Montag, 30. September 2013

Süßkartoffel-Tofu-Pfanne (2. Variante)

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Zwiebel
- 100 g Erdnüsse geröstet + gesalzen
- ca. 400 g Süßkartoffeln
- 1 Lauch (oder 1/2 Bund Frühlingszwiebeln)
- 200 g Naturtofu
- 3 EL Sojasoße
- 2 EL Zitronensaft
- 2 Prisen Cayennepfeffer
- 1/2 - 1 TL Paprikapulver




Zwiebel, Süßkartoffeln und Tofu würfeln, Lauch klein schneiden.
In einer großen Pfanne die Zwiebelwürfel anbraten, Süßkartoffeln hinzugeben und mit dem Cayennepfeffer mischen. 2 EL Sojasoße und 100 ml Wasser zugießen und bei geschlossenem Deckel ca. 5 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Tofuwürfel in einer kleinen Pfanne anbraten, mit 1 EL Sojasoße ablöschen und mit Paprikapulver würzen.
Den Lauch in die große Pfanne geben und ca. 3 - 5 min. offen mitköcheln lassen.
Tofu und Erdnüsse untermischen und evtl. noch kurz erwärmen.
Das Ganze mit Zitronensaft abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 27. September 2013

Kokos-Curry-Reis

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Naturreis
- 1 Zwiebel
- 1 - 1/2 TL Currypulver
- 150 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1 Dose gewürfelte Tomaten (abgetropft 240 g)
- 240 g gekochte Kichererbsen (96 g getrocknet)
- 70 g Erbsen





Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen und danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Die Dosentomaten in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
Zwiebel würfeln und in einem Topf anbraten. Currypulver hinzugeben, kurz anschwitzen und den Reis in den Topf geben. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze abgedeckt ca. 30 min. köcheln lassen*.
Kichererbsen, Tomaten und Erbsen dazu geben. Nochmals ca. 10 - 15 min. köcheln lassen* (Wenn das Ganze zu trocken ist, etwas von dem aufgefangenen Tomatensaft unterrühren).

Guten Appetit!

*bei anderen Reissorten die Kochzeit evtl. anpassen

Gentechnik-Kurznachrichten

Im Frühjahr reichten drei zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland Klage gegen die EU-Zulassung einer gentechnisch veränderten Soja ein. Sie glauben, dass die Risiken der vom US-Konzern Monsanto entwickelten Pflanze nicht angemessen geprüft wurden. Die Klage richtet sich gegen die EU-Kommission, die der Soja letztes Jahr grünes Licht erteilte. Diese bekommt nun Schützenhilfe: Monsanto selbst, die britische Regierung von Premierminister David Cameron und die Lebensmittelbehörde EFSA wollen dem Prozess beitreten, teilten die Kläger heute mit. Bei der Sojabohne handelt es sich um die Sorte „Intacta“ von Monsanto. Sie produziert aufgrund der eingeführten Fremdgene ein Gift, um Insekten zu töten. Außerdem ist sie resistent gegen das Herbizid Glyphosat, das Monsanto ebenfalls verkauft. Seit letztem Jahr darf sie als Futter- und Lebensmittel importiert werden. Die Kläger – das Institut für unabhängige Folgenabschätzung Testbiotech, das Wissenschaftlernetzwerk ENSSER und der Verein Sambucus - halten die Monsanto-Soja für riskant und kritisieren, die EFSA habe bei ihrer Bewertung nicht genau genug hingeschaut. „Soja ist eines der Lebensmittel, das am häufigsten Allergien auslöst. Es ist bekannt, dass das Insektengift, das in den transgenen Pflanzen produziert wird, Immunreaktionen noch verstärken kann. Damit wächst auch das gesundheitliche Risiko. Andere Risiken sind Wechselwirkungen von Spritzmitteln wie Roundup mit dem Insektengift, das in den Pflanzen produziert wird“, kritisierte Christoph Then von Testbiotech. „Trotz der Risiken verlangte die EFSA nicht einmal Fütterungsstudien, um die gesundheitlichen Risiken zu prüfen.“ Wenn der US-Konzern und die britische Regierung der EU-Kommission beispringen, könnte der Prozess am Europäischen Gerichtshof langwieriger und vor allem teurer werden. Die Kläger bitten deshalb um finanzielle Unterstützung durch Spenden. Sich von der Gegenseite beeindrucken lassen wollen sie indes nicht. „Wir haben den Eindruck, dass diese Allianz von Industrie, Behörden und Politik vor allem den Zweck hat, die Zivilgesellschaft einzuschüchtern und vor weiteren Klagen abzuschrecken. Wir lassen uns von Monsanto und Co aber nicht ins Bockshorn jagen,“ sagte Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die die Klage unterstützt. „Hier geht es nicht um irgendwelche Machtspiele, sondern darum, grundlegende Interessen der Verbraucher und Landwirte zu verteidigen.“

