Freitag, 31. Mai 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Bei Kontrollen von Mais-Saatgut wurden im letzten Jahr weniger gentechnische Verunreinigungen festgestellt als zuvor. Das teilten Bioland und Greenpeace heute nach Auswertung von Behördenangaben mit. Von 494 Proben waren nur 10 positiv – das sind 2 Prozent. 2011 waren es noch 2,6 Prozent. Am häufigsten betroffen waren Produkte des US-Agrochemie-Konzerns Pioneer, aber auch von Monsanto und dem deutschen Hersteller KWS. „Staatliche Kontrollen sind unerlässlich, um sauberes Saatgut für die Landwirte zu gewährleisten. Das Ergebnis der letzten beiden Jahre zeigt, dass diese Praxis zu einer nachweisbaren Verbesserung der Saatgut-Reinheit führt. Diese ist für eine gentechnikfreie und nachhaltige Landwirtschaft existentiell und wird von Verbrauchern mehrheitlich gefordert“, kommentierte Jan Plagge, Präsident von Bioland, die Untersuchungen. Die verunreinigten Chargen wurden zurückgerufen oder gar nicht erst ausgeliefert. Aus Sicht der Landwirtschafts- und Umweltschutzexperten sprechen die Ergebnisse für eine Beibehaltung der Nulltoleranz gegenüber Gentech-Verunreinigungen im Saatgut. Einige Regierungen von EU-Staaten, auch Teile der schwarz-gelben Bundesregierung, wollen jedoch eine Aufweichung der derzeitigen 0,0 Prozent-Bestimmung. „Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut ist ebenso möglich wie notwendig. Das Gesetz darf nicht aufgeweicht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen unkontrolliert ausbreiten und ungewollt in die Nahrungskette gelangen“, forderte Dirk Zimmermann, Gentechnikexperte von Greenpeace. Schließlich wolle die „überwältigende Mehrheit der Bevölkerung“ keine Gentechnik im Essen. In der Praxis könne ein Schwellenwert von 0,1 Prozent bei Mais-Saatgut aber schon zu etwa 100 transgenen Pflanzen pro Hektar führen, so Zimmermann.

Gentechnik-Kurznachrichten

Im „Kompetenzteam“ des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ist die ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries für Verbraucherpolitik zuständig. Bei der offiziellen Vorstellung äußerte sie sich auch zur Agro-Gentechnik. Sie wolle eine europaweite Kennzeichnung von tierischen Produkten, die mittels gentechnisch veränderten Futterpflanzen erzeugt wurden. Bei den anstehenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA werde die SPD „auf solche Punkte deutlich achten.“ Bislang gibt es nur eine Kennzeichnungspflicht von direkt zu Lebensmitteln verarbeiteten Gentech-Organismen. Bei Fleisch, Milch, Eiern und Käse ist für Verbraucher aber nicht ersichtlich, welches Futter eingesetzt wurde. Die SPD hat sich in ihrem Wahlprogramm bereits zu einer Änderung dieser Rechtslage bekannt. Die sei ein wichtiger Punkt, da 80 Prozent der Bevölkerung gegen die „grüne Gentechnik“ seien, erläuterte Zypries. „Ich kann aber als Verbraucher nur dann sinnvoll entscheiden, wenn ich auch weiß, was in dem Produkt drin ist.“ Beim Freihandelsabkommen stehen schwierige Verhandlungen bevor. Die US-Regierung will ihren Agrar-Unternehmen den Zugang zum europäischen Markt erleichtern – insbesondere auch bei umstrittenen Gentechnik-Produkten. In der EU gibt es diesbezüglich aber Vorbehalte.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Frauensache

Vielleicht interessiert es ja die eine oder andere...



"Sehr geehrte Frau ...,
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Anwendung von KadeFungin Milchsäurekur bei veganer Lebensweise.
Gerne teilen wir Ihnen mit, dass es sich bei sämtlichen enthaltenen Stoffen um nicht-tierisches Material handelt, so dass Sie die Milchsäurekur unbedenklich anwenden können."

Jippie! :-)

