Samstag, 31. August 2013

Buchtipp


"Der kleine Buddha - Auf dem Weg zum Glück" von Claus Mikosch

"Manchmal muss man sich auf den Weg machen, um herauszufinden,
was im Leben wirklich zählt."
Dieser Klappentext beschreibt das kleine Büchlein sehr sehr gut.
Es geht um den kleinen Buddha, der sich unter seinem Bodhi-Baum einsam fühlt und deshalb eine Reise unternimmt. Bei dieser Reise trifft er viele interessante Menschen und lernt von jedem von ihnen etwas über Glück und die wichtigen Dinge im Leben.
Die einzelnen Etappen auf seiner Reise sind in Kapitel unterteilt und handeln jeweils von dem Thema, das in der Kapitelüberschrift steht.

Ein kleines, feines Buch (120 Seiten) mit viel Liebe und Weisheit :-)

Freitag, 30. August 2013

Tiere sind doch was wundervolles...

... und so putzig :-)

Gentechnik-Kurznachrichten

Der deutsche Chemiekonzern Bayer und sein schweizerischer Konkurrent Syngenta haben Klage gegen ein Verbot bestimmter Pestizide eingereicht. Es geht um drei Neonicotinoide, die in der EU ab Ende des Jahres bei einigen Kulturpflanzen nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Sie gelten als sehr schädlich für Bienen. Das Unternehmen Bayer Cropscience klagt vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen das Verbot von Imidacloprid und Clothianidin, berichtet die Nachrichtenagentur afp. Syngenta hat Klage gegen Einschränkungen für Thiamethoxam eingereicht. Mit den Beizmitteln wird das Saatgut vor dem Aussäen behandelt. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat sie als riskant für Bienen eingestuft. Die Mitgliedsstaaten der EU haben das Verbot im April beschlossen, es soll für zwei Jahre gelten – allerdings nur für Raps, Mais, Sonnenblumen und Baumwolle. Deutschland hatte sich vor der Abstimmung gegen das Moratorium ausgesprochen, dann jedoch eingelenkt – vermutlich, weil das Landwirtschaftsministerium einen späteren Start ab Dezember, nicht wie ursprünglich geplant schon ab dem Sommer, durchsetzen konnte. Damit kann der Raps in diesem Jahr noch mit den Neonicotinoiden gebeizt werden.

Donnerstag, 29. August 2013

Zitat des Tages

"Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Würde der Städter kennen, was er frisst - er würde umgehend Bauer werden." - Oliver Hassencamp

Gentechnik-Kurznachrichten

Der US-Agrarkonzern Monsanto hat erste Anträge auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Europäischen Union zurückgezogen. Einen Teil seiner Anträge seien aus dem entsprechenden Register gelöscht worden, andere seien hingegen wohl noch aktuell, berichtet das Institut Testbiotech. Monsanto hatte im Juli angekündigt, in Europa auf den konventionellen Saatgut-Markt setzen zu wollen. Futtermittel aus Gentech-Pflanzen sollen aber weiterhin importiert werden. Vier Anbauanträge habe Monsanto bislang zurückgezogen, meldet Testbioch. Dabei handele es sich um Maisarten, die durch die gentechnische Veränderung entweder resistent gegen das chemische Spritzmittel Glyphosat resistent sind – Monsanto verkauft es unter dem Namen „Roundup“ - oder selbst ein Gift gegen Insekten absondern. Andere Sorten von Gentech-Mais sowie transgene Soja- und Zuckerrüben seien bislang aber nicht vom dem Rückzug betroffen. „Das könnte der Anfang vom Ende für derartige Produkte sein“, kommentierte Christoph Then vonTestbiotech. „Der Verzicht auf diese Anträge dürfte Monsanto jedoch nicht wirklich schwergefallen sein. In den USA haben sich Unkräuter und Schädlinge bereits weitgehend an den Anbau derartiger Pflanzen angepasst. Da werden Produkte aufgegeben, die zumindest teilweise veraltet sind und deren Sicherheit zudem umstritten ist.“ Außerdem werden gentechnisch veränderter Mais und Soja weiterhin in anderen Teilen der Welt angebaut und als Futtermittel für Tiere nach Europa eingeführt. Zudem macht Monsanto mit konventionellem Saatgut und Pestiziden gute Geschäfte.

