem 2. Teil mithalten -> verdaaammt lustig und verdaaaaaaaammt heiß...




-...dafür, dass es meinem Nacken wieder besser geht.
Einen entspannten Urlaub ohne PC verbringen und danach sich gleich wieder lange davor setzen, um Fotos auszuwerten, Blogeinträge schreiben etc. - nicht wirklich gut für den Nacken...

-...dafür, dass wir wieder meeeeeeeega-lecker mit ein paar Freunden beim "Tasty leaf" essen waren.

-...für den uuuuuuuuuuuuuuuuuuuunglaublich lustigen Kinoabend zusammen mit Freunden :-)

"Minions"

Wer kennt sie nicht? ;-)
Wer "Ich - einfach unverbesserlich" 1 + 2 toll fand und dabei die Minions kennen und lieben gelernt hat MUSS diesen Film einfach sehen :-) - Taschentücher bereit halten um den Wasserfall an Lachtränen in Schach zu halten :-D


Solltet ihr zu den Leuten gehören, die sofort beim Abspann das Kino verlassen - bleibt doch ausnahmsweise noch ein bisschen sitzen.... ;-)


-...für eine Stunde "Qigong im Park" mit meinem Veggie (letztes Jahr waren wir auch schon dabei)


Montag, 27. Juli 2015

Vegane Dips

Kräuterdip:
- 130 g Cashewkerne
- 1 EL Zitronensaft
- 1 1/2 EL Essig
- 1 TL Kräuter d. Provence (oder andere)
- Salz, Pfeffer

Die Cashewkerne ein paar Stunden in Wasser einweichen lassen, am besten über Nacht.
Das Einweichwasser abgießen und zusammen mit 125 ml frischem Wasser, Zitronensaft, Essig und Salz zu einer cremigen Masse pürieren (Pürierstab oder Mixer). Mit Kräutern und Pfeffer würzen.
Danach für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen (so wird der Dip noch ein wenig fester).

Alternative: Schmeckt auch ohne Kräuter gut!



"Frischkäse"-Dip:
- 50 g Cashewkerne
- 200 g Naturtofu
- 2 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer

Die Cashewkerne mind. 30 min. in Wasser einweichen, das Wasser abgießen und dann mit den restlichen Zutaten pürieren. Evtl. noch etwas Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.



Cashew-Blumenkohl-"Käse":
- 100 g Cashewkerne
- 1 kleiner Blumenkohl
- 2 - 3 EL Hefeflocken
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 TL Speisestärke
- 1 TL Salz
- 2 EL Zitronensaft
- 200 ml Pflanzenmilch

Die Cashewkerne ein paar Stunden in Wasser einweichen lassen, am besten über Nacht, danach das Einweichwasser abgießen. Den Blumenkohl in Röschen teilen und diese in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Etwas abkühlen lassen.
Alle Zutaten in einem Mixer zu einer glatten Masse verarbeiten (bei Bedarf mehr Pflanzenmilch dazu geben). Abgedeckt 1 - 2 Std. im Kühlschrank ziehen lassen.


Freitag, 24. Juli 2015

Die Illusion vom reinen Wasser

Gefunden in der "Schrot & Korn" 03/2015

>>MINERALWASSER 
Spuren von Chemikalien: Darauf stoßen Labore immer öfter – selbst bei Mineralwasser. Zuletzt war es der Süßstoff Acesulfam-K. Was kann unsere Quellen schützen? von Leo Frühschütz

Bio im Einkaufskorb bedeutet deutlich weniger Zusatzstoffe im Essen. So kommen Bio-Kunden mit künstlichen Süßstoffen wie Acesulfam gar nicht erst in Berührung. Eigentlich. Denn ganz so einfach ist es nicht. In der Natur hängt alles zusammen. Und deshalb kann es sein, dass der Süßstoff Acesulfam aus der Cola light des Nachbarn oder aus dem Diät-Joghurt der Kollegin irgendwann im Mineralwasser landet. Das sollte eigentlich sauber sein. „Ursprüngliche Reinheit“ schreibt das Gesetz für Mineralwasser vor. Doch diese Reinheit geht gerade den Bach hinunter. Wie kann das sein?

Acesulfam-K ist synthetischer Süßstoff mit der Nummer E 950. Er steckt in vielen bekannten Light- und Zero-Getränken, schmeckt zweihundert Mal süßer als Zucker und liefert keine Kalorien. Unser Körper kann damit nichts anfangen und scheidet Acesulfam wieder aus – ins Klo. Die Kläranlage kann die Chemikalie nicht biologisch abbauen und nur zum Teil zurückhalten. Sie gelangt ins Wasser und sickert langsam tiefer. Letzten Sommer hat die Stiftung Warentest sie gefunden, in jedem vierten der von ihr untersuchten Mineralwasser.