Gentechnik-Kurznachrichten

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat Richtlinien für die Risikobewertung von gentechnisch veränderten Tieren vorgelegt. Mehrere Jahre habe man auf Weisung der EU-Kommission daran gearbeitet, teilte die Behörde letzte Woche im italienischen Parma mit. Umweltorganisationen kritisieren, dadurch werde der Weg für künftige Genehmigungen geebnet. In den USA steht mit dem „AquAdvantage“-Lachs bereits ein Gentechnik-Tier vor der Marktzulassung.
Geforscht wird zwar schon länger an transgenen Tieren. In der EU gab es bislang aber keine Anträge auf Zulassungen. Dies könne sich in Zukunft jedoch ändern, erklärte die EFSA. Aktuelle Entwicklungen in der Wissenschaft wiesen darauf hin. Mit den nun vorgelegten Richtlinien will sich die Behörde dafür wappnen. Sie beziehen sich auf Fisch, Säugetiere, Vögel und Insekten. „Der Kern der Richtlinien ist, dass die Bewertung der Umweltrisiken von GV-Tieren in einer wissenschaftlichen und transparenten Art und Weise durchgeführt werden muss“, sagte Elisabeth Waigmann, die die Gentechnik-Abteilung leitet.
Genau daran entzündete sich jedoch immer wieder die Kritik an der Arbeit der Behörde. Ihren Gentechnik-Experten werden Interessenkonflikte vorgeworfen, da sie teils parallel für Lobbygruppen der Agrar-Industrie tätig waren oder noch sind. So bedauert die britische Organisation GeneWatch, dass die EFSA nicht auf eine Untersuchung der Vorwürfe gewartet habe. Der Bürgerbeauftragte der EU, Nikiforos Diamandouros, hatte im März ein Verfahren eingeleitet. Darin geht es ausgerechnet um die Industrienähe derjenigen Arbeitsgruppe, die sich mit transgenen Insekten beschäftigt. Die britische Firma Oxitec will unter anderem gentechnisch veränderte Fliegen auf den Markt bringen – ihre Vertreter durften an der Ausgestaltung der EFSA-Richtlinie mitwirken.
Generelle Kritik an den Richtlinien kommt vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. „Wir sehen darin, dass die EFSA eine Umweltrisikobewertung vornimmt, eine politische Willensbekundung der Kommission und der EFSA, die Markteinführung gentechnisch veränderter Tiere vorzubereiten“, erklärte Heike Moldenhauer, Gentechnik-Expertin beim BUND. Dabei hätten solche Tiere bei den skeptischen Verbrauchern ohnehin keine Chance. „Menschen, die Produkte von Gentech-Pflanzen nicht akzeptieren, essen erst recht keine Produkte vom Gentech-Tier.“
Freigesetzt wurden weltweit bislang nur transgene Insekten. Auf den Kaiman-Inseln wurden modifizierte Moskitos in die freie Wildbahn entlassen, die zur Reduzierung der natürlichen Population beitragen sollen. Davon erhoffen sich die Gentechniker Erfolge im Kampf gegen das Dengue-Fieber. Aus Brasilien wurde letztes Jahr die Eröffnung einer großen Zuchtanlage für solche Stechmücken gemeldet. Kontrovers diskutiert wurde aber auch über Gentech-Fische. In den USA versucht die Firma Aquabounty seit Jahren, eine Zulassung für einen transgenen Lachs zu erhalten, der angeblich besonders schnell wächst. Nachdem der Prozess wegen massiver Proteste immer länger dauerte, drohte dem Unternehmen die Pleite. Im Dezember brachte die zuständige US-Behörde den Fisch das Zulassungsverfahren aber doch einen Schritt weiter, indem es den Gentech-Lachs als „sicher“ bewertete. Das gilt allerdings nur für Fische, die in Panama aufgezogen und anschließend in die USA importiert werden.

Dienstag, 28. Mai 2013

Immer das gleiche...

Zitat des Tages

"Die ganze Welt mag uns enttäuschen oder im Stich lassen, doch wenn wir innig mit Gott verbunden sind, werden wir uns nie allein und verlassen vorkommen. Es wird immer dieser Jemand an unserer Seite sein - ein treuer Freund, ein treuer Liebender, eine treue Mutter oder ein treuer Vater. Ganz gleich, wie ihr euch Gott vorstellt, Er wird genau das für euch sein." - Sri Daya Mata

Sonntag, 26. Mai 2013

Vegan unterwegs

Am Samstag waren mein Veggie und ich (nein, ich habe mir keinen anderen Mann gesucht - mein Flexi ist nun Vegetarier :-) ) beim "Veggie-Straßenfest" in Nürnberg.

Hat uns beiden sehr gefallen, vor allem der Stand von Kim Wonderland:

Wahnsinn, so einen leckeren Muffin habe ich noch nie gegessen!!




Wunderschöne Torten!


Und da ist sie ja... Kim, bei einer Backvorführung.






Die Bälle symbolisieren den CO2-Ausstoß bei verschiedenen Lebensmitteln
(der größte Ball = Butter).
Im Hintergrund der Stand vom Royal Kebabhaus aus München - es gab Seitan-Döner, türkische Pizza, mit Spinat / Gemüse gefüllte Teigtaschen und etwas Süßes (alles vegan). Man musste sehr lange anstehen (mehrere lange Schlangen von Menschen), aber es hat sich wirklich gelohnt:


Wir haben uns auch einen Döner und eine türkische Pizza gekauft :-). Mmmhhh lecker!!


Danach waren wir noch bei Lush und wir haben uns eine Badekugel gegönnt :-).