Grund zur Freude

Na wenn das mal nicht wirklich ein Grund zur Freude ist :-)

"Wie das Landwirtschaftsministerium NRW gestern bekannt gegeben hat, verhindert es das Töten männlicher Küken per Erlass. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert alle weiteren Bundesländer auf, ebenfalls aktiv zu werden und sagt dem Land NRW ihre juristische Unterstützung zu."

Den kompletten Artikel findet ihr bei der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Donnerstag, 26. September 2013

Kartoffeln mit Tofu-Senfsoße

Zutaten für 2 Personen:
- 10 mittelgroße Kartoffeln (oder mehr)
- 200 g Naturtofu
- 1 1/2 EL Mehl
- 120 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Sojamilch
- 2 1/2 EL Senf
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Prise Muskatnuss
- Kräutersalz, Pfeffer




Kartoffeln kochen. Tofu würfeln.
Das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt.
Gemüsebrühe und Sojamilch nach und nach dazu geben, dabei ständig umrühren.
Senf untermischen. Mit einem Lorbeerblatt zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 10 min. köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen und mit den Gewürzen abschmecken. Tofu hinzufügen und ein paar Minuten mitkochen lassen.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Raps-Saatgut ist in Deutschland gentechnikfrei. Bei den alljährlichen Kontrollen stellten die Behörden der Bundesländer keine Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen fest. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und der Anbauverband Bioland sehen sich durch die Ergebnisse bestätigt: die Nulltoleranz gegenüber Gentechnik in Saatgut sei machbar und müsse beibehalten werden. Zuvor hatte die Saatgut-Industrie erneut eine Aufweichung gefordert. 281 Proben von Rapssamen ergaben keinen Hinweis auf Spuren von Gentechnik, so die Organisationen unter Berufung auf die staatlichen Berichte. „Die diesjährige Analyse zeigt, dass sauberes Saatgut möglich ist“, erklärt Jan Plagge, Präsident von Bioland. „Die Nulltoleranz für Saatgut muss auch zukünftig bestehen bleiben.“ Plagge warnt davor, dem Drängen des Bundesverbands Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) nach einer Lockerung der Nulltoleranz nachzugeben. Zum BDP gehören die großen, konventionellen Saatgutproduzenten - darunter auch die Gentechnik-Konzerne Monsanto, Bayer und Syngenta. Diese fordern, Saatgut auch dann einführen und verkaufen zu dürfen, wenn es bis zu einem bestimmten Schwellenwert gentechnisch veränderte Organismen enthält. Greenpeace hält das für den falschen Weg. „Nach diesen Ergebnissen Schwellenwerte zu fordern, ist geradezu absurd“, sagt Dirk Zimmermann, der Gentechnik-Experte der Organisation. „Gentechnikfreies Saatgut ist möglich und unbedingt erforderlich. Saatgut ist die Basis unserer Nahrungskette - jede Verunreinigung mit Gentechnik bedeutet ein unkalkulierbares Risiko.“ Besonders beim Raps kann das schnell weitreichende Folgen haben. Zimmermann verweist auf das Beispiel einer Gentechnik-Sorte, die bis 2007 zur Saatgutproduktion zugelassen war, seitdem jedoch keine Genehmigung mehr hat. Dennoch musste die EU-Kommission eine Ausnahme machen und noch letztes Jahr die Verunreinigung von Lebens- und Futtermitteln mit dem Gentech-Raps für weitere fünf Jahre zu erlauben. Denn der Raps lässt sich nicht mehr so einfach aus der Umwelt entfernen. Um solche Fälle künftig zu vermeiden, fordern Greenpeace und Bioland neben der Beibehaltung der Nulltoleranz auch eine Fortsetzung der strengen und lückenlosen Kontrollen.