Gesundheitlich gefährlich sind diese Spuren von Acesulfam im Sprudel nicht. Eine Light-Cola enthält eine Million Mal mehr Süßstoff. Grammweise zu sich genommen kann Süßstoff die Appetitregelung des Gehirns durcheinanderbringen oder die Darmflora. Das legen zumindest einige aktuelle Studien nahe. Sie verknüpfen den hohen Süßstoffkonsum in unserer Gesellschaft mit der steigenden Zahl an Fettleibigkeit und Diabetes. Nicht nur aus diesem Grund gibt es viele Menschen, die synthetische Süßstoffe ablehnen. Sie wollen ganz einfach nichts Künstliches im Glas und auf dem Teller. Über Mineralwasser können sie jetzt aber doch damit in Berührung kommen – wenn auch in homöopathisch kleinen Dosen.

„Solche Funde sind ein Warnsignal“, sagt Ingrid Chorus. Sie leitete die Abteilung Trinkwasserhygiene im Umweltbundesamt. „Acesulfam im Mineralwasser zeigt, dass die betroffene Mineralwasserquelle nicht mehr komplett vor menschlichen Einflüssen geschützt ist. “Die promovierte Biologin macht auch klar, dass es hier nicht nur um Mineralwasser geht. „Rund 70 Prozent unseres Trinkwassers ist Grundwasser, das wie Mineralwasser aus tiefen, gut geschützten Schichten kommt.“ Dieses Trinkwasser ist ebenso rein und ursprünglich wie Mineralwasser und ebenso von Verunreinigung bedroht.

Was dem reinen Wasser in der Tiefe droht, lässt sich an der Oberfläche längst nachweisen: In Flüssen und im oberflächennahen Grundwasser finden sich Spurenstoffe schon länger und in deutlich höheren Konzentrationen: Arzneimittel, Hormone aus der Pille, Pestizide und Nitrat aus der Landwirtschaft, Flammschutzmittel, synthetische Duftstoffe und natürlich Acesulfam. Andere Süßstoffe lassen sich auch messen, allerdings in viel kleineren Mengen. Sie sind besser abbaubar.

Auch an der Oberfläche sind es bei den am häufigsten vorkommenden Chemikalien nur Spuren in der Größenordnung von Mikrogramm. Ein Mikrogramm (Millionstel Gramm) je Liter (µg/l), das entspricht einem Stück Würfelzucker in einem Wettkampf-Schwimmbecken. 50 Meter lang, 30 Meter breit und im Schnitt zwei Meter tief. Dieses Zuckerstückchen können moderne Messgeräte nachweisen. Selbst wenn es giftig wäre, würde einem ein Schluck aus diesem Schwimmbecken nicht schaden. Anders sieht es mit Lebewesen aus, die im Wasser leben und ständig solchen geringen Konzentrationen an Wirkstoffen ausgesetzt sind. Das Schmerzmittel Diclofenac etwa kann zu Nierenschäden bei Forellen führen. Östrogene aus der Pille beeinflussen das Balzverhalten von Fröschen. Die Männchen verlieren die Lust, der Nachwuchs bleibt aus. 

Etwa 20 Prozent des Trinkwassers in Deutschland stammt aus oberflächennahem Grundwasser. Mit Ozonierung, Aktivkohlefiltern und anderen Hilfsmitteln entfernen die Wasserwerke diese Spurenstoffe oder senken deren Konzentration soweit wie möglich. Wasserversorger, die ihr Trinkwasser aus tieferen Bodenschichten beziehen, können sich diesen hohen technischen Aufwand und die damit verbundenen Kosten sparen – noch.

Denn im Prinzip sind alle diese Stoffe und ihre Abbauprodukte auf dem Weg nach unten. Viele bleiben im Flusssediment oder im Boden hängen oder werden von Bakterien zerlegt. Einige sickern mit der Zeit bis in tiefe Grundwasserschichten. Verunreinigungen drohen vor allem „von gut wasserlöslichen und schwer abbaubaren Stoffen wie Acesulfam“, erklärt Chorus. Auch einige Medikamente wie Diclofenac zählen zu dieser Gruppe.