Wenn ihr auch einen Lush in der Nähe habt, unbedingt mal reinschauen (Online-Bestellung geht auch). Dort gibt es tolle, vegane und lecker riechende Kosmetik, die auch noch super aussieht:

Roter "Heringssalat"

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g Kartoffeln festkochend / vorw. festk.
- 1 Tasse rote Bete (gekocht)
- 1 saurer Apfel
- 1/2 Glas saure Gurken
- 4 EL Gurkenwasser (aus dem Gurkenglas)
- 100 g Räuchertofu
- 125 ml Reissahne
- 1 EL Zitronensaft
- 1 Noriblatt oder 2 - 3 TL Noriflocken
- 1 TL Dill
- Kräutersalz, Pfeffer


Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden.
Rote Bete, Apfel, Gurken und Räuchertofu würfeln / klein schneiden.
Noriblatt fein zerreißen. Alles vermengen.
Für das Dressing: Reissahne, Zitronensaft und Gurkenwasser verrühren.
Mit Dill, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Das Dressing über die restlichen Zutaten geben und gut vermischen.

Guten Appetit!

Freitag, 24. Mai 2013

Ein bisschen was zum nachdenken...


"Das Essen, dass du isst, kann entweder die sicherste & mächtigste Form von Medizin
ODER die langsamste Form von Gift sein."




"100 % Gefühle:
Liebe - Wünsche - Sorgen - Hoffnung - Ängste - Empathie - Freude - Trauer - Schmerz"




"Andere Lebewesen sind auch Mütter, sogar die kleinen, glitschigen"



"Vegan / nicht vegan - welches Handeln ist extrem?"

Dienstag, 21. Mai 2013

Rettet das Nashorn

Das Nashorn wird bis zur Ausrottung gejagt, und wenn wir jetzt nicht handeln könnten wir es für immer verlieren. Schockierende neue Statistiken belegen, dass im letzten Jahr allein in Südafrika 440 Nashörner auf brutalste Weise getötet wurden -- ein massiver Anstieg, wenn man bedenkt, dass vor fünf Jahren lediglich 13 Tieren die Hörner abgesägt wurden. Europa könnte mit einem Rettungsplan für diese beeindruckenden Tiere beispielhaft vorangehen, aber erst müssen die Entscheidungsträger von uns hören!

Angeheizt wird das verheerende Töten durch eine enorme Nachfrage nach Hörnern für falsche Krebsmedikamente, Mittel gegen Kater und Glücksbringer in China und Vietnam. Proteste in Südafrika wurden von den zuständigen Stellen bislang ignoriert, aber Europa könnte mit einem Aufruf für ein Verbot jeglichen Nashorn-Handels das Blatt wenden wenn im Juli die nächste entscheidende Konferenz zum Handel mit Wildtierprodukten stattfindet.

Bitte unterschreibt die Petition von Avaaz um die Nashörner zu retten!

Freitag, 17. Mai 2013

Zitat des Tages

"Gönne dir einen Augenblick des Friedens, und du wirst begreifen,
wie unsinnig es war, dich abzuhetzen.
Lerne zu schweigen, und du wirst feststellen, dass du zu viel geredet hast.
Sei gütig, und du wirst merken, dass du zu streng über andere geurteilt hast."
- altes chinesisches Sprichwort

Gentechnik-Kurznachrichten

Weizen ist wichtiges Grundnahrungsmittel für Millionen Menschen. Doch die Steigerung der Erträge geht der Politik nicht schnell genug. Deshalb haben die Industrie- und Schwellenländer der G20 vor zwei Jahren eine Weizen-Initiative gestartet, um die Forschung an der Kulturpflanze voranzutreiben. Ob es dabei aber nur um Ernährungssicherheit geht, ist fraglich. Denn neben nationalen Ministerien – in Deutschland dem Agrarministerium von Ilse Aigner (CSU) – sind auch mächtige Saatgut-Konzerne wie Monsanto, Syngenta, Dow und Limagrain beteiligt. Heute wurde in Paris die „internationale Vision“ der Gruppe vorgestellt. In dem Visionspapier wird immer wieder betont, dass die Weizenerträge dringend steigen müssten, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Dafür werde man eine „globale strategische Agenda“ für die Forschung auflegen und Anreize für Investitionen schaffen. Die Privatwirtschaft soll über Partnerschaften eingebunden werden. Aus dem Agrar-Bereich ist sie ohnehin kaum wegzudenken: im Jahr 2011, als die G20 die „Wheat Initiative“ ins Leben rief, kontrollierten nur fünf Konzerne mit 47 Prozent fast die Hälfte des kommerziellen Saatgutmarkts der Welt, wie die Organisation ETC berechnete. Nun sind alle fünf auch offizielle Partner des Weizen-Verbesserungs-Programms. Neben dem französischen Saatgut-Hersteller Limagrain sind es die US-Konzerne Monsanto und Dow, Syngenta aus der Schweiz und die britische Tochter des deutschen Unternehmens KWS. Sie züchten nicht nur konventionelle Sorten, sondern vertreiben auch Gentechnik-Pflanzen. Aus Sicht des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist die Beteiligung des Agri-Business ein Vorteil. „Durch die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaft, öffentlichen und privaten Fördermittelgebern sowie der Wirtschaft in der Weizenforschungsinitiative ist eine bessere Abstimmung bei zentralen Fragen der Weizenforschung und -züchtung sowie eine stärkere Fokussierung auf die Schlüsselfragen zu erwarten“, erklärte die Behörde von Ministerin Aigner heute. Deutschland stellt deshalb auch finanzielle Mittel zur Verfügung. So finanziert das Forschungsministerium die Suche nach bestimmten Genen im Weizen, die gewünschte Eigenschaften wie hohe Erträge bedingen mit 700.000 Euro. Koordiniert wird die Erforschung der Genmarker vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben sowie der TraitGenetics GmbH. Beteiligt sind aber auch die Gentechnik-Konzerne KWS und Syngenta. Für ein weiteres Forschungsprojekt des IPK stellte die Bundesregierung sogar 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei sollen mittels Gentechnik pilzresistente Weizenpflanzen entstehen. Neben KWS ist auch der deutsche Agrochemie-Konzern Bayer Cropscience mit von der Partie – das ist nicht verwunderlich, denn das Unternehmen hält laut Projektbeschreibung ein Patent auf die biotechnologische Methode, die dabei zum Einsatz kommt. Ob Bayer, Monsanto und Syngenta für ihre Forschung aber überhaupt Hilfe vom Steuerzahler benötigen, kann angesichts ihrer Milliardengewinne und der enormen Summen, die sie für die Entwicklung neuer Gentechnik-Sorten ausgeben, zumindest hinterfragt werden. Und auch die Annahme, die der gesamten Weizen-Initiative zugrunde liegt, ist keineswegs unstrittig: sie geht davon aus, dass bis Mitte des Jahrhunderts eine Ertragssteigerung um 60 Prozent nötig sei. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat allerdings letztes Jahr Zahlen vorgelegt, wonach der Kalorienbedarf aller Menschen rein rechnerisch längst gedeckt werden könnte. So lange jedoch ein großer Teil der Ernten aufgrund des Fleischkonsums der westlichen Welt ins Tierfutter wandert – auch hier verdienen die Gentechnik-Konzerne mit transgener Soja und Mais kräftig mit – bleibt eine Lösung der Ernährungsprobleme äußerst schwierig. Die „Wheat Initiative“ der G20 wird daran nur wenig ändern.