Mittwoch, 25. September 2013

Produkttipp

Guten Freunden gibt man...


...eine "Schakalode weiß mit ganzen Haselnüssen"

Wer braucht da noch eine andere Schokolade mit einer Haselnuss drin? ;-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Zitat des Tages

Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung. - Albert Einstein

Semmelknödel mit Champignon-Räuchertofu-Soße

Zutaten für 2 Personen:
Semmelknödel
- 1 Zwiebel
- 4 Brötchen (1 - 2 Tage alt)
- 250 ml Sojamilch
- 3 EL Kichererbsenmehl
- 1 EL (Oliven)öl
- 1 Prise Muskat
- Salz
- 1 1/2 EL Petersilie
Champignon-Räuchertofu-Soße
- 250 g Champignons
- 1 Zwiebel
- 100 g Räuchertofu
- 150 ml Reissahne
- 50 ml Gemüsebrühe
- 1/2 TL Kräuter der Provence
- 1/4 TL Paprikapulver edelsüß
- Kräutersalz, Pfeffer

Für die Semmelknödel
Zwiebel würfeln und in einer Pfanne anbraten. Brötchen würfeln, in eine Schüssel geben, mit Olivenöl, Sojamilch, Kichererbsenmehl, Muskat und Salz mischen. 5 Minuten ruhen lassen.
Danach Zwiebeln und Petersilie untermischen, gut durchkneten und für weitere 20 min. ruhen lassen.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Nach der Ruhezeit 6 Knödel formen (Achtung: die Knödel sollten eine glatte Oberfläche haben, damit sie im Wasser nicht zerfallen). Temperatur zurück schalten bis es nicht mehr kocht und die Knödel für ca. 15 min. hinein geben.
Für die Soße
Champignons, Räuchertofu und Zwiebel klein schneiden. In einem Topf anbraten. Reissahne und Gemüsebrühe zugießen, die Gewürze hinein geben und offen ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.

Guten Appetit!

Montag, 23. September 2013

Zitat des Tages

Die größte Herausforderung im Leben ist, für sich zu ermitteln, was das Richtige ist.
Und den Mut zu besitzen, danach zu leben - Dominique Horwitz

Reis-Tomaten-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 8 Cocktailtomaten
  (oder Menge entsprechend in
    "großen" Tomaten)
- 8 Gewürzgurken
- 200 g Basilikum-Tofu
- 2 EL Sojasoße
- 1 EL Tomatenmark
- Pfeffer




Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
Tomaten, Gurken und Tofu klein schneiden / würfeln. In einer Pfanne kurz anbraten und danach den Reis untermischen. Sojasoße und Tomatenmark unterrühren. Mit Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 20. September 2013

Stoppt den blutigen Stierkampf

"Unter dem Deckmantel der Tradition werden jedes Jahr alleine in Spanien bis zu 40.000 Stiere im sogenannten Stierkampf getötet. Der Name 'Kampf' ist jedoch gänzlich irreführend, denn die Verlierer sind stets die Tiere, die in der Arena regelrecht hingerichtet werden.
Zuerst wird der Stier durch einen engen Gang in die Arena getrieben. Nicht selten hat man ihn zuvor mit Medikamenten vollgepumpt, ihm Vaseline in die Augen geschmiert und seine Hörner abgeschliffen. In der Arena wird der Stier von Reitern, sogenannten Picadores, mit Lanzen traktiert. Sie verletzen die Nackenmuskulatur des Stiers, so dass er den Kopf nur noch unter Schmerzen heben kann. Als nächstes werden ihm mit Widerhaken versehene Holzpflöcke zwischen die Schultern getrieben. Der Stier hat zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel Blut verloren und ist völlig entkräftet. Im letzten Schritt präsentiert sich der Torero und versucht, den sterbenden Stier mit seinem Schwert zu töten. Nicht selten lebt das Tier noch, wenn ihm zum Schluss die Ohren und der Schwanz als 'Trophäen' abgeschnitten werden.
Die Stierkampflobby in Spanien versucht, den blutigen 'Sport' sogar zum Kulturerbe erklären zu lassen."