Als weitere Herausforderung sieht Ingrid Chorus Pestizide wie sie die konventionelle Landwirtschaft seit Jahrzehnten einsetzt. Die Wirkstoffe selbst seien zwar inzwischen meist gut abbaubar. „Nicht alle lösen sich dabei in Wohlgefallen auf, sondern es entstehen Abbauprodukte, auf die man stärker achten muss.“ Die ersten von ihnen lassen sich ebenfalls seit einigen Jahren in Mineralwasser nachweisen. Dimethylsulfamid zum Beispiel. Die Chemikalie fanden Wissenschaftler erstmals 2006 im Trinkwasser, auch in Wasser, das aus tiefen Grundwasserschichten stammte. Der ursprüngliche Wirkstoff, Tolylfluanid, wurde jahrzehntelang als Pestizid im Obst- und Weinbau eingesetzt, um die Pflanzen vor Pilzkrankheiten zu schützen. Das Pestizid verlor daraufhin die Zulassung, doch sein langlebiges Abbauprodukt sickert weiterhin immer tiefer in den Boden.

„Oft fehlen Daten, um die Wirkungen solcher Stoffe auf Gesundheit und Umwelt zu bewerten“, sagt Ingrid Chorus. Das war auch beim Dimethylsulfamid so. Nach langen Recherchen stuften die Behörden das Abbauprodukt schließlich als unkritisch ein. Im Behördenjargon heißt das „nichtrelevanter Metabolit“. Aus Sicht der Trinkwasserhygiene seien diese jedoch sehr wohl relevant, sagt Ingrid Chorus: „Wir wollen solche Substanzen aus Prinzip nicht drin haben. Unser Trinkwasser soll rein sein.“

Aus diesem Grund sieht die Trinkwasserverordnung vorsorglich extrem niedrige Werte vor. Zudem soll der Mensch jeden Tag zwei Liter Wasser zu sich nehmen, weit mehr als von jedem anderen Lebensmittel. Für Pestizidwirkstoffe gilt deshalb ein Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l), für deren „nichtrelevante Metabolite“ gibt es gesundheitliche Orientierungswerte (GOW) von 1,0 oder 3,0 Mikrogramm pro Liter. „Der GOW wird so niedrig angesetzt, dass auch bei lebenslanger Aufnahme der betreffenden Substanz kein Anlass zur gesundheitlichen Besorgnis besteht“, sagt Ingrid Chorus.

Für Acesulfam wurde bisher kein Wert festgelegt. Schließlich darf in einer Cola viel mehr drin sein als im Wasser je gefunden wurde. Die Mineralwasserverordnung schreibt übrigens nur für wenige Stoffe – vor allem für Schwermetalle, Mineralien und Keime – Grenzwerte vor. Für Spurenstoffe gibt es keine Regelung. Wenn Behörden oder Testmagazine Spurenfunde in Mineralwasser bewerten, legen sie deshalb meist die Trinkwasserverordnung als Maßstab an.

Wenn ein Grundwasservorkommen Spurenstoffe enthält, lautet eine mögliche Konsequenz: tiefer bohren. Neue Grundwasserschichten erschließen. Doch auf Dauer ist das keine Lösung. Denn auch die Chemikalien wandern tiefer. „Besser ist es, an der Quelle anzusetzen und schon bei der Entwicklung und dem Einsatz von Stoffen darauf zu achten, dass diese nicht das Wasser belasten können“, empfiehlt Ingrid Chorus. Das ist vor allem bei den Arzneimitteln wichtig, die für den Menschen unverzichtbar sind.

Andere Problem-Stoffe hingegen lassen sich ohne Weiteres ersetzen. Bio-Bauern machen das jeden Tag vor. Sie arbeiten ohne synthetische Pestizide und Kunstdünger. So gelangen weder Pestizidrückstände noch Nitrate ins Grundwasser. Zahlreiche Wasserwerke fördern deshalb im Einzugsbereich ihrer Trinkwasserquellen den ökologischen Landbau. Die Richtlinien für Bio-Mineralwasser schreiben eine solche Öko-Förderung sogar eigens vor (siehe Interview Seite 30).

Mit ihrem Verzicht auf synthetische Pestizide und Kunstdünger sparen die Bio-Bauern der Gesellschaft riesige Summen. „Acht bis 25 Milliarden Euro kostet uns als Gesellschaft die Wasseraufbereitung in Folge von Überdüngung jährlich“, schreibt der Bund für Umwelt und Naturschutz. Um das Grundwasser wirksam schützen zu können, brauchen die Bio-Bauern Kunden, die ihre Produkte auch kaufen. Jedes Kilo Bio-Brot entspricht zwei Quadratmeter Acker, die nicht gespritzt werden.

Natürlich lassen sich bei Weitem nicht alle Schadstoffprobleme im Wasser mit Bio-Anbau und -Produkten lösen. Doch zumindest für Acesulfam, Dimethylsulfamid und Nitrat gilt: Mit Bio ließe sich das verhindern.

Spurensuche Wasser im Test

‣ Über Analysen des Trinkwassers informieren die örtlichen Wasserwerke. Viele Versorger veröffentlichen die Werte auch online. 