Dienstag, 14. Mai 2013

Mutterliebe

Auf der Homepage der Albert-Schweitzer-Stiftung habe ich folgende faszinierende Geschichte gefunden:

Von Dr. Holly Cheever, Veterinärmedizinerin

"Ich möchte Ihnen hier eine Geschichte erzählen, die ebenso wahr wie herzzerreißend ist.

Nach meinen Abschluss als Veterinärmedizinerin arbeitete ich in einer Tierarztpraxis für die Milchwirtschaft. Durch meinen behutsamen Umgang mit den Milchkühen wurde ich als Tierärztin sehr beliebt. Eines Tages rief mich einer meiner Kunden an und berichtete mir von einem rätselhaften Vorfall: Eine seiner Kühe hatte in der Nacht zuvor ihr fünftes Kalb auf natürlichem Wege auf der Weide zur Welt gebracht; sie hatte ihr neugeborenes Baby zum Stall gebracht und musste alleine in den Melkstand gehen, während ihr das Kalb weggenommen wurde, wie dies immer geschah. Ihr Euter war jedoch vollkommen leer und blieb es auch über mehrere Tage.
Da sie gerade Mutter geworden war, hätte sie normalerweise an die 47 Liter Milch täglich produzieren müssen; doch obwohl sie kerngesund war — ihr Euter blieb leer. Sie lief jeden Morgen nach dem ersten Melken hinaus auf die Weide, kehrte zum Melken am Abend zurück und wurde über Nacht wieder auf die Weide gelassen — dies geschah in einem Milchbetrieb, wo den Rindern ein Minimum an Lebensfreude und natürlichem Verhalten zugestanden wurde — dennoch war ihr Euter niemals mit den großen Mengen an Milch geschwollen, die für eine Mutter normal gewesen wären, die gerade ihr Kind zur Welt gebracht hat.
In der ersten Woche nach der Geburt wurde ich zweimal gerufen, diese mysteriöse Kuh zu untersuchen, doch ich konnte das Rätsel nicht lösen. Schließlich, am elften Tag nach der Geburt, rief mich der Bauer an. Er hatte die Lösung gefunden. Er war der Kuh nach dem morgendlichen Melken auf die Weide gefolgt und entdeckte den Grund für das Mysterium: sie hatte Zwillinge zur Welt gebracht und in einer bovinen Abwandlung von »Sophies Entscheidung« hatte sie einen der Zwillinge zum Bauern gebracht und den anderen im Wald am Rande der Weide versteckt, sodass sie jeden Tag und jede Nacht bei ihrem Baby sein konnte; das erste Baby, das sie ENDLICH selbst säugen durfte — und ihr Kalb saugte die ganze Milch mit Wonne auf. Obwohl ich den Landwirt anflehte, sie und ihren Sohn beisammen zu lassen, verlor sie auch dieses Kind — in die Hölle der Kälberboxen.
Denken Sie einen Moment über die komplexen Gedankengänge nach, die diese Mutter an den Tag legte. Zuerst einmal hatte sie Erinnerungsvermögen — die Erinnerung an vier Verluste: immer, wenn sie ihr neugeborenes Baby zum Stall brachte, sah sie dieses nie wieder (herzzerbrechend für jede Mutter). Zweitens war sie in der Lage, einen Plan auszuarbeiten und umzusetzen: das Hinbringen ihres Kindes zum Bauern führte unvermeidlich dazu, dass sie ihr Kind verlor, also musste sie ihr Baby versteckt halten — so wie es z. B. auch Rehe tun — indem sie es im Wald beließ, wo es sich bis zu ihrer Rückkehr still verhielt. Drittens — und ich weiß selbst nicht, wie ich dies deuten soll — gab sie dem Bauern ein Kind und behielt das andere, anstatt beide zu verstecken, denn das hätte den Verdacht des Bauers geweckt (eine schwangere Kuh verlässt den Stall, eine nicht mehr schwangere Kuh kehrt am nächsten Morgen ohne Baby zurück). Ich weiß nicht, wie sie dies wissen konnte — es hätte logischer geschienen, wenn eine verzweifelte Mutter beide Kinder versteckt hätte.
Alles, was ich weiß, ist dies: hinter den wunderschönen Augen einer Kuh geht sehr viel mehr vor, als wir Menschen ihr jemals zugestanden haben; und ich als Mutter, die das Glück hatte, alle meine Babys stillen zu können und nicht die Qualen des Verlustes meiner geliebten Kinder durchleben musste, kann ihren Schmerz nur allzu gut nachvollziehen."

