Dienstag, 30. April 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

In Baden-Württemberg soll es künftig einen „gentechnikfreien Gürtel“ um Naturschutzgebiete geben. Bei der Überarbeitung des Naturschutzgesetzes plane man einen mindestens 1.000 Meter breiten Abstand von Feldern mit transgenen Pflanzen zu den schützenswerten Gebieten ein, teilte Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) am Sonntag in Stuttgart mit.
Zwar ist für die Genehmigung von Anbau und Freisetzungen gentechnisch veränderter Pflanzen die Bundesregierung zuständig. Für die Naturschutzgebiete ist aber das Bundesland verantwortlich. Mit dem 1.000 Meter breiten Gürtel kann der Anbau von Gentechnik-Pflanzen deutlich erschwert werden. Das Auskreuzen der künstlichen Eigenschaften dieser Labor-Schöpfungen in den sensiblen Gebieten soll so verhindert werden. „Dadurch erreichen wir für gefährdete Tier- und Pflanzenarten, die größtenteils als vom Aussterben bedrohte Arten auf der Roten Liste stehen, ein besonders hohes Schutzniveau“, erklärte Bonde. Derzeit findet in Deutschland kein kommerzieller Gentech-Anbau statt.

Hirse mit Gemüse und Senfkruste

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 1 kleiner Lauch
- 1 kleine Karotte
- 1 kleiner Kohlrabi
- 1 Zucchini
- 200 g Hirse
- 500 ml Gemüsebrühe
- 5 EL Reissahne
- 4 EL Senf
- 2 EL Semmelbrösel
- 1 - 2 EL Petersilie


Das Gemüse würfeln / klein schneiden, Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen.
Das Gemüse in einem Topf anbraten und die Hirse dazu geben.
Gemüsebrühe hinzufügen und bei niedriger Hitze ca. 20 min.* geschlossen köcheln lassen.
Danach 10 min.* ausquellen lassen. Reissahne unterrühren.
Die Masse in eine gefettete Auflaufform streichen. Den Senf gleichmäßig darauf verstreichen. Semmelbrösel mit Petersilie mischen und auf den Senf streuen.
Ca. 15 min. bei 200° Ober-/Unterhitze (offen) im Ofen backen.

Guten Appetit!

*außer Packungsanleitung anders

Sonntag, 28. April 2013

Produkttipp

Wer weiße Schokolade gerne mag, wird diese hier lieben:



"Vantastic Foods Schakalode weiß" (erhältlich bei alles-vegetarisch)

Also ich erkenne keinen Unterschied zu "normaler" weißer Schokolade - einfach lecker!

Bananen-Erdnuss-Drink

Zutaten für 1 Glas:
- 100 ml Sojamilch
- 1 kleine Banane
- 50 ml Möhrensaft
- 50 ml Orangensaft
- 2 EL Erdnussmus
- Prise Zimt

Alle Zutaten gut mixen.

Freitag, 26. April 2013

Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

"Die EU-Kommission verklagt Griechenland und Italien, weil diese Staaten herkömmliche Legebatterien noch nicht abgeschafft haben. Ein ähnliches Verfahren droht auch Deutschland, weil die Dauer-Käfighaltung trächtiger Sauen noch nicht beendet wurde.
Seit Januar 2012 ist es EU-weit verboten, Legehennen in nicht ausgestalteten Käfigen zu halten. Genau ein Jahr später trat das Verbot der dauerhaften Käfighaltung trächtiger Sauen in Kraft. Beide Verbote werden in mehreren EU-Staaten nicht umgesetzt.
Deutschland kam bei der Abschaffung herkömmlicher Legebatterien dank des Bundesverfassungsgerichts zumindest eine gewisse Vorbildfunktion zu. Bei der Abschaffung der dauerhaften Haltung trächtiger Sauen in sogenannten Kastenständen hinkt die deutsche Fleischindustrie allerdings hinterher. Die Bundes- und Landesregierungen konnten bislang noch nicht einmal genaue Zahlen zum Ausmaß der illegalen Sauenhaltung liefern.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt begrüßt die juristischen Schritte gegen Griechenland und Italien und mahnt gleichzeitig eine härtere Gangart an: »Dass es weit über ein Jahr dauerte, bis die ersten Staaten verklagt wurden, ist nicht vermittelbar. Die rasche Einleitung von Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und andere Mitgliedsstaaten, die EU-Tierschutzrecht nicht umsetzen, wäre ein positives Signal«, kommentiert Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt."

Auf der Homepage der Albert-Schweitzer-Stiftung kann ein virtueller Kastenstand selbst erlebt werden - wirklich erschreckend!

Gentechnik-Kurznachrichten

Endlich darf die Gentechnik mal wieder zeigen, was sie kann... dank erfinderischer Forscher aus Uruguay erleichtert die Technologie künftig das Einschlafen – vor allem für Schäfer und Wild-Camper. Denn jetzt gibt es mit Quallen-DNA ausgestattete Schafe, die im Dunkeln leuchten. Laut Agenturbericht sind sich die Wissenschaftler jedoch auch einig, dass die Leuchtschafe „keinen tieferen Zweck“ haben.
Das eingebaute Erbgut der Quallen erlaube es den High-Tech-Schafen, das Licht zu „speichern“ und nach Einbruch der Dunkelheit nachzuleuchten. Auch die Nachkommen der gentechnisch veränderten Tiere machen die Nacht zum Tag, die Fremd-DNA wird mitvererbt. Eine „sehr effiziente Technik“ freut sich Alejo Menchaca, als Direktor des Instituts für die Reproduktion von Tieren einer der Väter der Leucht-Wollknäuel.
Die neuen Superschafe sind bislang wohl die Kreation der Gentechniker mit dem geringsten praktischen Nutzen. Neben Kühen, die aufgrund menschlicher Gene „bessere“ Milch geben sollen und Schimpansen, die mit humanähnlichem Immunsystem als optimales Versuchstier für die Pharmaindustrie patentiert wurden, dienen die transgenen Schafe wohl eher dazu, die vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten der Technologie unter Beweis zu stellen. Das Industrie-Versprechen, die Gentechnik könne den Hunger aus der Welt schaffen, hat sich hingegen bislang noch nicht bewahrheitet.