Mittwoch, 28. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl treten die Differenzen der schwarz-gelben Koalition beim Thema Agro-Gentechnik offen zutage. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) widerspricht Agrarpolitikern der FDP, die den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland erleichtern wollen. „Die FDP hat leider immer noch nicht begriffen, dass sich für Europa die Heilsversprechen der Gentechnik-Industrie nicht erfüllt haben“, sagte Aigner dem Magazin „Der Spiegel“. „Die CSU wird mit Sicherheit keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der einen Kurswechsel in der strikten deutschen Gentechnik-Politik vorsieht“, zitiert das Blatt die Ministerin. Stattdessen solle es in der nächsten Legislaturperiode – dann unter Aigners Nachfolgerin – einen neuen Versuch geben, den Bundesländern mehr Kompetenzen bei der Regelung von Mindestabständen zwischen Feldern mit konventionellen und solchen mit transgenen Pflanzen einzuräumen. Das lehnte die FDP bislang ab. Die agrarpolitische Sprecherin der FDP, Christel Happach-Kasan, hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, den Anbau des gentechnisch veränderten Maises MON810 in Deutschland wieder zu erlauben, nachdem ein ähnliches Verbot in Frankreich gekippt worden war. Die Pflanze des Agrarkonzerns Monsanto setzt ein Gift frei, um Insekten zu töten. Auch in anderen Fragen sind sich die Koalitionspartner nicht einig. So enthielt sich Deutschland auf EU-Ebene bei Abstimmungen über neue Gentech-Genehmigungen, beispielsweise bei der Importzulassung des mehrfach genmodifizierten „Smartstax“-Maises von Monsanto und dem Dow-Konzern. Umwelt- und Verbraucherschützer kritisierten die deutsche Enthaltung, da die endgültige Entscheidung im Fall eines Patts der EU-Kommission zufällt. Diese hat bereits angekündigt, Smartstax grünes Licht geben zu wollen.

Dienstag, 27. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Bis auf die FDP unterstützen alle Parteien im Bundestag das „Ohne Gentechnik“-Logo. Damit können tierische Produkte wie Eier, Milch und Fleisch kenntlich gemacht werden, für die keine gentechnisch veränderten Pflanzen verfüttert wurden. Ähnlich wie bei der Einführung des mittlerweile weithin bekannten Bio-Siegels wollen die Oppositionsparteien außerdem eine Werbekampagne für die grüne „Ohne Gentechnik“-Raute durchführen, wie der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) durch eine Umfrage herausfand. „Die ‚Ohne Gentechnik‘-Kennzeichnung von Lebensmitteln erfährt von fast allen politischen Parteien offenbar große Sympathie“, erklärte Alexander Hissting, Sprecher des VLOG. „Bei der finanziellen Ausstattung von Informations- und Werbekampagnen zur Bekanntmachung des ‚Ohne Gentechnik‘-Siegels trennt sich jedoch die Spreu vom Weizen.“ Das Siegel ist in Besitz der Bundesrepublik. CDU und CSU sehen die Verantwortung für die Bekanntmachung von „Ohne Gentechnik“ nun aber eher beim VLOG, der es im Auftrag der Regierung verwaltet. Schließlich habe die unionsgeführte Regierung bereits viel für das Siegel getan, Broschüren herausgegeben und Informationen auf der Website des Agrarministeriums bereitgestellt. Man werde die Kennzeichnung auch weiter unterstützen. CDU und CSU betrachten es als eigenes Kind: „ Es war die unionsgeführte Bundesregierung, die dieses Zeichen eingeführt hat.“ Hier gibt es allerdings Widerspruch von der SPD. Auch die reklamiert das Siegel für sich. „Wie Sie wissen, hat die SPD die 'ohne Gentechnik'-Kennzeichnung durchgesetzt – gegen große Widerstände aus der CDU/CSU. Während der Großen Koalition hatten wir gegenüber Bundesminister Seehofer die 'ohne Gentechnik'-Kennzeichnung zur Bedingung gemacht für Verhandlungen über die von der CDU/CSU angestrebte Gentechnikgesetznovelle.“ Deshalb will die SPD auch eine „groß angelegte öffentliche Informations- und Aufklärungskampagne“ über das Siegel. Außerdem fordert die Partei, genauso wie Die Linke und Die Grünen eine Ausweitung der Kennzeichnungspflicht. So müssten künftig nicht nur Lebensmittel, die Gentechnik-Zutaten enthalten, sondern auch Milch, Eier oder Käse, die mit genmodifiziertem Futter hergestellt werden, verpflichtend als solche erkennbar gemacht werden. Das ist bislang nicht der Fall. Nur die FDP spricht sich klar gegen das „Ohne Gentechnik“-Zeichen aus. Stattdessen fordern die Liberalen eine „Prozesskennzeichnung für alle Lebensmittel und Konsumgüter, bei deren Produkten an irgendeiner Herstellungsstufe gentechnisch veränderte Organismen beteiligt sind.“ Diese stelle dem „mündigen Verbraucher die notwendigen Informationen für eine freie und fundierte Entscheidung“ zur Verfügung. Für das „Ohne Gentechnik“-Siegel solle daher auch nicht geworben werden. Das Logo für gentechnikfreie Tierprodukte wurde 2009 eingeführt. Der VLOG verzeichnet mittlerweile nach eigenen Angaben 180 Mitglieder. Dazu gehören neben zahlreichen kleinen Unternehmen der Lebensmittel-Branche auch große wie Rewe, die Edeka Handelsgesellschaften Nord und Südwest oder die Oettinger-Brauerei.