‣ Bei Mineralwasser ist man auf Auskünfte der Hersteller und die Tests von Verbrauchermagazinen angewiesen. 

‣ Wassertests werden schon für 40 Euro angeboten. Doch dafür misst ein Labor nur die üblichen Schwermetalle und Mineralien. Messungen nach organischen Spuren wie Acesulfam kosten einige Hundert Euro. Wichtig: Labor nach der amtlichen Zulassung für Trinkwasseruntersuchungen fragen.

Grenzwerte

Die Mineralwasserverordnung schreibt nur für wenige Stoffe Grenzwerte vor. Dazu gehören: Schwermetalle wie Blei sowie Mineralien und Keime.

Mineralwasser-Urteil

„Rein“ heißt nicht Null

In einem natürlich reinen Mineralwasser dürfen umweltbedingte Spurenstoffe vorkommen. Das hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof 2013 entschieden. Er gab damit einem Mineralwasserbrunnen recht, dem die zuständige Behörde des Landes die Anerkennung entziehen wollte. Sie hatte in dem Mineralwasser Abbauprodukte von Pestiziden nachgewiesen. Es sei eine Irreführung, angesichts dieser Substanzen von einem reinen Mineralwasser zu sprechen, so die Behörde. Die Richter sahen das anders: Die gefundenen Werte seien extrem niedrig und es gebe keine Grenzwerte, auf die sich die Behörde berufen könne. Zudem wüssten Verbraucher, dass natürliches Mineralwasser nicht völlig frei von fremden Stoffen sei.

Mehr zu Mineralwasser

‣ www.umweltbundesamt.de/themen/wasser
Die Wasserseite des Umweltbundesamtes

‣ www.klassewasser.de
Spannendes zum Element Wasser für Kinder und Jugendliche

‣ www.bund.net/themen 
Der Bund für Umwelt und Naturschutz engagiert sich auch für das Grundwasser

‣ www.wrrl-info.de/
Die Info-Seite der Grünen Liga zur Wasserrahmenrichtlinie der EU

‣ www.vdm-bonn.de
Der Verband der Deutschen Mineralbrunnen informiert auch über Rechtsvorschriften

‣ www.vsr-gewaesserschutz.de  
VSR-Gewässerschutz misst die Belastung im Einzugsbereich Rhein, Ems, Weser, Elbe 

‣ www.dvgw.de/wasser 
Im Verband DVGW haben sich Wasserversorger zusammengeschlossen. Infos auch für Verbraucher

‣ www.masterplan-wasser.nrw.de, www.koms-bw.de
In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg kümmern sich Kompetenzzentren um Spurenstoffe im Wasser

‣ de.dwa.de
Auch der Fachverband DWA kümmert sich um Spurenstoffe im Wasser. Unter: Themen/Anthropogene Spurenstoffe

Von Mulisch, H.-M.; Winter, W.: Ressource Trinkwasser - Wissen, was wir trinken Von Mulisch, H.-M.; Winter, W.: Ressource Trinkwasser - Wissen, was wir trinken 
Oekom Verlag 2014, 232 Seiten, 19,95 Euro

Schnell, Urs: Bottled Life – Das Geschäft mit dem WasserSchnell, Urs: Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser
Dokufilm, DVD,  2014, 90 Minuten, 15,99 Euro<<

(Quelle: schrotundkorn)


Donnerstag, 23. Juli 2015

Bitte unterschreiben

1. Lasst den Vögeln ihre Freiheit!


                                                                                             (Quelle: regenwald.org)

>>Im Mai wurde ein Schmuggler festgenommen, der 23 Gelbwangenkakadus in Plastikflaschen transportiert hat. Die Hälfte der Vögel, von denen es weltweit nur noch 7.000 in Freiheit gibt, verendete qualvoll. „Die Methode mit den Wasserflaschen ist beim Schmuggel von solchen geschützten Vögeln häufig“, beklagt Richard Thomas von der Tierschutzorganisation Traffic.
Der Handel mit seltenen Vögeln, die in Indonesiens Wäldern gefangen werden, hat dramatische Züge angenommen. Ornithologen fürchten, dass die Jagd das Aussterben von Vogelarten beschleunigt. So werden auf dem Jatinegara-Vogelmarkt in Jakarta Gelbmantelloris angeboten, die in Freiheit ausschließlich im Norden der Molukken leben und deren Bestand dort innerhalb von 25 Jahren um bis zu 50 Prozent eingebrochen ist.
In Indonesien sind besonders viele Vogelarten heimisch: Wissenschaftler haben 1.615 Spezies gezählt, von denen 419 nur dort vorkommen und nirgends sonst auf der Welt. Durch die Vernichtung der Regenwälder schrumpft ihr Lebensraum, die Jagd verschlimmert die Situation. Der Schaden ist unermesslich, da Vögel für die Fortpflanzung vieler Baumarten unverzichtbar sind.
Viele Indonesier halten wildlebende Vögel als Haustiere. Oft gelten sie als Statussymbol. Die Vogelfänger beliefern zwar vor allem den heimischen Markt in Indonesien. Der Handel ist jedoch auch international ein Riesengeschäft. Rettet den Regenwald fordert daher ein Handels- und Importverbot für wildlebende Vögel in Europa und weltweit.
Zwar ist es in Indonesien verboten, seltene Vögel zu fangen und zu verkaufen, das Verbot wird aber nicht konsequent durchgesetzt. Selbst Umweltministerin Siti Nurbaya beklagt, dass die Strafen zu lasch seien.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Retten den Regenwald e.V.", um die Jagd und den Handel von wildlebenden Vögeln zu unterbinden!

