Donnerstag, 4. Oktober 2012

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen vom Monanto-Gentech-Mais geprüft.
Das BfR kommt zu dem Schluss, es bestünde "kein Anlass für eine Neubewertung von Glyphosat und gentechnisch verändertem Mais NK 603." Die Thesen der französischen Forscher seien "nicht ausreichend belegt." Dabei werden die gleichen Argumente herangezogen, die von einigen Kritikern und Monsanto selbst stammen.
Unabhängige Wissenschaftler fordern in einem offenen Brief eine ehrlichere Debatte der Untersuchungsergebnisse. Experten der Universitäten Canterbury und Grampian in Großbritannien, der kanadischen Guelph-Universität, des renommierten Salk Instituts in Kalifornien und des Bioscience Resource Project fordern, die gentechnikfreundlichen Industrie-Studien genauso kritisch zu hinterfragen wie die nun von Vielen verrissene Untersuchung der Franzosen. Insbesondere weisen sie auf Wissenschaftsredaktionen in wichtigen Zeitungen und anderen Medien hin, die die Aussagen der Kritiker meist vollständig übernommen hätten – und das, obwohl diese Teil einer Kampagne des britischen Science Media Centre gewesen seien. Zu dessen Geldgebern zählen auch die wichtigen Gentechnik-Konzerne.
In den nächsten Tagen wird die Bewertung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA erwartet. Unter anderem haben auch Frankreich und Russland eine Überprüfung angeordnet.

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