Freitag, 23. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Eine neue Studie liefert Hinweise darauf, dass komplette Gene aus Nahrungsmitteln in die Blutbahn von Menschen gelangen können. Forscher verschiedener Universitäten aus Ungarn, den USA und Dänemark untersuchten Blutproben – und fanden darin DNA-Abschnitte, anhand derer sie zum Beispiel feststellen konnten, ob jemand Kartoffeln oder Tomaten gegessen hatte. Nun müssten auch Behörden, die für die Überprüfung von Gentechnik-Organismen zuständig sind, ihre Position überdenken, forderte die britische Organisation GM Watch. Offizielle Stellen gingen lange davon aus, das Erbgut pflanzlicher und tierischer Lebensmittel werde bei der Verdauung gänzlich aufgelöst. Das Autorenteam mit Forschern der ungarischen Akademie der Wissenschaften, der Harvard Medical School und der Technischen Universität Dänemarks untersuchte über 1.000 Blutproben, die im Zuge von anderen Studien genommen worden waren. Im Blutplasma fanden sie neben zellungebundener Eigen-DNA der Individuen auch fremdes Erbgut. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass nicht nur ein Teil der DNA nicht vollständig abgebaut wird, sondern dass Fragmente, die lang genug sind um komplette Gene zu tragen, vom Verdauungstrakt ins Blut gelangen können“, schreiben die Wissenschaftler im nicht-kommerziellen Fachjournal Plos One. Bislang wurde vielfach angenommen, dass das nicht möglich sei. Dafür, dass diese Annahme überholt sein könnte, wurden allerdings schon mehrere Indizien geliefert. In den Blutproben stellten die Wissenschaftler Genmaterial aus Pflanzenzellen fest, vor allem von Kartoffeln, Tomaten und Sojabohnen. Es habe auch Hinweise auf Hühnchen-DNA gegeben, denen aber mit weiteren Proben nachgegangen werden müsse, so die Experten. Besonders häufig scheint das pflanzliche Erbgut im Blutplasma von Menschen aufzutauchen, die an chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten leiden. Über welche Mechanismen die DNA den Verdauungsprozess übersteht und ins Blut gelangt, ist noch unklar. Die britischen Gentechnik-Kritiker von GM Watch sehen in der aktuellen Untersuchung einen weiteren Beleg dafür, dass die Annahmen der für Gentechnik zuständigen Behörden überholt seien. „Du bist, was Du isst“, dieser Satz treffe eben doch zu. Das müssten nun auch Behörden wie die britische Food Standards Agency und die EU-Lebensmittelbehörde EFSA zur Kenntnis nehmen. Ihre Einschätzung ist schließlich nötig, um gentechnisch veränderten Pflanzen Zulassungen zu erteilen. Diese Pflanzen enthalten meist Gene aus anderen Spezies, beispielsweise Bakterien oder Viren. Neuere Kreationen wie der mehrfach modifizierte Smartstax-Mais der Agrarkonzerne Monsanto und Dow enthalten sogar künstliche Gene, die komplett im Labor hergestellt wurden. Smartstax erhält in der EU bald eine Zulassung und darf dann als Futtermittel für die Viehhaltung genutzt werden.