Donnerstag, 25. April 2013

Produkttipp

Mein aller-aller-allerliebster Joghurt:



"Provamel Bio-Organic Soja Orange-Rooibos" (gefunden bei Denn's Biomarkt)

Mmmmmhhh.... soooooooooooooo lecker!

Dienstag, 23. April 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Das weitverbreitete Spritzmittel Glyphosat könnte Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Unfruchtbarkeit und Krebs den Weg ebnen. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich im Wissenschaftsmagazin Entropy veröffentlichte Studie. Die Autoren, ein unabhängiger Wissenschaftler und eine Forscherin des Massachusetts Institute of Technology, haben zahlreiche Untersuchungen ausgewertet. Ihr Fazit: das Herbizid sei ein „Lehrbuchbeispiel“ dafür, wie solche Gifte natürliche Gleichgewichte stören.
Der „alarmierende Anstieg“ der Zivilisationskrankheiten, beispielsweise Herzkrankheiten und Fettleibigkeit, können laut den Studienautoren Anthony Samsel und Stephanie Seneff auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückgeführt werden: Störungen der Darmflora, der Enzymaktivität und des Sulfattransports. Es gebe eindeutige Belege dafür, dass Glyphosat die beiden erstgenannten Beeinträchtigungen herbeiführen könne, indem es wichtige Bakterien schädige und Enzyme der CYP-Klasse unterdrücke. Beim dritten Faktor könne das Spritzmittel zumindest eine indirekte Rolle spielen.
Da Glyphosat von vielen Behörden und den Herstellern – Agrarkonzernen wie Monsanto, der es unter dem Namen „Roundup“ vertreibt – als unbedenklich eingestuft wird, wird es flächendeckend eingesetzt. Nicht nur auf gentechnisch veränderten Pflanzen, die dagegen resistent gemacht sind, sondern auch auf konventionellen Äckern, Gärten und Bahnanlagen – auch in Deutschland und Europa. Über Nahrungsmittel gelangt das Gift in den menschlichen Körper. In jüngerer Zeit haben jedoch mehrere Studien auf Gesundheitsrisiken hingewiesen. Laut Samsel und Seneff verhindert das Herbizid den Abbau anderer Giftstoffe. Daher müssten weitere Untersuchungen angestellt und die Chemikalie nötigenfalls verboten werden.

Rouladen in Bratensoße

Zutaten für 2 Personen:
- 4 Soja-Big Steaks (TVP)
- 1 Zwiebel
- 4 Gewürzgurken (aus dem Glas)
- 50 g Räuchertofu
- 2 EL Mehl
- 2 EL Tomatenmark
- 100 ml roter Traubensaft
- 200 ml Gemüsebrühe (f. die Soße)
  + evtl. etwas zum einweichen
- 50 ml Gurkenwasser (aus dem Glas)
- 100 ml Reissahne
- 3 EL Sojasoße
- etwas Senf
- 1/2 TL Currypulver
- 1 Prise Nelken gemahlen (altern. 2 Nelken)
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL Majoran
- 1 TL Kümmel gemahlen
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 Prise Muskat
- 1 TL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Soja-Big Steaks ca. 15 min. mit kochender Gemüsebrühe bedecken und einweichen (optional in heißem Wasser mit Rauchsalz, geräuchertem Paprikapulver, Liquid Smoke).
Danach gut ausdrücken.
Zwiebel würfeln, die Gurken der Länge nach halbieren.
Räuchertofu in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten.
Die Steaks von beiden Seiten mit Senf bestreichen.
Jeweils 2 Gurkenhälften und ein paar Scheiben Räuchertofu hineinlegen, dann zusammenrollen
und mit Zahnstochern oder Küchergarn fixieren. Die Rouladen von allen Seiten gut anbraten.
In einer ofenfesten Pfanne (alternativ in einer normalen Pfanne und die Soße danach in eine Auflaufform geben) die Zwiebeln anbraten. Tomatenmark mit Mehl dazu geben und anschwitzen. Mit Traubensaft, Gurkenwasser und Gemüsebrühe ablöschen. Dann Sojasoße hinzu geben und mit den Gewürzen abschmecken.
Die angebratenen Rouladen hineinsetzen und mit Deckel bei 180° Umluft ca. 30 min. im Ofen garen.
Zum Schluss die Reissahne unterrühren und das Lorbeerblatt (u. evtl. die Nelken) entfernen.
Dazu passt Kartoffelbrei, Kartoffelknödel, Semmelknödel, Rotkohl....

Guten Appetit!

Montag, 22. April 2013

Produkttipp

Wieder mal Kääääässseeee...



