Freitag, 12. Oktober 2012

Gentechnik-Kurznachrichten

Im April diesen Jahres hat ein brasilianisches Gericht (Bundesstaat Rio Grande du Sol) das Agrochemieunternehmen Monsanto zur Rückzahlung von umgerechnet über 6 Millarden Euro verurteilt, weil es seit acht Jahren unrechtmäßige Nachbaugebühren abkassiert hatte.
Anfang dieser Woche musste Monsanto wieder einen Rückschlag hinnehmen. Brasilianische Richter haben entschieden, dass das Unternehmen keine Linzenzgebühren mehr für gentechnisch verändertes Soja- und Baumwollsaatgut im Bundesstaat Mato Grosso verlangen darf. Die Patente waren bereits 2010 abgelaufen. Monsanto muss deshalb mehrere Millionen Dollar an zu Unrecht erhobenen Gebühren an die Landwirte zurück zahlen.
Der Konzern hat bei beiden Gerichtsurteilen Berufung eingelegt, so dass die Entscheidungen noch vom obersten Gerichtshof überprüft werden.

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