Montag, 19. August 2013

Weizenschrotsuppe

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Zwiebel
- 4 EL Weizenschrot (alternativ Dinkel)
- 0,75 l Gemüsebrühe
- 1 - 2 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer








Die Zwiebel würfeln und in einem Topf glasig braten. Weizenschrot dazu geben und ein paar Minuten mitrösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 min. abgedeckt bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen. Petersilie einrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat der Universität Zürich grünes Licht für einen Freilandversuch mit einem hauseigenen Gentechnik-Weizen erteilt. Der Versuch ist an Sicherheitsauflagen gebunden. Gebraucht wird der Gentechnik-Weizen laut Greenpeace und der Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) trotzdem nicht. Der Versuch soll im März 2014 gestartet werden und laut BAFU bis zu 5 Jahre dauern. Getestet wird ein von der Universität Zürich gentechnisch veränderter Weizen, der eine Mehltauresistenz in sich trägt. Mehltau gehört zu den weit verbreiteten Pilzkrankheiten im Getreideanbau. Sorten mit einer natürlichen Resistenz existieren laut einem Bericht im Wissensmagazin scinexx schon seit 50 Jahren und wurden im Jahr 2009 auf 26 Millionen Hektar in Entwicklungsländern angebaut. Ein Problem stellt Mehltau in der schweizerischen Landwirtschaft nicht dar. Dennoch wurde das Experiment mit dem gentechnisch veränderten Weizen genehmigt. Nicht nur, dass der Gentechnik-Weizen dem Landwirt keinen Vorteil gegenüber bereits existierenden Pflanzen bringt. Er könnte ihm auch ein zusätzliches Problem bereiten. In einer Studie im Rahmen des Schweizer Sicherheitsforschungsprogramms NFP 59 entpuppte sich der gentechnisch veränderte, mehltauresistente Weizen im Vergleich zu Wildtypen im Gewächshaus als besonders anfällig für Blattläuse. Das Versuchsergebnis im Freiland fiel zwar anders aus, doch letztlich ist damit zu rechnen, dass der Blattlausbefall bei gewächshausähnlichen klimatischen Bedingungen bei Gentechnik-Weizen ansteigen könnte. Greenpeace Schweiz kommentiert daher: “Es ist sehr bedauerlich, dass die Schweizer Forschungselite nicht konsequent in die Weiterentwicklung von ökologischen Anbausystemen investiert. Die Schweiz braucht keine neuen Freilandversuche mit Gentech-Weizen. Gentech-Pflanzen sind Teil einer industriellen Landwirtschaft, die nicht zukunftstauglich ist.“

Samstag, 17. August 2013

Nudeln mit Tomaten-Nuss-Pesto

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 120 g getrocknete Tomaten in Öl*
- 60 g Pinienkerne
- 100 g Cashewkerne
- 3 TL Basilikum getrocknet
  (oder ca. 3 EL frisch)
- Pfeffer
- evtl. Salz






In einen Mixer die Kerne, den Basilikum, Pfeffer, evtl. Salz (wenn die Tomaten nicht / nicht stark gesalzen sind), die Tomaten und 5 EL Öl (aus dem Glas von den eingelegten Tomaten) geben und alles zu einer feinkörnigen Masse verarbeiten. Die Nudeln bissfest kochen.
Das Pesto in einer Pfanne erwärmen lassen und Wasser hinzufügen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die gekochten Nudeln gut untermischen.

Guten Appetit!