"Wilmersburger Cheddar Style" (erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch)

- Sieht aus wie Käse (Scheibletten)
- Riecht wie Käse
- Schmeckt wie Käse (man darf allerdings keinen "Cheddar" erwarten")
- Wunderbar geeignet für überbackenes Käsebrot

Muss ich noch mehr dazu sagen? Kaufen! :-)

Gemüse-Bulgur

Zutaten für 2 Personen:
- 150 g Bulgur
- 1 Zwiebel
- 2 Karotten
- 300 ml Gemüsebrühe
- 150 g Erbsen (TK oder aus dem Glas)
- 80 ml Reissahne
- 1 - 2 Prisen Cayennepfeffer
- Pfeffer, evtl. Salz




Zwiebel und Karotten klein würfeln. Beides in einer Pfanne kurz anbraten.
Den Bulgur untermischen, mit Cayennepfeffer würzen, die Brühe angießen und aufkochen.
Bei schwacher Hitze ca. 15 min. offen garen. Die Erbsen und die Sahne untermengen, evtl. noch erwärmen lassen. Mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Sonntag, 21. April 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Obwohl Gentechnik-Mais eigentlich gegen sie resistent sein soll, sind zahlreiche Felder in Brasilien offenbar von Insekten befallen. Die Zeitschrift Agro DBO berichtete im März von einem „Angriff der Raupen“ in nie gekanntem Ausmaß. Sogar optimistische Landwirte erwarteten Ernteausfälle von 10 Prozent. Als Ursache vermuten die meisten, dass sich die Insekten an das Gift der Gentechnik-Pflanzen angepasst haben.
In mindestens neun Bundesstaaten des Landes sind Landwirte, die gentechnisch veränderten Mais anbauen, von dem Schädlingsbefall betroffen. Sie verwenden deshalb wieder Insektizide. Dabei sollen die Pflanzen aufgrund der gentechnischen Veränderung ein eigenes Gift absondern und die Schädlinge so in Schach halten. Doch auch die zusätzliche Giftbehandlung bleibt anscheinend erfolglos: laut Agro DBO konnten manche Bauern die Raupen von Heerwurm und Baumwollkapselbohrer auch mit fünf oder sechsmaliger Insektizid-Dusche nicht davon abhalten, sich in die Maiskolben zu fressen.
Ein Landwirt, der die Bt-Mais-Sorte Herculex des US-Unternehmens DuPont Pioneer anbaut, rechnete mit einem Rückgang seiner Ernte von 182 auf 165 Säcke pro Hektar bei der ersten Ernte. Die Schäden bei der zweiten Ernte könne er noch nicht absehen. Dabei hatte er große Mengen von Insektiziden verwendet. Ein Anderer erzählte den Journalisten, seine Kosten seien wegen des hohen Spritzmittelverbrauchs um 10 bis 12 Prozent gestiegen. Seinen Nachbarn gehe es ähnlich. So etwas hab er „noch nie gesehen.“ Ein weiterer Landwirt gab an, pro Quadratmeter Gentechnik-Mais 15 Schädlingsraupen gezählt zu haben – im Vorjahr sei es auf der gleichen Fläche nur eine Raupe gewesen.
Viele der befragten Maisbauern erklärten, sich an die Empfehlungen gehalten und Schutzzonen errichtet zu haben. Mit solchen Streifen von nicht-genmodifiziertem Mais soll der Druck auf die Insekten gemildert werden, damit sich die Resistenten nicht so rasch ausbreiten können. Ein DuPont-Pioneer-Manager schob die Schuld an dem Schädlingsbefall dennoch den Landwirten zu. Diese seien womöglich nachlässig und hätten zu kleine oder gar keine Schutzzonen eingerichtet, erklärte er gegenüber Agro DBO. Ein Versagen der Bt-Technologie konnte er aber nicht prinzipiell ausschließen.
Auch in den USA gibt es Probleme mit resistenten Insekten auf angeblich „insektenresistenten“ Gentechnik-Maispflanzen. Laut dem Agrarforscher Mike Gray von der Universität Illinois planen zahlreiche Landwirte im Bundesstaat, auf den Bt-Mais-Feldern zusätzliche Spritzmittel einzusetzen.

Pilz-Gurken-Topf

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 g Seitan
- 1 Zwiebel
- 250 g Champignons
- 4 Gewürzgurken
- 4 - 5 EL Tomatenmark
- 2 EL Mehl
- 500 ml Gemüsebrühe
- 250 ml Reissahne
- 1 EL Senf
- 3 - 4 EL Gurkenwasser
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL Sojasoße
- 1 TL Paprikapulver
- Salz, Pfeffer

Zwiebel und Seitan würfeln, Champignons und Gurken in Scheiben schneiden.
Alles außer den Gurken in einem Topf anbraten.
Tomatenmark mit Mehl dazu geben und kurz anschwitzen.
Mit Gemüsebrühe nach und nach ablöschen und aufkochen lassen.
Sahne, Senf und Gurken dazu geben und bei geringer Hitze die Soße offen etwas einkochen lassen.
Dann mit Gurkenwasser, Zitronensaft, Sojasoße, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passen Reis oder Nudeln.

Guten Appetit!