Bitte unterschreibt die Petition von Peta, um Stierkämpfe endgültig abzuschaffen!

Donnerstag, 19. September 2013

Zitat des Tages

Take care of your body. It's the only place you have to live. - Jim Rohn
(Kümmere dich gut um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.)

Gentechnik-Kurznachrichten

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben Urin und Blut von über 200 Kühen aus konventionellen Ställen in Dänemark untersucht. Das Ergebnis: Alle Kühe hatten das Herbizid Glyphosat im Urin – und wiesen Anzeichen von Leber- und Nierenschäden auf. Mit Glyphosat werden herbizidresistente Gentechnik-Pflanzen wie Soja und Mais besprüht, die aus Südamerika als Futtermittel nach Europa importiert werden. Aber auch die konventionelle Landwirtschaft hierzulande nutzt die Chemikalie. Für die Studie, die in der neuesten Ausgabe des Journal of Environmental and Analytical Toxicology erscheint, nahmen die Forscher Proben von je 30 Kühen aus acht dänischen Ställen. Die Experten um die Universitätsprofessorin und Fachärztin für Mikrobiologie Monika Krüger führte damit nach eigenen Angaben die erste Untersuchung dieser Art bei Milchkühen durch. Sie stellten fest: alle Kühe schieden Glyphosat aus. Außerdem fanden die Wissenschaftler erhöhte Konzentrationen bestimmter Enzyme im Blutserum der Tiere. Dieser Befund weise auf eine Schädigung von Organen und Muskeln hin. So lag beispielsweise der Durchschnitt für das Enzym Glutamat-Dehydrogenase bei fünf der acht Farmen über den Referenzwerten. Das kann ein Indiz dafür sein, dass Leberzellen der Kühe zerstört wurden. Ein weiteres Ergebnis: in allen Ställen lagen die Durchschnittswerte der lebensnotwendigen Spurenelemente Mangan und Kobalt weit unter dem Referenzwert. Die Blutproben zeigten „unerwartet“ niedrige Konzentrationen der Stoffe, die für verschiedene Körperfunktionen benötigt werden. Die Experten der Uni Leipzig vermuten, dass das mit der Wirkweise von Glyphosat zu tun hat. Das Herbizid, vor allem vertrieben vom US-Agrarkonzern Monsanto, bindet die Elemente und verhindert, dass Pflanzen ausreichend damit versorgt werden. Offenbar betrifft das jedoch auch die Tiere, die Futtermittel von glyphosat-besprühten Äckern zu fressen bekommen. Die Autoren der Studie wundern sich darüber, dass nicht mehr Forschungsergebnisse zur Glyphosatbelastung von Nutztieren vorliegen. Schließlich, so schreiben sie, gebe es viele Untersuchungen, die das Herbizid im Urin von Menschen festgestellt haben. Einerseits bei Landwirten, die die Chemikalie einsetzen. Andererseits aber auch bei Verbrauchern: Tests im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten vor einigen Monaten für Aufsehen gesorgt. Das Herbizid war im Urin zahlreicher Großstadtbewohner in Europa gefunden worden. Auch hier könnte die Nahrung der Grund für die Belastung sein: das Magazin Öko-Test fand Glyphosat in acht von zehn Brötchen aus deutschen Backtheken.

Mittwoch, 18. September 2013

Gefüllte Zucchini (2. Variante)

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 3 Zucchini
- 1 Zwiebel
- 200 ml Pizza-Tomatensoße /
   gewürfelte Tomaten (aus der Dose)
- 7 EL Mandelmus
- 120 g gekochte weiße Bohnen
  (= 48 g getrocknet)
- 120 g gekochte Kidneybohnen
  (= 48 g getrocknet)
- Salz, Pfeffer



Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag 1,5 - 2 Std. köcheln lassen.
Dosenbohnen abtropfen lassen.
Zucchini halbieren, mit einem Löffel aushöhlen und die Hälfte des so erhaltenen Inneren klein schneiden (die andere Hälfte anderweitig verwenden).
Zwiebel würfeln. Zusammen mit dem Inneren der Zucchini in einer Pfanne anbraten. Nach ein paar Minuten die Bohnen hinzu geben, danach die Soße. Alles salzen und pfeffern. Mit 1 EL Mandelmus vermischen.
Die Zucchinihälften mit der Bohnenmischung füllen und je 1 EL Mandelmus darüber geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 160° Ober-/Unterhitze ca. 15 min. backen.