*alternativ nicht in Öl, dann einfach 5 EL anderes Öl dazu geben

Freitag, 16. August 2013

Tomatensuppe

Zutaten für ca. 1 - 1,5 Liter:
- 1,5 kg Tomaten
- 1 Zwiebel
- 20 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl)
- 2 - 3 TL Oregano
- 1 EL Rosmarin
- 1/2 TL Salz
- Pfeffer






Die Tomaten halbieren, das Grün entfernen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen.
Den Oregano darüber streuen und im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober-/ Unterhitze 15 min.
auf eine der oberen Schienen backen.
Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne anbraten. Getrocknete Tomaten grob klein schneiden.
Tomaten und Zwiebeln evtl. ein wenig auskühlen lassen und dann mit den restlichen Zutaten
(bis auf den Pfeffer) in einem Mixer pürieren.
Die Suppe durch ein Sieb in einen Topf passieren, kurz erhitzen und mit Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 15. August 2013

Mittwoch, 14. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Der mehrfach gentechnisch veränderte „Smartstax“-Mais des Agrarkonzerns Monsanto darf wohl ab diesem Herbst in die EU eingeführt und als Futter- und Lebensmittel genutzt werden. „Die Entscheidung liegt bei der EU-Kommission und diese wird dem Import im September oder Oktober zustimmen“, sagte ein Sprecher von Gesundheits- und Verbraucherkommissar Tonio Borg der ZEIT. Bei der letzten Abstimmung darüber hatten sich die Mitgliedsstaaten der Union nicht einigen können, Deutschland enthielt sich. Smartstax trägt verschiedene Fremdgene in sich - darunter ein synthetisch erzeugtes – und sondert daher zwei Gifte ab, um Insekten zu töten. Gleichzeitig ist der Mais resistent gegen sechs Unkrautvernichtungsmittel. Mit dieser Giftkombination wollen die Agraroligarchen Monsanto und Dow, die die Pflanze zusammen entwickelt haben, zunehmenden Resistenzen von Wildkräutern und Insekten Herr werden. Diese treten in den Mais- und Sojamonokulturen Nord- und Südamerikas immer häufiger auf. Dort werden die gentechnisch veränderten Pflanzen systematisch mit Herbiziden besprüht oder verströmen eigene Insektizide. Der Smartstax-Mais für europäische Futtertröge wird wohl vor allem aus Südamerika kommen. Über die Zulassung von Gentech-Pflanzen in der EU entscheiden zunächst die nationalen Regierungen. Diese konnten sich im Fall von Smartstax jedoch nicht einigen. Zwei Abstimmungen endeten im Patt. Damit fiel das letzte Wort der EU-Kommission zu. Diese gilt als gentechnikfreundlich. Das Verbraucherschutzministerium von Ilse Aigner (CSU) hatte sich bei den Abstimmungen enthalten. Der Koalitionspartner FDP befürwortete die Zulassung des Gentech-Maises.

Montag, 12. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Auf den Philippinen haben 400 Landwirte vergangene Woche ein Versuchsfeld mit gentechnisch verändertem Reis zerstört. Nahezu alle Pflanzen des Feldes im in der Region Bikol seien am Donnerstag aus dem Boden gerissen worden, teilte das Internationale Reisforschungs- institut (IRRI) mit. Die Versuche mit dem „Goldenen Reis“ würden aber fortgesetzt. Eine der an der Aktion beteiligten Bauernorganisationen erklärte, die Landwirte hätten aus Gesundheits- bedenken und Sorge um die biologische Vielfalt gehandelt. Das IRRI testet im Inselstaat gentechnisch veränderten „Goldenen Reis“. Er ist mit Beta-Carotin angereichert, einer Vorstufe von Vitamin A. Der Gentech-Reis dient Befürwortern der Technologie seit Jahren als Vorzeigeprojekt. Mit ihm könne – so das Argument - der Vitamin A-Mangel in Entwicklungsländern bekämpft werden, der zu Krankheiten und frühzeitiger Erblindung führen kann. Kritiker halten dagegen, herkömmliche Lebensmittel wie beispielsweise Süßkartoffeln enthielten genug Vitamin A, um Mangelerscheinungen auszugleichen. Das Problem sei also eine ungleiche Verteilung von Nahrung – dafür gebe es keine technologische Lösung. Die Organisation Foodwatch bezeichnete den „Golden Rice“ als „Image-Kampagne der Gentechnik-Lobby“. Wann der Gentech-Reis Marktreife erlangt, ist noch nicht klar. Im Februar widersprach das IRRI Medienberichten, wonach der Reis bald zum Einsatz kommen könne. Dies könne noch zwei Jahre oder länger dauern, teilte das IRRI mit. Und gab sogar zu: „Es ist noch nicht gesichert, ob der tägliche Verzehr des Golden Rice den Vitamin A-Status von Menschen verbessert, die einen Mangel an Vitamin A haben.“