Freitag, 19. April 2013

Zitat des Tages

„Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“ - Buddha

Gentechnik-Kurznachrichten

Zwei führende Gentechnik-Konzerne aus den USA, Monsanto und Dow Agrosciences, haben letzte Woche einen Deal geschlossen. Laut einer Pressemitteilung tauschten die Unternehmen bestimmte Eigenschaften transgener Pflanzen. So erhält Monsanto vom Konkurrenten das Recht, dessen gegen Herbizide resistenten Mais zu nutzen. Dow darf dafür eine Monsanto-Pflanze, die Insekten tötet, für eigene „Produkte“ verwenden. Die Folge: noch mehr Gifte auf dem Acker.
Mit dem Gentechnik-Tausch wollen Monsanto und Dow Agrosciences die Entwicklung von Pflanzen mit kombinierten Eigenschaften voranbringen. Weil sich Unkräuter und Insekten an die permanente Giftbelastung auf Gentechnik-Feldern gewöhnt haben, drohen den Konzernen Gewinneinbußen. Die frühen Generationen von transgenen Pflanzen werden daher hochgerüstet. Der gemeinsam angemeldete „SmartStax“-Mais ist beispielsweise gegen mehrere Herbizide resistent, gleichzeitig sondert er verschiedene Insektizide ab. Kritiker sprechen von einem „Giftcocktail“. Die Insektizidbelastung pro Hektar sei bei dieser Gentech-Pflanze um 19-mal größer als bei durchschnittlichem Einsatz durch Landwirte, berechnete der US-Agrarökonom Charles Benbrook von der Washington State Universität.
Nun könnte der High-Tech-Mais noch weitere Gene eingebaut bekommen – und noch mehr Gift freisetzen. Bis 2020 wollen die Konzerne eine neue „SmartStax“-Generation auf den Markt bringen.
Die Unternehmen vereinbarten eigenen Angaben zufolge, einander Lizenzgebühren für die patentierten Technologien zu zahlen. Details zu den Kosten wurden allerdings nicht genannt.

Chinakohl-Salat

Zutaten für 1 große Schüssel:
- 1 Chinakohl
- 1 großer Apfel
- Walnüsse (oder andere Nüsse / Kerne)
- 1 TL Senf
- 1 EL Balsamicoessig
- 2 EL Öl
- 125 g Sojajoghurt
- 1 TL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer




Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden. Apfel würfeln (je nach Wunsch mit oder ohne Schale). Den Kohl mit den Apfelwürfeln in eine Schüssel geben. Mit den (kleingehackten) Nüssen mischen. Für das Dressing Sojajoghurt, Zitronensaft, Öl, Balsamico, Senf, Salz und Pfeffer verrühren, über den Salat geben und gut vermengen.

Guten Appetit!

Donnerstag, 18. April 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Gentechnik-Mais im Fischfutter kann bei manchen Tieren Immunreaktionen hervorrufen. Norwegische Forscher verfütterten gentechnisch veränderten Mais an Atlantik-Lachs. Bei Fischen mit anfälligem Immunsystem kam es dabei zu Zellstress im Darm, berichten die Wissenschaftler in der neuen Ausgabe des Fachmagazins British Journal of Nutrition.
Zwar gab es offenbar keine systemischen Abwehrreaktionen. Die Daten wiesen aber darauf hin, dass der Gentech-Mais lokale Immuneffekte hervorruft, so die Forscher. Unter anderem wurde im Darm ein Hitzeschock-Protein produziert. Außerdem setzten die mit dem transgenen Mais gefütterten Lachse die Nahrung „weniger effizient“ um. Um die Gesundheitsauswirkungen der Pflanze weiter zu erforschen, seien längere Untersuchungen nötig, erklärten die Wissenschaftler. Bei dem Mais wurden Gene des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingebaut. Dadurch setzt die Pflanze auf dem Acker permanent ein Gift frei, um Insekten zu töten.

Veganes "Rührei mit Speck"

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Naturtofu
- 200 g Räuchertofu
- 200 g Seidentofu
- 1 Zwiebel
- 1 Tomate
- 2 TL Kurkuma (für die Farbe)
- Sojasoße
- Petersilie
- Kala Namak (schmeckt nach Ei) / Salz
- Pfeffer


Naturtofu und Seidentofu getrennt in kleinen Schüsseln mit der Gabel zerdrücken.
Räuchertofu, Zwiebel und Tomate würfeln.
Den Räuchertofu in einer Pfanne anbraten, mit einem Schuss Sojasoße ablöschen und danach die Zwiebelwürfel mit anbraten. Naturtofu zugeben, mit Kala Namak / Salz, Pfeffer, Petersilie und Kurkuma würzen. Tomatenwürfel und Seidentofu untermischen, kurz mit erwärmen lassen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 17. April 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Auf dem Bundesparteitag am 14. April hat die SPD ihr Programm für die Bundestagswahl im Herbst verabschiedet. Darin sprechen sich die Sozialdemokraten klar gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen aus. Außerdem sollen Fleisch, Milch oder Eier, die mittels Gentechnik-Futter hergestellt wurden, gekennzeichnet werden müssen. Neu im Programm ist die Nulltoleranz: bei Saatgut und Lebensmitteln sollen sich auch zukünftig keine Spuren nicht-zugelassener Gentechnik-Pflanzen finden dürfen. Die FDP und Teile der Union wollen stattdessen eine Aufweichung der jetzigen Regeln.
Offenbar haben sich die versammelten Genossen bei der Abstimmung gegen ihren Vorstand durchgesetzt. So hieß es im Programmentwurf von Mitte März noch, die Partei lehne den Gentech-Anbau „im Lebensmittelkreislauf“ ab. Nun ist diese Einschränkung allerdings verschwunden. Die Parteibasis trägt so der überwiegenden Ablehnung der Risikotechnologie in der deutschen und europäischen Bevölkerung Rechnung. Im Vergleich zum Wahlprogramm von 2009 klingt die SPD-Haltung zur Agro-Gentechnik nun deutlich härter. Die transgenen Pflanzen dürften „den Menschen nicht aufgezwungen werden.“ Vor vier Jahren hatte sich die Partei lediglich für eine verbindliche Kennzeichnung tierischer Produkte ausgesprochen.
Eine weitere Neuerung: Die Nulltoleranz bei Lebensmitteln und die „Saatgutreinheit“ werden explizit erwähnt. Während es in der schwarz-gelben Regierungskoalition bei diesem Punkt Meinungsverschiedenheiten gibt, will die SPD die bisherige EU-Regelung beibehalten. Die besagt, dass in den Produkten keine Spuren von Gentechnik-Organismen, die in der EU nicht zugelassen sind, enthalten sein dürfen. Die Agrar-Industrie fordert eine Auflockerung dieser Bestimmungen.