2. Abholzen für Rama, Knorr & Pfanni - Nein danke!


                                                              (Quelle: regenwald.org)

>>Die Kleinbauern am Cross River sind wütend und verzweifelt. „Dadurch dass Wilmar uns das Land nimmt, erklärt man uns für tot“, sagt der Ortsvorsteher Aning Oja. Bisher konnten die Einheimischen auf ihrem Land so viel ernten, wie sie zum Überleben brauchen. Jetzt sind viele verarmt.
Bis zu 20.000 Menschen leiden in Nigeria unter dem Konzern Wilmar, schätzen Menschenrechtler. Die Firma habe die Einwohner nicht konsultiert und Versprechen gebrochen. Wilmar mache „das Leben der Menschen mit dem Bulldozer platt“, sagt Godwin Ojo von Environmental Rights Action. Die Organisation hat eine Studie mit Karten und Fotos über Wilmars Machenschaften in Nigeria geschrieben.
Satellitenbilder belegen, dass seit 2011 auf allen Flächen von Wilmar immer stärker gerodet wird. Der Konzern will offenbar sogar im Cross River Nationalpark und in der Ekinta Forest Reserve Plantagen anlegen.
Dabei sind die Wälder am Cross River ein Hotspot der Artenvielfalt. Schimpansen und Stummelaffen leben hier. Keine Primatenart Afrikas ist jedoch stärker gefährdet als der dort heimische Tiefland-Gorilla, von dem es nur noch 300 gibt.
Einheimische berichten, dass Leoparden, Löwen und Landschildkröten bereits aus der Region verschwunden sind. Jetzt könnten Antilopen, Stachelschweine und Kobras folgen. Auch Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Ausweitung von Palmöl-Plantagen gefährdet das Überleben von Affen in den Ländern Afrikas.
Zwar will Wilmar das Palmöl aus Nigeria hauptsächlich in der Region verkaufen. Ein bedeutender Kunde von Wilmar ist allerdings Unilever, Hersteller von Rama, Knorr, Pfanni und anderen Konsumgütern. Wir machen daher beide Konzerne für Regenwaldvernichtung und Landraub verantwortlich.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Rettet den Regenwald e.V.", damit Unilever kein Palmöl mehr von Wilmar kauft und Wilmar alle Rodungen sofort stoppt!


3. Auf Kosten des Regenwaldes: Die blutigen Holz-Importe in die EU


                                                            (Quelle: regenwald.org)

>>Die Zentralafrikanische Republik ist ein bitterarmes Land am Rande des Kongobeckens, einem der größten Regenwaldgebiete der Erde. Bodenschätze wie Diamanten haben nur Elend gebracht. 
Bewaffnete Gruppen terrorisieren die Bevölkerung. Hunderttausende Menschen sind seit 2013 auf der Flucht, 5.000 haben ihr Leben gewaltsam verloren. Der Staat ist zerrüttet.
Die Menschenrechtsorganisation Global Witness wirft europäischen Unternehmen vor, trotzdem von dort Holz zu importieren und damit Milizen zu finanzieren. Demnach haben die Firmen 2013 an Bewaffnete 3,4 Millionen Euro bezahlt, 2014 waren es 127.000 Euro. Bis heute verlangen Milizionäre an Checkpoints Geld und fordern Bezahlung für bewaffnete Eskorten. Insbesondere in den Wäldern im Südwesten unterdrücken sie die Menschen, morden und vergewaltigen.
Skrupellosen Holzhändlern ist das egal. In einem von Global Witness heimlich gedrehten Video sagt eine Vertreterin der französischen Firma Tropica-Bois: „Das ist Afrika. Krieg ist so alltäglich, dass wir ihn gar nicht beachten.“
Deutschland und Frankreich sind besonders stark in den blutigen Holzhandel verstrickt: 32 Prozent der Exporte gehen in die Bundesrepublik, 20 Prozent nach Frankreich. Besonders intensive Kontakte nach Zentralafrika pflegte die Hamburger Firma Johann D. Voss, bis sie 2014 aufgelöst wurde. Der Ex-Geschäftsführer bestreitet die Vorwürfe, ebenso Tropica-Bois. Global Witness ist sicher, dass weitere Firmen involviert sind.
Die EU ist mit ihrer Politik, kein illegales Holz zu importieren, gescheitert.
Unsere Mindestforderung an die EU und die Bundesregierung ist, kein Holz mehr aus der Zentralafrikanischen Republik zu importieren. Außerdem müssen die EU-Holzhandelsverordnung und das deutsche Holzhandelssicherungsgesetz verschärft werden.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Rettet den Regenwald e.V.", um den Import zu stoppen!