Sonntag, 11. August 2013

Buchtipp


"Tödliche Ernte von Richard Rickelmann"

"Wussten Sie, dass Tiere viermal so viele Pharmazeutika schlucken wie Menschen? Und dass nur die maroden Banken noch mehr Staats-Milliarden kassieren als die Landwirtschaft? Millionen Verbraucher sind einem System ausgeliefert, das ausschließlich dem skrupellosen Gewinnstreben weniger Großkonzerne dient. Richard Rickelmann schildert die fatalen Folgen der ungehemmten Expansion der Agrar-, Nahrungsmittel- und Gentechnikindustrie. Ein erschreckender Blick hinter die Kulissen einer Branche, die mächtiger ist als die Politik."

Ich wusste ja schon durch verschiedene Quellen einiges über die Lobbyarbeit und die Machenschaften von Monsanto, EFSA und Co. Aber was ich in diesem Buch gelesen habe, war sehr viel Neues bzw. eine Vertiefung von Themen, bei denen ich dachte, ich weiß darüber bescheid. Das Buch hat mich wirklich umgehauen - es ist der Wahnsinn, wie sehr einige wenige Unternehmen die Macht haben! Zum Beispiel werden die europäischen Agrarsubventionen, die ja eigentlich den Bauern zugute kommen sollen, kaum an diese verteilt, sondern an die Megaunternehmen (Monsanto und Konsorten, ja sogar Ferrero...), die sowieso schon genug Geld haben! Das dies auch weiterhin so bleibt, sorgen unter anderem, der Deutsche Bauernverband (DBV), der nur so tut, als würde er die Interessen der Bauern vertreten...
Manchmal könnte man denken, das Buch ist ein Science-Fiction-Roman - leider nicht...

Ein wirklich aufrüttelndes (und wütend machendes) Buch!

Donnerstag, 8. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Um den stark steigenden Fleischkonsum des Landes zu ermöglichen, importiert China bereits große Mengen transgenes Soja und Mais aus den USA und Südamerika. Nun kommt auch gentechnisch veränderter Mais aus Argentinien dazu. Argentinien exportiert jedes Jahr große Mengen Soja und Mais als Futtermittel für die Viehhaltung, insbesondere nach Europa. Anders als in Brasilien gibt es in dem südamerikanischen Land kaum noch Felder, auf denen keine genmodifizierten Soja- und Maispflanzen wachsen. Eine Folge davon ist ein sehr hoher Verbrauch von Unkrautvernichtungsmitteln, gegen die viele der Gentech-Pflanzen resistent gemacht sind. Nun wird der transgene Mais aus Argentinien auch nach China verschifft, in diesem Fall durch den Agrarhandelskonzern Bunge. Man habe jahrelang versucht, Zugang zu zu den Märkten des Wirtschaftsgiganten zu erlangen, sagte der argentinische Landwirtschaftsminister Norberto Yauhar. „Die chinesischen Behörden haben uns jetzt endlich rein gelassen und einen potenziell riesigen Markt für unseren Mais geöffnet“, freute sich der Minister. Welche Sorte geliefert wurde, wurde nicht bekannt. China hat mehrere Gentech-Mais-Arten genehmigt, darunter solche von Monsanto, Syngenta und Bayer. In China selbst wird zwar mehr und mehr Mais und Soja angebaut, um den heimischen Bedarf zu decken. Gentechnische Sorten sind aber nicht darunter. Auch vor der Freigabe von transgenem Reis schreckte die Regierung bisher zurück – Grund ist die skeptische Haltung chinesischer Wissenschaftler und der wachsenden Mittelschicht. Die Baumwollproduktion des Landes ist dagegen zu weiten Teilen auf Gentechnik umgestellt.