Kartoffelbällchen mit Belugalinsen und Rahmspinat

Zutaten für 2 Personen:
- ca. 800 g vorw. festk. Kartoffeln
- 150 g Belugalinsen
- 1 Zwiebel
- 250 g (TK)-Spinat
- 1 EL Petersilie
- 2x 1 Prise Muskat
- 2 EL Soja- / Kichererbsenmehl
- Mehl
- 100 ml Sojamilch ungesüßt
- 1 EL Sojasoße
- 1 TL Senf
- 1/2 Packung Backpulver
- 1 TL Paprikapulver
- Maisgrieß
- 100 ml Reissahne / 1 EL Mandelmus
- 1 EL Öl
- 2 EL dunkle Balsamicocreme
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen, klein schneiden und ca. 20 min. in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit Belugalinsen nach Packungsanleitung zubereiten. Zwiebel würfeln. Spinat evtl. auftauen.

Kartoffeln stampfen und mit Petersilie, Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Sojamehl hinzugeben und kleine Bällchen formen.
Mit Milch, Sojasoße, Senf, Backpulver, Paprikapulver, Pfeffer und 1 - 2 EL Mehl eine Nasspanade anrühren. Auf einen Teller etwas Mehl geben und auf einen weiteren etwas Maisgrieß. Die Kartoffelbällchen erst durch das Mehl, dann durch die Nasspanade und anschließend durch den Maisgrieß ziehen.
In einem hohen Topf Öl erhitzen und die Bällchen darin goldgelb ausbacken.

Zwiebelwürfel in einer Pfanne anbraten, Spinat hinzugeben und kurz mit dünsten.
Mit Sahne aufgießen (oder Mandelmus und evtl. ein wenig Wasser dazu geben) und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, kurz köcheln lassen.

Belugalinsen abtropfen lassen, mit Öl und Balsamico vermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen.
Mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern.

Guten Appetit!

Dienstag, 16. April 2013

Zwiebelkuchen

Zutaten für 1 Blech (ca. 30 x 40 cm):
- 650 g Mehl (Dinkel 630 / Weizen 550 /
   Dinkel-Vollkornmehl / Emmer-Vollkorn)
- 375 ml Wasser
- 1/4 Würfel frische Hefe
- ein wenig Salz
- 2 EL Öl

- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 6 Zwiebeln
- 200 g Räuchertofu
- 1 1/2 EL Mehl
- 200 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Reissahne
- 8 EL Hefeflocken
- Pfeffer, evtl. Salz

In einer Schüssel Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Öl verkneten (wenn der Teig zu feucht ist, noch etwas Mehl dazu geben). Verpackt in Frischhaltefolie für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Tofu würfeln und in einer Pfanne anbraten. Gemüse klein schneiden / würfeln, dazu geben und etwas mitbraten. Mit Mehl bestäuben, anschwitzen und die Brühe mit der Sahne dazu geben. Aufkochen lassen und mit Hefeflocken, Pfeffer und evtl. Salz würzen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und mit einer Gabel etwas einstechen. Die Zwiebelmasse auf den Teig geben. Bei 200° Umluft ca. 30 - 40 min. backen.

Guten Appetit!

Sterben für Palmöl? Nein Danke!

Hilflos hockt ein Orang-Utan auf den Resten des letzten Baumes. Rundherum herrscht totale Verwüstung. Die Arbeiter der Palmöl-Firma Bumitama Gunajaya Agro (BGA) haben mit Motorsägen und Bulldozern den Regenwald auf vielen Kilometern komplett vernichtet.
Weitere drei halb verhungerte Orang-Utans, darunter ein trächtiges Weibchen sowie ein Muttertier mit ihrem Kind auf dem Rücken, krabbeln in der Nähe über die Stümpfe und Stämme der gerodeten Urwaldbäume.
„Es gibt noch mehr Orang-Utans auf den verbliebenden winzigen Waldresten in der Plantage, zusammen mit anderen geschützten Arten wie Nasenaffen", erklärt Adi Irawan von der Umweltgruppe International Animal Rescue Indonesia (IAR). „Sämtliche Tiere auf der Plantage sind bedroht. Die Firma muss deshalb sofort alle Regenwaldrodungen stoppen."
Kaum zu glauben, aber die Palmöl-Firma BGA ist seit 2007 Mitglied beim Siegel für nachhaltiges Palmöl RSPO. Zu den Kunden des Palmöls von BGA gehören die Unternehmen IOI, Wilmar und Sinar Mas, die das Palmöl an europäische Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller sowie Biodieselfirmen verkaufen. Auch die EU hat RSPO als Zertifizierungssystem für nachhaltig produzierten Biosprit anerkannt.