:´-(   :´-(   :´-(   :´-(   :´-(

Buchtipp

"Karma (n., Sanskrit: कर्मन् karman, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren...." (Wikipedia)


Das Buch "Karma - Die Gebrauchsanleitung... damit das Schicksal macht, was Sie wollen" von Aljoscha Long & Roland Schweppe behandelt das Thema Karma, und zwar wie man "gutes Karma" schaffen kann (da es für "normale" Menschen schwer ist, kein Karma mehr zu schaffen - also lieber gutes als schlechtes Karma erzeugen).
Kennt ihr diese "Bestellungen ans Universum - Bücher" (finde ich total schrecklich...)? Dem Titel nach zufolge dachte ich, das Buch ist sowas ähnliches, aber irgendwie war ich trotzdem neugierig und habe es aus dem Buchladen mitgenommen. Gute Entscheidung im Nachhinein :-).
Das Buch ist wirklich interessant, auch wenn man nicht an Karma glaubt. Der Titel des Buches könnte genauso gut heißen:
"Wie werde ich ein besserer Mensch? Wie lebt es sich entspannter, glücklicher, freier? Wenn Sie das erreicht haben, ist die Chance groß, dass Ihnen gute Dinge passieren."
So oder so ähnlich... aber das wäre ja ein zu langer Buchtitel... ;-)

Hier ein paar Themen, die behandelt werden:
- Das Leben ist keine To-do-Liste
- Die Kunst, seinen Job zu lieben
- Vorsicht bei Bestellungen ans Universum           (wusste ich doch, dass das nicht gut ist ;-) )
- Die 3 Geistesgifte: Gier, Zorn, Unwissenheit
- Niemals ärgern, nur wundern
- Halb so viel tut's auch
- Das Gute im Auge behalten
- Schweigen ist Gold
- Niemals enttäuscht sein
- Nachgeben und der Klügere sein
- Der Freude die Türen öffnen

Gentechnik-Kurznachrichten

Mehrere Supermarkt-Konzerne wollen sich das Geschäft mit Eiern, Fleisch und Milch „ohne Gentechnik“ nicht verderben lassen. Deshalb müsse in Brasilien auch weiterhin gentechnikfreies Soja angebaut werden, forderten die Unternehmen aus Deutschland, Belgien, Österreich und Portugal am Mittwoch in ihrer „Brüsseler Soja-Erklärung“. Millionen Tonnen der eiweißhaltigen Bohnen werden in Europa an Vieh verfüttert. In Anbauländern wie den USA und Argentinien gibt es kaum noch Sojapflanzen, die nicht genmodifiziert sind.
In der gemeinsamen Erklärung bieten die Einzelhandelshäuser sogar ihre Unterstützung für den brasilianischen Soja-Anbau an. Wie die allerdings konkret aussehen könnte, wird nicht erläutert. Zu den Unterzeichnern aus Deutschland gehören Rewe, Edeka, tegut, Kaiser's Tengelmann, Lidl, Netto und Kaufland sowie europäische Konkurrenten. Große Namen (und Marktanteile) also, die sich für die gentechnikfreie Soja stark machen. Als Maßnahmen schlagen sie unter anderem vor, den Saatgut-Zugang für Landwirte in Brasilien zu erleichtern und diese an den höheren Gewinnen „fair“ zu beteiligen.
Zuletzt hatten britische Einzelhändler angekündigt, nach mehreren Jahren wieder Produkte verkaufen zu wollen, die unter Einsatz von Gentechnik-Futtermitteln erzeugt wurden. Sie begründeten dies mit vermeintlichen Versorgungsengpässen bei gentechnikfreier Soja. Brasiliens Soja-Verbände widersprachen. Es gebe genügend nicht-transgene Soja, um den europäischen Bedarf zu decken. An der Donau gibt es unterdessen Bestrebungen, selbst Soja anzubauen. Mehrere Anrainerstaaten des Flusses haben sich zu diesem Ziel zusammen getan. Außerdem wird zu Alternativen wie Ackerbohnen und Erbsen geforscht. Diese werden von hiesigen Landwirten heutzutage kaum noch kultiviert.