Guten Appetit!

Dienstag, 17. September 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Zurzeit findet in Kanada eine Biotechnologie-Konferenz statt. Wieder einmal werden die vermeintlichen Vorzüge der Agro-Gentechnik gepriesen, gesponsert von den Branchengrößen Monsanto, Syngenta und Bayer. Der gentech-kritische Verein Testbiotech hat dieses Event zum Anlass genommen, um einen Bericht zu gentechnisch verändertem Raps vorzustellen. Dieser breitet sich unkontrolliert in Feldern und Wildbahn Kanadas, der USA, Europas und Asiens aus.
„Kanada ist eines der Länder, in denen gentechnisch veränderter Raps in großem Stil angebaut wird. Dass die Gentechnik-Pflanzen sich dort unkontrolliert verbreiten, weiß man schon seit etwa zehn Jahren. Aber bisher wurden keine Gegenmaßnahmen ergriffen“, berichtet Christoph Then von Testbiotech. „Wir sehen einen gravierenden Mangel an Problembewusstsein, vor allem bei der Industrie.“ Mit seinem Kollegen, dem Agraringenieur Andreas Bauer-Panskus, hat Then Fallstudien über die Verbreitung von transgenem Raps in verschiedenen Ländern analysiert. Bei Raps geht diese Ausbreitung besonders schnell, weil Wind und Insekten den Pollen kilometerweit weiter tragen können.
In Kanada, wo diese Woche die Gentechnik-Branche tagt, wird seit Mitte der 1990er Jahre gentechnisch veränderter Raps angebaut. Einige Jahre später war auch der konventionelle Raps gentechnisch verunreinigt. „Die Ausbreitung von transgenem Raps wurde erstmals im Jahr 2003 öffentlich, als nachgewiesen wurde, dass fast das gesamte konventionelle Rapssaatgut transgene Konstrukte enthielt“, heißt es in dem Testbiotech-Bericht. Entlang von Straßen, auf denen die Ernte in Richtung der Exporthäfen gebracht wird, wurden wilde Populationen von Gentechnik-Raps gefunden. Ähnlich sieht es an den Transportrouten innerhalb der USA aus, wo kaum noch konventioneller Raps kultiviert wird.
Doch auch in der Europäischen Union, wo transgener Raps nie kommerziell angebaut wurde, gibt es solche Verunreinigungen. Hier fanden Freilandversuche statt, der Bayer-Konzern durfte bis 2007 außerdem transgenes Saatgut produzieren. Bis heute werden immer wieder gentechnisch veränderte Rapspflanzen in Feldern, Ernten und der Umwelt entdeckt. Für Then und Bauer-Panskus zeigt das, wie schwierig es ist, selbst kleinere Gentechnik-Kontaminationen rückgängig zu machen.
Welche Folgen die wilde Ausbreitung der Gentechnik-Raps-Pflanzen hat, sei kaum abzuschätzen, so der Testbiotech-Bericht. Es gehe dabei um evolutionäre Zeiträume, die schwer vorherzusagen seien. Auch der Klimawandel sorge für weitere Veränderungen. Einfach abwarten sei aber keine Option, so die Experten. „Zeigen sich negative Auswirkungen, ist es möglicherweise schon zu spät für Gegenmaßnahmen: Die Pflanzen lassen sich kaum mehr aus der Umwelt zurückholen.“

Spinat-Basilikum-Cannelloni

Zutaten für 2 Personen:
- 12 Cannelloni
- 450 g (TK-)Spinat
- 200 g Basilikum-Tofu
- 1 Zwiebel
- 4 EL Mehl
- 400 ml Sojamilch
- 3 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer



Zwiebel würfeln und in einer Pfanne anbraten. Spinat auftauen / waschen und ein paar Minuten dazu geben. Den Tofu würfeln und untermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Soße das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Die Sojamilch nach und nach dazu geben, dabei ständig umrühren.
Danach Hefeflocken, Salz und Pfeffer unterrühren.