Bitte unterzeichnet die Petition von Rettet den Regenwald e.V. um die Regenwald-Abholzung zu stoppen!

Sonntag, 14. April 2013

Pilz-Seitan-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Zwiebel
- ca. 80 g Räuchertofu
- 200 g Seitan
- 250 g Champignons
- 100 ml Reissahne
- 1 EL Petersilie
- (Kräuter-)Salz, Pfeffer






Zwiebel, Tofu und Seitan würfeln. Pilze in Scheiben schneiden. Tofu und Seitan in einer Pfanne kurz scharf anbraten. Die Zwiebeln und Champignons dazu geben und mitbraten (evtl. austretende Flüssigkeit einigermaßen verdampfen lassen). Petersilie untermischen und mit Sahne ablöschen. Kurz aufkochen lassen und dann mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Dazu passt z. B. Reis.

Guten Appetit!

Freitag, 12. April 2013

Ohne Worte...



...ok - nur soviel: wie süüüüüüüüüß! :-)

Veganer "Eiersalat"

Zutaten (für 4 Pers.?):
- 2 Dosen Kichererbsen
- 1 Zwiebel
- 2 Selleriestangen
- 10 EL vegane Mayonnaise (z. B. hier)
- 100 g Nudeln (oder mehr)
- Kala Namak
- Dill
- Petersilie
- Pfeffer
- Kräutersalz



Nudeln bissfest kochen.
Zwiebel würfeln, Sellerie klein schneiden, beides kurz anbraten.
Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit etwas Flüssigkeit pürieren.
Das Gemüse dazu geben, die Mayo unterrühren und je nach Geschmack mit Kala Namak, Dill, Petersilie, Pfeffer und Kräutersalz würzen. Die Nudeln evtl. klein schneiden und unterheben.
Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Die EU-Staaten streiten zurzeit über ein vorübergehendes Verbot von für Bienen besonders gefährlichen Spritzmitteln, den Neonikotinoiden. Mitte März kam es bei einer Abstimmung darüber nur zu einem Patt, weil sich Deutschland und Großbritannien enthielten. Um den Druck auf Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) zu erhöhen, veröffentlichte Greenpeace heute einen Report zum Thema: demnach müssten sieben Pestizide sofort aus dem Verkehr gezogen werden, um das gravierende Bienensterben zu stoppen.
Nicht nur die drei Neonikotinoide (Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam), die sogar die meist recht unkritische EU-Lebensmittelbehörde als Gefahr für Bienen einstuft, müssten nach Ansicht von Greenpeace verboten werden. Auch vier weitere Beizmittel, unter anderem von Bayer und BASF, stellten eine Bedrohung der nützlichen Insekten dar. Bis auf eines werden alle der bienengefährdenden Substanzen auch auf deutschen Äckern und Obstbäumen eingesetzt. In manchen Teilen des Landes starben im letzten Winter bis zu 30 Prozent der Bienen, so Greenpeace. Die Chemikalien führen teils direkt zum Tod, teils schwächen sie die Tiere und machen sie anfällig für Parasiten und Krankheiten.
„Die Ergebnisse unserer Studie sind eindeutig und dürfen von der Politik nicht länger ignoriert werden“, erklärte Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Die Interessen der Chemieindustrie dürfen nicht länger Vorrang vor dem Schutz von Bienen und der Landwirtschaft haben.“ Die Europäische Kommission hatte Ende Januar vorgeschlagen, die Anwendung der Neonikotinoide bei Pflanzen zu untersagen, die für Bienen besonders attraktiv sind. Agrochemie-Unternehmen wie Bayer und Syngenta wehren sich vehement gegen ein solches Verbot und fordern weitere Studien zur Sicherheit der Pflanzenschutzmittel. Agrarministerin Aigner entschied sich bei der Abstimmung in einem EU-Ausschuss letztlich für eine Enthaltung – das Verbot konnte damit nicht verabschiedet werden. „Frau Aigner hat lange genug die Notwendigkeit eines dringend gebotenen Kurswechsels in der Landwirtschaft ignoriert. Die dramatische Dimension des Bienensterbens sollte ihr endgültig Anlass zum Umdenken geben“, forderte Zimmermann.

Mittwoch, 10. April 2013

Blogevent "Zeigt her eure Messer"

Nachdem ich das Schnippeln in der Küche gerne meinem Flexi überlasse, "durfte" er für den Blogevent von "The vegetarian diaries" einen Bericht über sein liebstes Messer verfassen:



Das Santokumesser 7.7303.17 Kochmesser von Victorinox ist seit Januar 2012 bei uns fast täglich im Einsatz. Die geschmiedete Klinge ist 17 cm lang, geht durch den kompletten Griff und ist dreifach vernietet – was mir ein gewisses Gefühl von Sicherheit, Stabilität und Wertigkeit gibt, welches andere „billigere“ Küchenmesser vermissen ließen.

Auch wenn es darum geht, Gemüse für einen Eintopf in „Kompaniegröße“ zu zerkleinern, so lässt sich das, dank der guten Balance, ermüdungsfrei bewerkstelligen. Das Handling wird, meines Erachtens, vom ergonomischen Griff sehr gut unterstützt und sorgt für entspanntes schneiden.