Samstag, 11. Mai 2013

Produkttipp

Ich habe eindeutig meinen Lieblingskäse gefunden - Wilmersburger
(Jeezini finde ich zwar auch gut, aber der ist nichts im Vergleich zu Wilmersburger...):

- Cheddar style => super!
- Kräuter => super!

Und jetzt noch:



Wilmersburger Pilze => super!


♫ ♪ Danke für diesen tollen Wilmersburger,
danke für jeden neuen Tag,
danke, dass ich auch heute meinen Wilmersburger essen mag ♫ ♪.... ;-)


Gentechnik-Kurznachrichten

Wenn Äthiopien anderswo Aufmerksamkeit erfährt, geht es oft um Nahrungsmangel. Im Human Development Index der Vereinten Nationen belegt das ostafrikanische Land nach wie vor einen der letzten Plätze. Dabei verfügt es eigentlich über gute Böden und hohes Potenzial für die Lebensmittelproduktion. Das haben auch Investoren erkannt. China oder Saudi-Arabien haben große Flächen aufgekauft oder gepachtet, wo für den eigenen Bedarf produziert wird. Doch für Firmen könnte dort auch ein neuer Absatzmarkt entstehen. Nun eröffnete die deutsche Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) vor Ort ein Weiterbildungszentrum für äthiopische Bauern. Mit an Bord sind große Traktoren-, Dünger- und Saatguthesteller, darunter auch der Gentechnik-Konzern Bayer Cropscience. „Ich freue mich, dass sich an diesem Projekt auch die deutsche Agrarwirtschaft beteiligt. Denn so können wir neue Technologien erkunden und in partnerschaftlicher Kooperation einen Beitrag zur Entwicklung der äthiopischen Landwirtschaft leisten“, lobt die Ministerin das Engagement der Unternehmen. Die Kosten werden geteilt. Aigners Ministerium fördere „gezielt den Transfer moderner Technologien in die Partnerländer“, wird auf einer Internetpräsenz erklärt. Die finanzielle Beteiligung der Firmen an den konkreten Projekten liege bei 50 Prozent. Am Weiterbildungszentrum, das circa 170 Kilometer von der Hauptstadt Addis Abeba liegt, beteiligen sich Produzenten landwirtschaftlicher Maschinen wie AGCO, Beinlich und Lemken, aber auch Saatgut-Entwickler wie Europlant und Bayer Cropscience. Die Agrarsparte des Weltkonzerns aus Leverkusen trimmt Pflanzen auf Höchstleistung – durch herkömmliche Hybridtechnologie, aber auch Gentechnik. Dazu werden chemische Spritzmittel verkauft. Die Richtung des deutsch-äthiopischen Projekts scheint klar: es geht nicht um eine lokal angepasste, kleinbäuerliche Landwirtschaft, sondern um industrielle Strukturen. Das neue Weiterbildungszentrum, in denen äthiopischen Bauern die Arbeitsweisen der westlichen Agrarindustrie näher gebracht werden, ist Teil eines Kooperationsprogramms zwischen Addis Abeba und Berlin. In einem weiteren Projekt, das auf 15 Jahre angelegt ist, soll der Saatgutsektor des Landes „gestärkt“ werden. Am Ende, so erwartet das deutsche Landwirtschaftsministerium, sollen „die staatlichen Züchtungsorganisationen zuverlässig hochwertige angepasste Sorten züchten.“ Aus Deutschland ist neben der staatlichen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) auch hier die Privatwirtschaft vertreten - mit der Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung (GFP). Diese beschreibt sich selbst als „gemeinnützig“, sie forsche an der „genetischen Verbesserung unserer Nutz- und Nahrungspflanzen.“ Zu ihren Mitgliedern gehört nicht nur der französische Saatgut-Riese Limagrain, sondern auch die Gentechnik-Konzerne Monsanto Deutschland, Syngenta Seeds und die deutsche KWS Saat AG. Zusammen kontrollieren diese Firmen große Teile des kommerziellen Saatgutmarkts der Welt: im Jahr 2009 gingen laut Expertengruppe ETC mit 45 Prozent fast die Hälfte der registrierten Verkäufe auf ihr Konto.