DANKE!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Dankbarkeit - 24


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es immer Donnerstags eine Dankbarkeitsliste,
bei der Wolkengängerin immer Freitags - schaut doch auch mal bei den zwei Lieben vorbei!



Hinweis: Durch die kleine Blogpause geht meine Liste diesmal über mehrere Wochen....


Ich bin dankbar...

-...für den schönen sonnigen Morgen nach mehreren verregneten Tagen.



-...für das erste Mal seit ein paar Tagen wieder Nordic walking - bei dem grauen, verregneten Wetter die letzten Tage konnte ich mich nicht so recht zum Sport aufraffen.
Und ich bin dankbar, dafür extra früh aufgestanden zu sein - dann klappt's nämlich auch vorher zu frühstücken und trotzdem weit vor Mittag Sport zu machen (ist mir lieber, als vorher eine Kleinigkeit zu essen und danach richtig zu frühstücken) ;-).
Bei dem Lauf habe ich mir eine kleine Pause unter "meinem Kraftbaum" (Rotbuche?) gegönnt - darunter spüre ich (meistens) eine Energie, bei der ich mich rundum wohl fühle und die meine "seelischen Batterien" wieder auflädt; den Baum habe ich mir aber nicht ausgesucht, sondern er mich :-D... vielleicht liegt's aber nicht (nur) am Baum, vielleicht ist dort ja auch ein "Kraftplatz", wer weiß.



-...für das erste gemeinsame Grillen dieses Jahr zusammen mit ein paar Freunden :-)

-...für die schöne Radtour zusammen mit meinem Veggie.
Zuerst sind wir in eine ADAC-Geschäftsstelle gefahren, um uns für den Urlaub 2 Vignetten zu holen.
Auf dem Rückweg haben wir einen Abstecher zum Brezen-Cafe Kolb gemacht und draußen im Schatten gemütlich leckere Brezen (vegane Hummus-Brezen gab's an dem Tag leider nicht, aber auch die "Standard"-Brezen sind schon mega lecker :-) ) und gekühlte Getränke verdrückt 
(bei mind. 25° richtig herrlich :-) ).



-...für den Besuch mit dem Fahrrad im Biergarten - dabei haben wir zufällig eine Freundin getroffen.... so wurde der Tag noch viel schöner als erwartet :-)

-...für den wunder-wunderschönen Urlaub zusammen mit meinem Veggie.

-...dafür, dass niemanden bei dem starken Gewitter in der Nacht (sehr heftiger Wind, Blitze ohne Ende, Regen) im Urlaub etwas passiert ist - große Teile eines Baumes sind abgebrochen, zum Glück fielen diese nur auf die Wiese.

So sah es am Morgen nach dem Gewitter aus


-...dafür, dass ich mich bereits zum dritten Mal beim Chopra Center für ein kostenloses "Meditations-Programm" angemeldet habe. 
Das erste Mal war es ein 8-Wochen-Programm ("Awaken to happiness"), das zweite Mal 21 Tage ("Manifesting true success"), genauso wie jetzt auch ("Manifesting grace through gratitude"... wie passend hier ;-) ).
Immer wieder richtig schön - solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren (wenn ihr euch einmal angemeldet habt, bekommt ihr immer wieder bescheid bei neuen Programmen)!
(ignoriert einfach die kostenpflichtigen ;-) ).



-...dafür, dass ich einen (angeheirateten) Teil der Familie kennen lernen durfte, den ich noch nicht kannte (da wohnhaft in USA... nach 15 Jahren wieder der erste Besuch in Deutschland).

-...dafür, dass wir lecker Sushi essen waren.