Die Spinatmischung in die Cannelloni füllen, in eine gefettete Ofenform legen, mit der Soße bedecken und im vorgeheizten Ofen zugedeckt 30 min. bei 190° Umluft backen.

Guten Appetit!

Freitag, 13. September 2013

Navratan Korma mit Reis

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 1 kleiner Blumenkohl
- 100 grüne Bohnen
- 1 große Kartoffel / 2 kleine vorw. festk.
- 1 Möhre
- 1 Zwiebel
- 1 Tomate
- 30 g + 1 Hand voll zerkleinerte Cashewkerne
- 25 g Rosinen
- 120 ml Reissahne
- 120 ml Sojamilch
- 50 ml Kokosmilch
- 1 TL gemahlener Ingwer
- 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 2 TL Koriander gemahlen
- 1 TL Garam Masala
- 1/2 TL Kurkuma
- 1/2 TL Salz
- 1 Lorbeerblatt

Das Gemüse klein würfeln / schneiden. Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
In einem Topf die Zwiebelwürfel anbraten, Ingwer dazu geben und kurz mitbraten. 30 g Cashewkerne, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala, Kurkuma hinzufügen und unter Rühren bei geringer Hitze mitbraten. Tomate unterrühren. Reissahne und 60 ml Wasser hinzugeben. Das Ganze mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz, Lorbeerblatt, Rosinen und dem restlichen Gemüse verrühren. Zum Köcheln bringen, nach und nach die Sojamilch mit der Kokosmilch einrühren und auf niedriger Hitze ca. 10 min. abgedeckt köcheln lassen (bis das Gemüse gar ist). Zum Schluss das Lorbeerblatt entfernen und die restlichen Cashewkerne einrühren.

Guten Appetit!

Mittwoch, 11. September 2013

Käsespätzle

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Mehl (Weizen 550 / Dinkel 630)
- 100 g Hartweizengrieß
- 30 g Gluten (Seitanfix)
- 4 EL Soja- / Kichererbsenmehl
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise Kurkuma
- 1 Prise Muskatnuss
- 400 ml Wasser
- 1 große Zwiebel / 2 kleine
- 150 g geriebener veganer Käse
  (Wer's deftig mag: Jeezo Monti;
   mild: Wilmersburger Pizzaschmelz / Soyatoo)
- 1 - 2 EL Petersilie

Mehl, Grieß, Gluten, Sojamehl, Salz, Kurkuma und Muskatnuss vermischen.
Wasser unterrühren. Zu einem zähflüssigen Teig vermischen (evtl. noch mehr Wasser dazu geben).
Den Teig 30 min. ruhen lassen und danach mit dem Spätzlehobel in kochendes Wasser schaben. Wenn die Spätzle oben schwimmen herausnehmen und zur Seite stellen.