Freitag, 10. Mai 2013

Soja-Seitan-Frikadellen

Zutaten für 2 Personen (8 St.):
- 100 g Sojagranulat fein (Sojahack)
- 7 - 8 EL Seitan-Fix (Glutenpulver)
- 2 EL Senf
- 2 EL Paniermehl
- 1 EL Mehl
- 1 EL Soja- / Kichererbsenmehl
- 1 Zwiebel
- 2 EL Paprikapulver geräuchert (evtl. mehr)
- 2 EL Hackfleischgewürz (evtl. mehr)
- 1 EL Petersilie
- Liquid Smoke, Rauchsalz (optional)


Das Sojagranulat in heißem Wasser ein paar Minuten einweichen lassen (evtl. mit Rauchsalz, geräuchertes Paprikapulver, Liquid smoke). Danach in ein großes Sieb geben und gut abtropfen lassen.
Die Zwiebel würfeln und mit Senf, Paniermehl, Mehl, Sojamehl, Paprikagewürz, Hackgewürz und Petersilie (und evtl. 1 - 2 EL Liquid Smoke) zu dem Sojahack geben. Den Seitan löffelweise untermischen. Evtl. mit Paprikapulver und Hackgewürz noch etwas nachwürzen
(je nach Geschmack - Seitan "schluckt" einen Teil der Gewürze).
Frikadellen formen und in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Danach für ca. 20 min. in den vorgeheizten Backofen bei 180° (Ober-/Unterhitze) geben.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Europäische Patentamt hat erneut ein Patent auf eine Pflanze erteilt. Der schweizerische Saatgut-Konzern Syngenta züchtete eine Chili-Pflanze, die gegen bestimmte Schädlinge resistent sein soll – ohne Gentechnik, nur mit üblichen Verfahren. Diese gilt nun als Erfindung des Unternehmens. Ebenso wurden die Chili-Schoten sowie das Wachsen und Ernten der Früchte als geistiges Eigentum Syngentas anerkannt, kritisiert ein breites Bündnis von Umwelt-, Landwirtschafts- und Wissenschaftsorganisationen. Patente auf Leben sind äußerst umstritten. Der deutsche Bundestag und das EU-Parlament haben sich eindeutig gegen sie ausgesprochen. Doch das Europäische Patentamt (EPA) mit Sitz in München legt die Bestimmungen einfach großzügig aus – und patentiert weiter. Nun hat es Syngentas Chili-Pflanze unter rechtlichen Schutz gestellt. Dabei ist noch gar nicht endgültig entschieden, ob diese Praxis Bestand haben wird. Vor der Beschwerdekammer der Behörde laufen zwei Verfahren gegen die Patentierung von Tomaten und Brokkoli, eine Entscheidung steht seit Jahren aus. Dass auch das „Ernten von Früchten der Pflanze“ als Erfindung des Konzerns anerkannt wurde, ärgert das Bündnis „No Patents on Seeds“ und seine Partner besonders. „Diese Patent zeigt erneut, dass das Patentamt außer Kontrolle geraten ist“, meint der Patentkritiker Christoph Then. Das EPA ignoriere die Resolutionen der Parlamente. Dringend sei deshalb eine striktere Auslegung der Patentregeln nötig. Dazu müssten die Regierungen der EU-Staaten jedoch durchgreifen. Sie sitzen im Verwaltungsrat des EPA, haben dem Treiben des Amts in den letzten Jahren aber nicht Einhalt geboten. „Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich aktiv zu werden“, appelliert Then daher in Richtung von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU). Auch Georg Janßen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert: „Die Bundesregierung muss jetzt endlich klare Kante zeigen und die unsägliche Patentierungspraxis des EPAs stoppen.“ Aigner hielt zuletzt ein Symposium zum Thema in Berlin ab. Dabei wurde deutlich: zwar lehnt auch die Politik die Bio-Patente größtenteils ab. Doch insbesondere der Regierungspartner FDP hält politisches Eingreifen für unnötig. Patente auf Pflanzen und Tiere sind insbesondere bei gentechnisch veränderten Organismen gängig. Diese gelten als Erfindung, ihre Patentierung verteidigen Befürworter als Bedingung für Innovationen. Bei konventionell gezüchteten Pflanzen sieht das jedoch anders aus. „Im Wesentlichen biologische Verfahren“ sollen nach dem Willen des Bundestags und des EU-Parlaments nicht patentiert werden können. Bis das auch beim EPA ankommt, werden aber wohl noch einige Pflanzen „erfunden“.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Kichererbsen-Fenchel-Curry

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 125 g Kichererbsen gekocht / 50 g getrocknet
- 2 Tomaten
- 1 Fenchel
- 3 Frühlingszwiebeln oder 1 kleiner Lauch
- 1 - 2 TL Thai-Currypaste (altern. Currypulver)
- 100 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kokosmilch
- 1 TL Zitronensaft
- 1 EL Petersilie
- Kurkuma, Muskat, Salz


Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
Tomaten, Fenchel, Frühlingszwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne anbraten. Die Currypaste (oder das Pulver) unterrühren, mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, Kichererbsen dazu geben und ca. 10 min. bei geringer Hitze offen köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Petersilie, etwas Kurkuma, Muskat und Salz abschmecken. Das Curry über den Reis geben.

Guten Appetit!

Dienstag, 7. Mai 2013

Zitat des Tages

"Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten!" - Asiatische Weisheit

Produkttipp

Vegane Sprühsahne? Ja das gibt's - und zwar auch noch lecker
(für alle, die es benötigen - sogar noch Halal und Koscher):


"Schlagfix" von LeHA (erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch)

Da steht dem veganen Kuchen- / Eisgenuss nichts mehr im Wege
(außer der Kuchen oder das Eis wäre nicht vegan... ;-) ).