Montag, 20. Juli 2015

Brotsuppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- ca. 230 g (dunkles) Brot
- 1 Zwiebel
- 1,2 l Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer







Vom Brot ca. 130 g grob würfeln, den Rest in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln.
In einem Topf die Zwiebel anbraten, mit Brühe ablöschen und die groben Brotwürfel unterrühren. Lorbeerblatt dazu geben und geschlossen bei geringer Hitze ca. 20 min. köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die restlichen Brotwürfel in einer kleinen Pfanne (evtl. mit ein wenig Öl) rösten.
Nach den 20 min. das Lorbeerblatt entfernen, die Suppe pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.
Die Suppe auf Teller verteilen und das geröstete Brot darüber geben.

Guten Appetit!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Da bin ich wieder :-)

Zurück aus dem Urlaub - diesmal nicht in Kärnten (I + II), sondern im schönen Salzburger Land.
Ihr wollt Bilder davon sehen? Ihr habt es ja so gewollt :-D:

 Rundum umgeben...

 ...von Bergen und direkt gelegen...


...an einem Fluss...

 ...in dem sich mein Veggie und ich auch mehrmals an heißen Tagen erfrischt haben (ich war sogar 2x komplett drin :-) ).

 Unser kleines Heim...

...mit Wiesen- und Bergblick :-).

 In der Nähe gibt es 2 Kneippanlagen, eine davon haben wir besucht.



Die Anlage ist wirklich wunderschön gemacht - das Wasser kommt aus einer Quelle direkt in der Nähe (seeeeeeehr kalt!).

Die Kinder dort links spielen...

..."Mensch ärgere dich nicht" :-).



 Wir haben viele Ausflüge gemacht - wie hier zur Seisenbergklamm.



 Für Kinder gibt es verschiedene Stationen mit interessanten Fakten und Fragen dazu (die Lösungen kann man in ein Heft schreiben und am Ende wartet eine Überraschung).



 Richtig faszinierend ist der Abschnitt der "Dunkelklamm".



 Darin haben wir eine Gruppe entdeckt, die gerade "Canyoning" betrieben hat (verrückte Leute ;-) ).



 Danach waren wir in der Vorderkaserklamm...

 ...mit "Orchideen-Erlebnisweg".



Die Vorderkaserklamm war zwar auch schön, 
konnte aber nicht mit der Seisenbergklamm mithalten :-).

 Danach ging es noch auf zur Lamprechtshöhle (die beiden Klammen und die Höhle liegen auf einer Linie).









Der Schauhöhlenteil ist wirklich groß (und faszinierend) und trotzdem geht die Höhle noch weiter.

 Wir haben auch die "Golden Gate Brücke der Alpen" überquert...



 ...und den anschließendem Baumzipfelweg.

 Ein Ausflug ging nach Deutschland zum Königssee (da unser Urlaubsort zwischen Deutschland und Tirol lag - beides nur einen Sprung entfernt).

 Ja so eine Schifffahrt die ist lustig...

 ...besonders, wenn dort Trompete gespielt wird (um das Echo an den Felswänden zu demonstrieren).

 Eine Boots-Haltestelle ist die Wallfahrtskirche St. Bartholomä...

 ...dort gibt es sogar schwimmende Traktoren ;-).

 Wir haben diese Haltestelle allerdings nur zum umsteigen benutzt...

 ...denn am anderen Ende des Sees wartete die Saletalm auf uns.

 Von der Bootsanlegestelle aus ging es weiter...

 ...zum wunderschönen Obersee.





Ein paar Kilometer weiter liegt der Röthbachfall - Deutschlands höchster Wasserfall.

 Dort haben wir dann eine Pause eingelegt, danach kehrt gemacht...

 ...und sind mit dem Boot über St. Bartholomä wieder zurück zum anderen Ende des Sees...

...zur "schlafende Hexe" gefahren.

 Salzburg haben wir auch einen Besuch abgestattet.

 Die Brücke ist komplett voll mit...

 ...Liebesschlössern!

 Wir wollten uns aber (dieses Mal) nicht die Stadt näher anschauen,
sondern ins tolle "Haus der Natur". Dort gibt es soooooooooooo viel zu sehen,...

 ...z. B. Dinosaurier,...

 ...Fische...


 ...und andere lustige Meeresbewohner.



 Außerdem eine Ausstellung über das Weltall,...



 ...Reptilien,...



 ...einen Bereich "Fabel und Mythos"...

...und noch vieles vieles vieles mehr.
Müsst ihr unbedingt mal vorbei schauen, wenn ihr in der Nähe seid!

 Auch noch sehr zu empfehlen ist das Salzburger Freilichtmuseum (auf jeden Fall einen ganzen Tag von morgens bis abends dafür einplanen - das Gelände ist riesig!).

 Dort kann man in der Zeit zurück reisen, zu alten Häusern (begehbar!)...

 ...schönen Gärten mit Gemüse / Kräutern und vielen weiteren interessanten Dingen, die aufzeigen, wie die Menschen früher (im Salzburger Land) gelebt und gearbeitet haben.