Die Zwiebeln würfeln, anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Spätzle ebenfalls kurz in der Pfanne anbraten. Mit den Zwiebelwürfeln mischen, den Käse darüber streuen und unter Rühren schmelzen lassen. Zum Schluss die Petersilie untermischen.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Dass „natürliche“ Aromen in Joghurts oder Süßigkeiten aus dem Chemie-Labor kommen, überrascht heute wohl die wenigsten Verbraucher. Und auch die gentechnische Herstellung von Zusatzstoffen ist in der Lebensmittel-Industrie weit verbreitet. Anhand der Verpackungsangaben kann nicht festgestellt werden, ob genmodifizierte Mikroorganismen beim Produktionsprozess mitgewirkt haben. Doch nun steht offenbar ein neuer Schritt bevor: Hefekulturen mit künstlicher, am Computer errechneter DNA könnten Vanillearomen erzeugen. Die kommen in fast allen Schokoladen, Softdrinks oder Eiscremes vor. Die Umweltorganisation Friends of the Earth warnt vor unbekannten Folgen für Umwelt und Gesundheit – und dem Ruin von Vanillebauern in Entwicklungsländern. Entwickelt wurden die neuartigen Gentechnik-Hefen von der Schweizer Biotechnologie-Firma Evolva. Zusammen mit dem auf Geschmacks- und Geruchsstoffe spezialisierten Unternehmen International Flavors and Fragrances (IFF) soll das von ihnen hergestellte Vanillin ab 2014 vermarktet werden. Damit wollen die Partner den weltweiten Vanille-Markt erobern, den Evolva auf 600 Millionen Dollar pro Jahr schätzt. Das von der gentechnisch veränderten, mit neuartiger DNA ausgestatteten Hefe fermentierte Vanille-Aroma preisen die Unternehmen als „natürlich“. Genau darin sieht die Umweltschutzorganisation Friends of the Earth ein Problem. Das Evolva-Vanillin sei alles andere als natürlich. Es unterscheide sich von zurzeit dominierenden Labor-Aromen, die immerhin noch aus chemischen Bausteinen pflanzlicher Ausgangsstoffe wie Holz gewonnen werden. Es komme noch nicht einmal von „klassischen“ Gentechnik-Bakterien, denen Gene anderer Organismen eingebaut wurden. Stattdessen würde hier nie dagewesene, künstlich erzeugte DNA eingesetzt. Deren Design mittels Computersoftware wird als synthetische Biologie bezeichnet – Kritiker sprechen von „extremer Gentechnik“. Es sei völlig unklar, so Friends of the Earth, ob von diesen Superhefen Risiken für Ökosysteme oder auch die menschliche Gesundheit ausgehen. Außerdem hält Friends of the Earth die Fermentation von Vanillin nicht für umweltverträglich. Als Ausgangsstoff für die Herstellung benötigt die Gentechnik-Hefe sehr viel Zucker. Dies begünstige den Anbau von Zuckerrohr in Monokulturen – auf Flächen, auf denen vorher Regenwald wuchs. Für die rund 200.000 Vanillebauern in Madagaskar, Mexiko und Südostasien, die von dem Anbau der Pflanzen leben und daher ein Interesse am Erhalt einer intakten Umwelt hätten, könne die Industrieproduktion hingegen den Ruin bedeuten. Friends of the Earth ruft deswegen dazu auf, das gentechnisch hergestellte Vanillin nicht zu nutzen. Als Erstes startete die Organisation einen entsprechenden Aufruf an große Eiscreme-Hersteller wie Häagen-Dazs. Evolva sieht in seinen Gentechnik-Hefen hingegen einen „Meilenstein auf dem Weg zu einer 'grünen Chemie'.“ Die Firma verspricht sich gute Geschäfte. Im Fachmagazin Laborwelt schrieben Evolva-Wissenschaftler vor zwei Jahren: „Die synthetische Biologe, wie wir sie anwenden, bietet die Möglichkeit der Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eine der klassischen chemischen Synthese nicht zugängliche, neuartige Chemie zur Verfügung zu stellen.“ Die Anwendungsmöglichkeiten für die „universelle chemische Mikrofabrik“ scheinen unbegrenzt. Etwaige Risiken werden in dem Artikel nicht erwähnt.

Dienstag, 10. September 2013

Hirse-Bratlinge

Für 2 - 3 Personen (ca. 12 Stück):
- 250 g Hirse
- 700 ml Gemüsebrühe
- 200 g Räuchertofu
- 1 Karotte
- 1 Zwiebel
- 2 TL Senf
- 1 EL Sojasoße
- 1 Prise Muskatnuss gerieben
- 1 TL Paprika edelsüß
- 1 EL Petersilie



Die Hirse in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel ca. 15 - 20 min. auf geringer Hitze köcheln lassen. Danach noch 10 min. ausquellen lassen. Karotte und Zwiebel fein würfeln.
Räuchertofu zerkrümeln. Die Hirse mit den übrigen Zutaten mischen und daraus Bratlinge formen.
In einer Pfanne bei mittlerer Hitze hellbraun braten.
Dazu passen z. B. Salat oder frisches Brot.

Guten Appetit!

Samstag, 7. September 2013

Die Geschichte einer Mutter...