Montag, 6. Mai 2013

Produkttipp

Noch ein Wilmersburger:


"Wilmersburger Kräuter" (erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch)

Dieser "Käse" hat wieder die 3 Punkte:
- sieht aus wie Käse
- riecht wie Käse
- schmeckt wie Käse
Und das Ganze mit leckeren Kräutern :-)

Freitag, 3. Mai 2013

Buchtipp

"Gier und Gedankenlosigkeit der Menschheit führen zur Leerfischung der Weltmeere. Hier rückt die Frage näher, ob Fisch eine natürliche Nahrung für den Menschen ist, so wie für Robben, Otter, Kormorane, Eisvögel, Delfine oder Wale. Wenn ja, warum kann der Mensch ohne Hilfsmittel keinen Fisch fangen, warum bleiben die Fischgräten ihm in Hals stecken, war sind die Fischparasiten und die Fischgifte für ihn schädlich?..."


"Fisch - Profit, Umwelt und Ernährung" von Salim M. Ali

Bei Fleisch kenne ich mich ja mittlerweile schon ziemlich gut aus - Massentierhaltung, Umweltverschmutzung usw. Bei Fisch ist war das nicht der Fall, deshalb habe ich mir dieses Buch gekauft, um auch über Fisch besser bescheid zu wissen.
Ich kann nur sagen "Wow" - was ich da alles für Fakten gelernt habe... die verschiedenen (grausamen) Fangmethoden, dass Fische Parasiten und Gifte enthalten, die Geschichte vom Fischfang von der Vergangenheit bis heute, was alles aus Fisch gemacht wird, wie es dem Beifang ergeht, dass in Zukunft der Thunfisch ausgestorben sein könnte....

Das Buch ist vergleichbar mit einem Buch über Fleisch, in dem man die ganze Wahrheit über die "Produktion" usw. erfährt und man nur noch angeekelt, entsetzt und traurig den Kopf schütteln kann über die Grausamkeit, Gleichgültigkeit und Gier der Menschen.

Produkttipp

Tofu - früher habe ich mich gar nicht da ran gewagt,
heute ist er für mich gar nicht mehr wegzudenken :-)
Am besten schmecken mir die Tofu-Sorten von "Taifun"
(lasst aber lieber die Finger von Tofuwürsten dieser Firma...):

Vielseitig zu verwenden:

"Tofu natur"

Lecker als "Schinkenwürfel-Ersatz" oder einfach nur dünn geschnitten aufs Brot:

"Räuchertofu"

Bis jetzt bei mir nur als Brotbelag, man kann aber bestimmt noch viel mehr leckeres damit zaubern:

"Mandel-Sesam-Tofu" (geräuchert)

Alle erhältlich z. B. bei ebl, denns, Reformhaus....

Donnerstag, 2. Mai 2013

Zitat des Tages

"Zunächst sollte man reiflich bedenken, wie ähnlich man den anderen ist:
Sie erfahren Freude und Leid genau wie ich.
Darum muss ich sie beschützen wie mich." - Dalai Lama

Produkttipp

Einer meiner liebsten Brotaufstriche:


"Tomabella" von Tartex (erhältlich z. B. im Reformhaus)

Schmeckt lecker tomatig. Kräuter sind zwar schon enthalten, aber am liebsten streue ich noch zusätzlich frische / getrocknete Kräuter oben drauf, dann wird der Aufstrich noch besser :-)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Buchtipp

"Beim Schreiben dieses Buches hatte sein Verfasser ein berühmtes Vorbild vor Augen: Buddha selbst. Denn schon dieser beeindruckte seine Zuhörer nicht mit trockener Gelehrsamkeit, sondern mit Witz und Weisheit sowie vielen praktischen Beispielen aus dem täglichen Leben..."


"Die Kuh, die weinte" von Ajahn Brahm


Ein wirklich wundervolles Buch mit kurzen Geschichten / Erzählungen eingeteilt in die Themen
- Perfektion und Schuldgefühle
- Liebe und Verbindlichkeit
- Angst und Schmerz
- Wut und Vergebung
- Glück schaffen
- Ernsten Problemen mit Mitgefühl begegnen
- Weisheit und innere Ruhe
- Geist und Wirklichkeit
- Werte und das spirituelle Leben
- Freiheit und Demut
- Leiden und Loslassen

Die Geschichten sind allesamt Erlebnisse des Autors bzw. Geschichten, die er selbst in vielen Jahren gehört und auf Versammlungen usw. erzählt hat, um die Menschen zu inspirieren / ihnen bei Problemen zu helfen.
Bei jeder einzelnen Geschichte lernt man etwas dazu - bei manchen kann man sich nicht halten vor lachen, manche rühren einen zu Tränen und wieder andere gehen direkt ins Herz.
Manchmal liest man nur 1 Geschichte, manchmal kann man das Buch gar nicht aus der Hand legen und liest eine Geschichte nach der anderen....
Kostenlose Homepage