Die Klinge des Santoku ist dünner und schärfer als die eines normalen europäischen Kochmessers, dadurch ist sie auch etwas empfindlicher als diese – doch entgegen eines normalen Kochmessers kann man ein Santoku ohne größere Probleme auch selber schleifen. Wir schleifen unser Messer alle 4 Monate mittels einem japanischem Wassersteins, was von jedem, nach etwas Übung, problemlos bewerkstelligt werden sollte.

Die Reinigung erfolgt einfach unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel – dank der hervorragenden Verarbeitung verfangen sich keine Speisereste in Zwischenräumen – es sieht noch immer so aus wie am ersten Tag, bis auf ein paar Kratzer durch falsche Aufbewahrung meinerseits. In die Spülmaschine haben wir das Messer noch nie gegeben und werden dies auch nie tun.

Gleich „Out of the box“ schneitet das Kochmesser überwältigend und zielsicher, selbst Fingernägel bieten keinen Schutz für die Hand und in der ersten Zeit wird es dem unerfahren Koch sicher den einen oder anderen Blutstropfen abringen, doch wer sich darauf einlässt, bekommt ein Messer, dass fast keine Wünsche offen lässt.

Zusammenfassung:
Pro:
- Sehr scharf
- Pflegeleicht
- Einfach zu beherrschen
- Kein Rost (war aber noch nie in einer Spülmaschine)
- Ideal für den vegetarischen Haushalt (Kürbis, Seitan, Nüsse usw. alles kein Problem)

Contra:
- Verletzungsgefahr (da sehr scharf)
- Muss recht häufig geschärft werden (für unsere Ansprüche mindestens alle 4 Monate)
- An der doch recht hohen Klinge bleibt gerne etwas kleben (beim Schneiden)

Fazit:
Würde ich dieses Santokumesser wieder kaufen: Ja, ich bin glücklich mit diesem Messer – doch würde ich gerne die Version mit Kuhlenschliff testen, ob diese dem „kleben bleiben“ entgegenwirkt.



Blog-Event Zeigt her eure Messer  (Einsendeschluss 30. April 2013)
Wer auch mitmachen möchte, kann sich hier über die Spielregeln informieren.

Produkttipp

Normalerweise verwende ich zum kochen die Sojasahne von Natumi (CreSoy) - ich habe aber auch mal folgende Sahne ausprobiert:



"Provamel Rice cuisine"

Ich glaube, die landet jetzt öfter mal im Einkaufskorb... die Reissahne hat keinen so "starken Eigengeschmack" wie z. B. die Sojasahne, so dass diese wunderbar zur Verfeinerung von Soßen / Soßengrundlage usw. verwendet werden kann.
Und wer auf seine Linie achtet, wird diese Sahne lieben: nur 8% Fett!

Produkttipp

Wenn's mal schnell gehen muss / soll oder wenn einfach keine Lust vorhanden ist,
Seitan selber zu machen...



Seitan von "Viana"

Klein geschnitten und angebraten, z. B. als "Geschnetzeltes"... mmmhhh.. einfach suuuper lecker!!

(Gefunden bei ebl)

Erfreuliche Nachrichten

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat folgende gute Nachricht zu vermelden:

Im Jahr 2012 kam es in Deutschland erstmals seit 1997 wieder zu einem Rückgang der Schlachtzahlen. Anhand der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts lässt sich errechnen, dass im Jahr 2012 rund 15 Mio. Tiere weniger geschlachtet wurden als im Vorjahr.
Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Masthühnern aus: 13,1 Mio. Tiere weniger wurden geschlachtet. Es folgen Schweine mit rund 1,4 Mio. und Legehennen mit 922.000 weniger Toten. (Legehennen sind nach ca. einem Jahr des Eierlegens ausgemergelt und werden als sogenannte Suppenhühner geschlachtet.)
Auch bei fast allen anderen Nutztierarten wie Puten (-159.000) und Rindern (-64.000) fielen die Schlachtzahlen geringer aus. Einzig die Zahl der von der Fleischindustrie getöteten Enten ist um 624.000 angestiegen.
Dem zuletzt rückläufigen Fleischkonsum steht ein anderer Trend entgegen, der verhindert hat, dass der Rückgang noch stärker ausgefallen ist: Die deutsche Fleischindustrie konzentriert sich immer mehr auf den Export. Dies und der noch immer viel zu hohe Fleischverbrauch sind zwei Hauptgründe, warum im letzten Jahr noch fast 755 Mio. Tiere geschlachtet wurden.
Und wer jetzt überlegt, ob erhöhte Fleischimporte den Rückgang erklären könnten ->
Auch hierzu gibt die Datenbank des Statistischen Bundesamts eine klare Auskunft: Die Fleischexporte liegen deutlich über den Fleischimporten (sogar mit zunehmender Tendenz), sodass es keinen Zweifel gibt, dass es sich um einen echten Rückgang handelt.