Gentechnik-Kurznachrichten

In Supermärkten von Rewe und Penny könnten künftig mehr gentechnikfreie Tierprodukte wie Milch, Käse und Eier zu finden sein. Die Rewe Group hat Leitlinien erstellt, wonach bei eigenen Marken keine gentechnisch veränderten Futtermittel eingesetzt werden dürfen. Allerdings nannte der Konzern keinen Zeitrahmen, in dem die Änderungen umgesetzt werden müssen. Rewe hält es vorerst nicht für möglich, ganz auf einheimische Futtermittel wie Raps oder Ackerbohnen zu setzen. Zwar unterstütze das Unternehmen auch die europäische Produktion, doch auf absehbare Zeit benötige man Soja aus Südamerika, um alle Nutztiere zu füttern. Dieses soll aber nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammen. „Um jedoch die negativen Begleiterscheinungen des Anbaus transgener Sojabohnen – insbesondere den Verlust von Biodiversität – zu reduzieren, definiert die REWE Group die Gentechnik-Freiheit von Soja als Anforderung“, heißt es auf der Website. Die Lieferanten für Rewes Eigenmarkenprodukte auf dem deutschen Markt müssten dann ihre Produktion umstellen und nur noch nicht-modifizierte Futtermittel verwenden. Damit komme das Unternehmen dem „dringenden Wunsch“ vieler Verbraucher nach gentechnikfreier Milch, Joghurt oder Eiern nach. Rewe teilte aber nicht mit, bis wann die Leitlinien auch tatsächlich umgesetzt werden sollen. Stattdessen spricht der Konzern von „ergänzenden, internen Richtlinien“, die für Produkte von Hühnern beispielsweise andere sein sollen als solche von Kühen. Bei Wiederkäuern sei die Umstellung leichter und schneller möglich als bei Tieren mit nur einem Magen, argumentiert Rewe. Es bleibt abzuwarten, wie tatkräftig die Ankündigungen umgesetzt werden. In Deutschland stammt der Großteil des Kraftfutters, das in Kuh-, Schweine- und Hühnerstellen im Trog landet, von gentechnisch veränderten Pflanzen – vor allem Soja und Mais aus Brasilien und Argentinien. Bei tierischen Produkten muss das nicht auf der Verpackung angegeben werden – anders als bei pflanzlichen Zutaten in Lebensmitteln. Bei Bio-Produkten dürfen hingegen keine Gentech-Futtermittel verwendet werden. Hinzu kommen mehr und mehr konventionelle Erzeugnisse, die das Siegel „Ohne Gentechnik“ tragen.

Freitag, 6. September 2013

Vegan unterwegs

Diesmal in der Zen-Bar in Erlangen (thailändisches Restaurant)



Leckeres thailändisches Essen in einer schlichten, aber gemütlichen Atmosphäre.


Als Vorspeise haben mein Veggie und ich uns die suuuuuuuper-leckeren veganen Frühlingsrollen geteilt (auf dem Bild ist die Hälfte schon aufgefuttert - die waren so lecker, da war fotografieren erst mal vergessen ;-) )


Ein scharfes Hauptgericht für meinen Veggie (vegetarisch, da mit Spiegelei)


Und ein leckeres veganes Essen für mich (Curry mit Kokosmilch-Erdnuss-Soße) :-)

Zen-Bar & Restaurant
Theaterplatz 22
91054 Erlangen



Dienstag, 3. September 2013

Falafel

Zutaten für ca. 30 Stück:
- 150 g getrocknete Kichererbsen
- ca. 115 g Vollkornmehl (Weizen / Dinkel)
- 100 g Bulgur (ungekocht)
- 5 EL Semmelbrösel
- 1 Zwiebel
- 4 EL Petersilie
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 2 TL Salz
- Pfeffer


Kichererbsen über Nacht einweichen, abgießen und im Mixer / mit dem Pürierstab mit 3 EL Wasser und der in grobe Stücke geschnittenen Zwiebel pürieren. Petersilie, Vollkornmehl, Backpulver, Bulgur, die Gewürze und noch ein wenig Wasser zugeben. Nochmals pürieren.
Die Masse evtl. aus dem Mixer nehmen, die Semmelbrösel untermischen und alles durchkneten.
1 Stunde (oder auch länger) ruhen lassen, dann etwa walnussgroße Kugeln formen und knusprig braun ausbacken (z. B. in einem Topf).

Dazu passt sehr gut Hummus.

Guten Appetit!

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