 Eine Bahn fährt durch einen Teil des Geländes.



 Entdeckt in einem alten Stall - ich vermute aus dem 19. Jahrhundert (da wusste man noch, dass man Tiere besser behandeln sollte..).











 Maschinen und verschiedene Geräte gab es auch zu bestaunen.



 Im Salzburger Zoo waren wir ebenfalls :-).



















 Ein richtig schöner Kerl (ich mag Eidechsen und Co. sehr gerne).



 Ist dieses Knäul nicht süß? :-)))



Wandern waren wir natürlich auch :-).









 In unserem Urlaubsgebiet kann man sich Wandernadeln (Bronze, Silber, Gold, Eichenlaub) verdienen. An bestimmten Punkten sind solche Codes angebracht, die man in seinen Wanderpass überträgt und damit Punkte sammelt (auf dem Schild war auch ein Code, aber ich will ja nicht, dass ihr schummelt ;-) ). Die Punkte können über mehrere Jahre gesammelt werden, so dass nicht alles in einem Jahr erwandert werden muss.
Das finden wir richtig super und haben uns deshalb auch Wanderpässe besorgt.

 Auf unseren Wanderungen sind uns auch verschiedene Tiere begegnet.





 Abends, nach den (Wander-)Ausflügen, haben wir oft Besuch von dieser lieben und verschmusten Katze bekommen (wir wissen nicht, woher sie kommt, aber es scheint ihr zu gefallen, 
von einem Zelt-/Wohnwagenplatz zum anderen zu gehen und sich kraulen zu lassen :-) ).

 Kulinarisch waren wir gleich am ersten Tag erstaunt, als wir zufällig diese Karte bei einem Gasthof gesehen haben (Landgasthof Neuwirt). In dieser Gegend ist es eher so typisch: "Jausenstation 1, Jausenstation 2, Jausenstation 3, Fleischgasthof 1,  Fleischgasthof 2,  Fleischgasthof 3" - so ungefähr hat es zumindest mein Veggie ausgedrückt ;-).

[Edit Juli 2017: Mittlerweile gibt es diese Gerichte leider nicht mehr, da der Gasthof einen neuen Besitzer hat - dieser hat die Karte geändert und die veganen Gerichte darauf gestrichen :-/]

 Für mich gab es die veganen Teigtaschen - unter dem Körbchen liegt das Heu, auf dem das Gemüse gedünstet wurde - dazu gab es eine sehr leckere Tomatensoße.

 Für meinen Veggie gab es die Spaghetti mit Olivenöl, Pesto und Gemüse.

 In Salzburg direkt gibt es mehrere Anlaufstellen mit veganem Angebot.
So z. B. im "My Indigo", von dem wir uns 2x Essen mitgenommen haben (1x nach dem Freilichtmuseum und 1x nach dem Zoo, da es beides Mal schon langsam Abendessen-Zeit war als wir dort raus kamen)

 Solltet ihr zu den Glücklichen gehören, die eine Filiale in der Nähe haben - sofort hin gehen! :-)

 Hat richtig richtig lecker geschmeckt - wird garantiert wieder heim gesucht, wenn wir mal wieder in der Nähe sind ;-).

 Für mich gab es Reis, Vegan-Curry mit Sojafleisch, Pilzen und Nüssen - mmmmhhh!

 Mein Veggie hat sich beim ersten Besuch Nudeln mit Vegan-Curry Ratatouille und Avocado ausgesucht (war lt. seiner Aussage auch gut).

 Nachdem wir uns aber nicht nur von Teigtaschen und Curry ernähren wollten ;-), haben wir uns die restliche Zeit mit dem Campingkocher etwas gekocht.
Die Packung Ebly haben wir noch nicht geöffnet, darüber kann ich also nichts sagen, die Bratlinge waren ganz ok, der Rest sehr gut (nicht auf dem Foto: es gibt auch noch vegane Bio-Tortellini mit Champignons, die waren sogar noch besser als die Cappelletti). Der gesamte Einkauf stammt aus dem Spar.

Unten noch ein Spar-Aufstrich, leider nicht so gut.
Der Rest stammt vom Merkur und ist bis auf den Leberkäse-Aufschnitt (der ist wirklich sehr gut!) leider auch überhaupt nicht zu empfehlen. Der Leberkäse (Stück) geht noch, Würstchen, Schnitzel und Laibchen sind viiiiiiiiiiiel zu weich und auch nicht besonders im Geschmack. Die Aufstriche schmecken zu sehr nach Hefe.


Und schon seid ihr durch mit den Bildern ;-) - ich hoffe, sie haben euch gefallen (uns hat der Urlaub auf jeden Fall seeeeehr gefallen).


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