Freitag, 2. August 2013

Räuchertofu-Erbsen-Nudeln

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln nach Wahl
- 200 g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- 250 ml Reissahne
- 200 g Erbsen (TK oder Glas)
- 1 EL Thymian
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer





Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Zwiebel & Räuchertofu würfeln und beides zusammen in einer Pfanne anbraten. Mit 100 ml Wasser und Sahne ablöschen. Kräuter, Erbsen, Salz und Pfeffer dazu geben. Ca. 10 min. offen bei geringer Hitze kochen lassen. Die Soße über die Nudeln geben.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Die britische Firma Oxitec plant, gentechnisch veränderte Olivenfliegen in Spanien freizusetzen. Diese sollen sich mit der natürlichen Population paaren – die weiblichen Nachkommen wegen eines eingebauten Gens aber nicht überleben. Das soll dabei helfen, Olivenhaine vor den Schädlingen zu schützen. Es wäre das erste Mal, dass in der EU transgene Tiere im Freien getestet werden – sofern das Experiment genehmigt wird. Kritiker warnen vor „erheblichen Risiken“. Acht Kilometer von der katalanischen Küstenstadt Tarragona sollen die Gentechnik-Fliegen auf Olivenbäumen ausgesetzt werden. Die Versuchsfläche sei etwas unter 1.000 Quadratmetern groß und mit Netzen und Fallen abgeriegelt, schreibt Oxitec im Antrag. Zwar könnten sich dort auch andere Insekten, Vögel und kleine Säugetiere befinden. Negative Umweltauswirkungen seien aber nicht zu erwarten, da sich die genmanipulierten Olivenfliegen nur mit ihresgleichen paaren würden. Auch für Italien will die Firma noch einen Antrag stellen. Wie viele von den Gentech-Insekten freigesetzt werden sollen, könne man jetzt noch nicht sagen. Dazu seien Berechnungen nötig, die erst stattfinden könnten, wenn der genaue Zeitraum bekannt sei. In der Theorie soll die Population an Olivenfliegen insgesamt abnehmen, da die transgenen Männchen sich mit natürlichen Weibchen fortpflanzen – die weiblichen Nachkommen sollen dann im Larvenstadium sterben. Dieser Prozess wird durch das künstliche Protein tTAV ausgelöst. Dieses Protein sei ungiftig und rufe keine allergischen Reaktionen hervor, erklärt Oxitec unter Verweis auf eine Studie, die im Auftrag der Firma durchgeführt wurde. Der Verein Testbiotech sieht das anders. Die Gentech-Insekten trügen „zusätzliche synthetische DNA in sich, die aus Teilen des Erbguts von Meeresorganismen, Bakterien, Viren und anderer Insekten zusammengesetzt ist“, so die Gruppe in einer Stellungnahme. „Wie diese Insekten in der Umwelt und auf wechselnde Umweltbedingungen reagieren, ist nicht ausreichend erforscht. Sie wurden bisher nur im Labor beobachtet und vermehrt.“ Sollten die Fliegen aus der Versuchsanlage entkommen, sei dies auch eine Gefahr für die Olivenbauern. „Wenn sich gentechnisch veränderte Larven in den Oliven befinden, sind diese nicht als Lebensmittel zugelassen.“ Christoph Then von Testbiotech warnt daher vor einer Genehmigung des Versuchs. Den Herstellern gehe es letztlich nur ums Geschäft. „Oxitec hat bereits 2012 versucht, mit den geplanten Versuchen in Südeuropa neue Investoren zu werben. Die Firma hat auch verschiedene Patente auf ihre Insekten angemeldet. Es ist zu befürchten, dass es bei diesen Versuchen eher um kommerzielle Interessen als um die Lösung der Probleme im Olivenanbau geht.“ Testbiotech hatte bereits letztes Jahr darauf hingewiesen, dass Oxitec versuche, Einfluss auf die europäische Risikobewertung von Gentechnik-Insekten zu nehmen. Als die zuständige Lebensmittelbehörde EFSA dafür Richtlinien erarbeitete, sei auch ein Wissenschaftler mit Verbindungen zur Firma beteiligt gewesen – ebenso wie der Gründer von Oxitec, Luke Alphey. Der damalige Bürgerbeauftragte der EU, Nikiforos Diamandouros, forderte daraufhin eine Aufklärung von Interessenkonflikten bei der Behörde. Auf den Cayman-Inseln, in Malaysia und Brasilien hat Oxitec bereits Millionen von gentechnisch veränderten Moskitos in die freie Wildbahn entlassen. In Europa wäre das ein Novum.