Gentechnik-Kurznachrichten

„In Harmonie mit Menschen und Natur“, so lautet das Firmenmotto der japanischen Suntory Holding. Der Konzern verkauft vor allem Alkohol und Limonaden wie „Orangina“, aber auch Fast-Food und Blumen. Mit besonders purpurfarbenen Nelken möchte Suntory nun europäische Verbraucher beglücken – dafür wurden die Gene der Pflanze verändert und Erbmaterial von Tabak eingebaut.
Den Antrag auf den Import der Nelken, die in Kolumbien angebaut werden, hat Suntory in den Niederlanden gestellt. Bis 09. Mai läuft nun eine Konsultationsphase, in der Bürger ihre Kommentare zu den gentechnisch modifizierten Blumen an die EU-Kommission schicken können. Diese ist letztlich für die Genehmigung zuständig.
Suntory hofft auf gute Absätze der Nelken. Durch das Einfügen von Genen anderer Blumen, nämlich Petunie und Stiefmütterchen, sowie von gewöhnlichem Zigarettentabak, soll das natürliche Pink der Blüten in Purpur übergehen. In den USA und Kanada dürfen die Gentech-Nelken schon verkauft werden. Für die EU rechnet der japanische Konzern im günstigsten Fall mit 10 bis 25 Millionen verkauften Blumen pro Jahr.
Risiken für Umwelt und Gesundheit bestünden nicht, heißt es im Antrag. Schließlich seien die Nelken ja nur zur Zierde, nicht zum Verzehr bestimmt. Es gebe zwar eine „geringe Wahrscheinlichkeit, dass manche Konsumenten entscheiden könnten, die Blüten zu essen oder Gerichte damit zu garnieren.“ Für diesen Fall rechne man aber nicht mit Beschwerden.
Laut Suntory besteht auch keine Ausbreitungsgefahr. Die Gentech-Nelken bildeten keine Samen und würden nach drei Wochen eingehen. Allerdings könnte der Pollen von Insekten, z.B. Motten, weitergetragen werden. Dies sei jedoch unwahrscheinlich. Zusätzlich zur Farbänderung wurden die Nelken mittels Gentechnik gegen Spritzmittel, die auf Sulfonylharnstoffen basieren, resistent gemacht. Eine Tochterfirma des Konzerns namens Florigene darf bereits zwei Sorten von Gentechnik-Nelken in die EU einführen. Die Firmen arbeiten nach eigenen Angaben seit den frühen Neunziger Jahren mit transgenen Blumen, insbesondere an blauen Rosen.

Dienstag, 9. April 2013

Vegane Mayonnaise

Zutaten für ca. 500 g:
- 400 g Seidentofu
- 60 g Cashewkerne
- 1 - 2 EL Zitronensaft
- 2 EL Senf
- Zwiebelgranulat, Salz und Pfeffer nach Geschmack


Die Cashewkerne evtl. einweichen (mind. 30 Min.), danach Wasser abgießen.
Evtl. überschüssiges Wasser vom Seidentofu abgießen.

Alle Zutaten in einem Mixer (oder mit dem Pürierstab) cremig pürieren.
Evtl. noch einmal mit den Gewürzen abschmecken und dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen (wird dort ein wenig fester). Vor jeder Verwendung einmal durchrühren.
Die Mayo hält sich 2 Wochen im Kühlschrank - alternativ kann sie auch eingefroren werden (ist nach dem Auftauen nicht mehr so cremig, aber ansonsten noch in Ordnung).

Guten Appetit!

Montag, 8. April 2013

Kichererbsen-Zucchini-Bratlinge

Zutaten für 2 Personen (6 - 8 St.):
- 2 kleine Zucchini
- 1 Zwiebel
- 240 g Kichererbsen gekocht (96 g getrocknet)
- 5 - 10 EL Semmelbrösel
- 1 EL Öl
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Senf
- 1 EL Petersilie
- 1 TL Thymian
- 1 Prise Muskat
- Salz, Pfeffer


Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Die Zucchini waschen, fein reiben und sehr gut ausdrücken.
Zwiebel würfeln, Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken.
Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
Bratlinge formen und auf beiden Seiten bei starker Hitze anbraten (Bratlinge bleiben ziemlich weich),
danach im Ofen bei 180° Umluft ca. 20 min. backen.

Guten Appetit!

Freitag, 5. April 2013

Ein bisschen was zum nachdenken...

Leider (kaum / nur kurz) Realität...



..., in Wirklichkeit sieht es so aus:







("Millionen Babys verschwinden jedes Jahr, weggenommen von ihrer Mutter nach nur einem Tag und danach verarbeitet zu Kalbsfleisch. Du kannst helfen! Kauf keine Milch!")


("She loves her baby = Sie liebt ihr Baby;
Muttermilch ist für menschliche Babys, Kuhmilch ist für Kuhbabys;
Warum erlauben wir die Mutterschaft nur für eine, nicht für die andere?;
Die Milchwirtschaft ist grausam.... werde vegan")





Für die Umwelt...



Tja....


Donnerstag, 4. April 2013

Bhutan, der erste Bio-Staat

Pestizide, Kunstdünger... das soll es im Himalaya-Königreich Bhutan nicht mehr geben. Gedüngt wird mit Mist und Kompost. Die Entscheidung, sagt Bhutans Agrarminister Pema Gyamtsho, sei praktischer und philosophischer Natur gewesen: In dem bergigen Land würden Pestizide leicht fortgespült und schädigen das Wasser. "Zugleich sind wir Buddhisten. Wir glauben an ein Leben in Harmonie mit der Natur. Tiere haben dieselben Rechte wie wir, und wir mögen es, wenn Pflanzen und Insekten glücklich sind." Es gebe keine Deadline für die Umstellung, verriet Gyamtsho der Zeitung 'The Guardian'. "Wir erreichen es von Region zu Region und von Ernte zu Ernte."

Mittwoch, 3. April 2013

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