Donnerstag, 1. August 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Polnische Gentechnik-Forscher wollen genmodifizierte Gurken freisetzen. Diese sollen viel süßer schmecken als herkömmliche Gurken und möglicherweise weniger kälteempfindlich sein. Außerdem tragen sie ein Marker-Gen, das Resistenz gegen bestimmte Antibiotika überträgt. Der Versuch muss noch von den polnischen Behörden genehmigt werden. Das Gurkenexperiment soll in der westpolnischen Großstadt Poznan (Posen) stattfinden. Die Forscher des Instituts für Pflanzengenetik an der Polnischen Wissenschaftsakademie (PAN) haben dafür eine kleine Fläche von circa 450 Quadratmetern ausgesucht. Dort sollen das transgene Gemüse gezogen und dann mit konventionellen Gurken verglichen werden. Drei Gene aus anderen Spezies haben sie ihren Schützlingen eingebaut: eines kommt aus der Katamfe (Thaumatococcus daniellii), einer Staude, die den Süßstoff Thaumatin produziert. Dieser ist tausendmal süßer als gewöhnlicher Zucker. Als E 957 wird er Lebensmitteln beigemischt. Das zweite Fremdgen kommt aus der Kartoffel-Art Solanum sogarandinum. Es soll die Gurke kälteresistent machen. Drittens wurde noch ein Markergen eingebaut, um die Genmodifikation orten zu können. Sie sind umstritten, da sie häufig Resistenzen gegen Antibiotika übertragen. Im Fall der polnischen Gentech-Gurken ist das Kanamycin. Es wird beim Menschen zum Beispiel zur Behandlung von Augeninfektionen oder Tuberkulose eingesetzt. Der Versuch in Poznan soll im Mai 2014 beginnen und dreieinhalb Monate dauern. Vor einigen Jahren wurde die Gurke bereits einmal in Warschau getestet.

Australiens grausamer Lebendexport

"Wenn ein Schaf nicht mehr genug Wolle für den Profit der australischen Farmer 'produziert', wird das ausgemergelte Tier verkauft. Was folgt, ist oft ein wochenlanger Höllentrip in die Türkei, nach Ägypten und in den Nahen Osten, wo die Schafe geschlachtet werden. Annähernd drei Millionen Schafe werden jährlich in Australien auf Frachtern zusammengepfercht – tausende verenden während der Tortur des Transports.
Auf den mehrstöckigen Lebendexport-Schiffen, vollgestopft mit unzähligen verängstigten Tieren, herrschen Hitze, Seuchen und Wassermangel. Am Ende ihrer grausamen Reise bekommen die Schafe nur noch die Schnitte stumpfer Schlachtmesser in ihrer Kehle zu spüren. Von Panik erfüllt, entströmt ihr Blut langsam aus ihren Körpern…

Niemand möchte bei über 40°C auf einem von Krankheiten verseuchten Schiff wochenlang über die Weltmeere verfrachtet werden. Australische Reedereien dürfen jedoch weiterhin legal 100.000 Schafe auf ein Schiff sperren und auf eine qualvolle Todesreise um den halben Globus schicken – trotz regelmäßiger Skandale und systematischer Verstöße gegen die Vorschriften der australischen Behörden zum Lebendexport. Diese schlimmste Form des Tiertransportes gehört endlich abgeschafft!"

Bitte unterschreibt die Petition von Peta, um den Horror für die Schafe zu stoppen!

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